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Vorstellungsgespräch: Diese 10 Sprüche machen dich unvergesslich!

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Vorstellungsgespräch: Diese 10 Sprüche machen dich unvergesslich!

Vorstellungsgespräch Sprüche machen den Unterschied: Manche Bewerber vergisst man, an andere erinnert man sich noch Tage später. In dieser Folge zeigt Christopher Funk zehn Sätze fürs Bewerbungsgespräch. Dazu gibt es einen Bonus: Formulierungen für Fragen, auf die du keine Antwort weißt.

Warum dieses Thema?

Vorstellungsgespräch Sprüche sind kurze, prägnante Sätze, die im Kopf deines Gegenübers ein Bild erzeugen und im Bauch ein Gefühl. Genau diese Kombination macht ihre Kraft aus. Wer die richtigen Bilder liefert, verschiebt die Gewichtung im Gespräch. Plötzlich sind die Fakten gar nicht mehr so wichtig. Entscheidungen werden immer im Bauch getroffen, auch im Bewerbungsgespräch. Es gibt rationale Themen, klar. Aber am Ende entscheidet das Gefühl, ob man dich einstellen will. Ein guter Spruch spricht Kopf und Bauch an. Damit sammelst du Pluspunkte, die kein Lebenslauf liefert.

Warum ist das gerade jetzt relevant? Die meisten Bewerber haben ähnliche Abschlüsse, ähnliche Stationen und ähnliche Antworten. Was bleibt, ist der Auftritt. Christopher Funk spricht regelmäßig mit Personalern über Kandidaten. Immer wieder fällt dabei der Satz: „Der hat mir besonders gut gefallen.“ Oft war es kein überragender Lebenslauf. Es war ein Moment, ein Satz, ein Bild, das hängen blieb. Sprüche ersetzen keine Kompetenz. Aber sie setzen den Anker, der bei den Entscheidern den Ausschlag geben kann. Diese Folge liefert zehn solcher Sätze. Jeder kommt mit der passenden Anwendung und der Frage, die du danach beantworten können musst.

Das lernst du in dieser Folge

Zehn Sprüche für die häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch, jeweils mit der richtigen Einsatz-Situation. Dazu die goldene Regel, warum jeder Spruch nur mit einem Beleg funktioniert.

„Warum sollten wir Sie einstellen?“ – drei Vorstellungsgespräch Sprüche, die hängen bleiben

Auf die häufigste Frage im Vorstellungsgespräch kommt fast jeder Bewerber mit einer Standard-Antwort. Christopher Funk schlägt vor, stattdessen ein Bild zu setzen. Der Spruch dazu lautet: „Ich bin der Typ, den man auf Projekte ansetzt, wenn sie nicht schiefgehen dürfen.“ Der Satz wirkt selbstsicher, aber nicht arrogant. Rechne fest damit, dass die Nachfrage kommt. „Wann war das das letzte Mal der Fall?“, fragt der Personaler dann. „Welche Projekte haben Sie gerettet?“ Halte für diesen Moment zwei Geschichten parat. Das Muster Problem – Aktion – Ergebnis funktioniert am besten. Diese Regel gilt für alle zehn Sprüche dieser Folge.

Du kannst den Spruch auch auf dein Fachgebiet anpassen. Wer im Marketing arbeitet, sagt zum Beispiel: „Ich bin der Typ, der die Maschine steuert und Marketing-Themen umsetzt.“ Der zweite Satz für die Einstellen-Frage lautet: „Ich bin nicht für jeden Job gemacht, aber dieser passt wie ein Maßanzug.“ Das Bild vom Maßanzug bleibt im Kopf hängen. Danach nennst du deine Gründe. Fachlich passt es, die Erfahrung passt, die Werte der Firma passen. Wähle die Punkte, die dich wirklich auszeichnen. Wenn der Personaler nachfragt, woran du das festmachst, hast du die Antwort parat.

Der dritte Satz ist kürzer und wirkt besonders bei Führungspositionen: „Wissen kann man googeln, aber Haltung bringt man mit.“ Wer Veränderung gestalten soll, wird nicht für Fachwissen eingestellt. Es geht um Haltung und Werte. Das spürt dein Gegenüber sofort. Beschreibe deine Werte konkret. „Offenheit und Ehrlichkeit sind mir wichtig“, wäre so ein Anfang. Untermauere sie mit einer Geschichte aus deinem Alltag. Genau diese Geschichten sind extrem stark.

Stärken, Wechselmotivation, schwierige Menschen: Sprüche für heikle Fragen

Bei der Frage nach der Wechselmotivation hat Christopher Funk einen Satz parat. Er passt in fast jede Position: „Ich komme nicht, um Sie zu beeindrucken. Ich komme, um Sie zu entlasten.“ Mitarbeiter werden eingestellt, um Probleme zu lösen. Wer dieses Bild setzt, zeigt, dass er das verstanden hat. Danach kommt die Geschichte. „In meiner letzten Position habe ich meinen Chef entlastet“, erzählst du dann. Erstens, zweitens, drittens. Am Ende sagt er: „So viel Zeit hatte ich noch nie für die wichtigen Sachen.“

Bei der Stärken-Frage darfst du ruhig weiter ausholen. Der Satz ist bewusst ein bisschen aus dem Fenster gelehnt: „Ich bringe keine Superkräfte mit. Aber ich arbeite so, dass man denkt, ich hätte welche.“ Der Beleg folgt sofort: Projekte, in denen du Themen umgesetzt hast, Probleme gelöst hast, besondere Erfolge erzielt hast. Die Schwester-Formulierung passt auch zu schwierigen Kollegen, Kunden oder Chefs: „Ich kann nicht zaubern. Aber ich sorge dafür, dass es manchmal so aussieht.“ Hängen bleibt das Bild vom Zaubern. Die Anekdote danach bringt dich auf die Habenseite. Den Spruch kannst du auch als Einleitung nutzen, wenn nach besonderen Projekten gefragt wird. Dann erzählst du die Geschichte, in der du gezeigt hast, was in dir steckt.

Und wenn gefragt wird, warum dich die Position interessiert? Dann kommt dieser Satz: „Ich bin nicht hier, um mich zu verkaufen. Ich bin hier, weil ich etwas beitragen will.“ Er öffnet die Tür für deine Antwort. Du willst Teil des Teams werden. Du willst etwas bewegen und umsetzen. Wenn der Personaler nachfragt, wie du das meinst, sagst du genau das: Ich will wirklich etwas beitragen.

Zitate, die Macher und Quereinsteiger stark machen

Nicht jeder Spruch muss selbst erfunden sein. Gute Zitate wirken mindestens so stark. Auf die Frage, wie du etwas umsetzen würdest, passt dieses: „Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.“ Damit positionierst du dich als Machertyp. Du redest nicht lange drum herum, sondern sorgst dafür, dass Probleme gelöst werden. Wer als Quereinsteiger unterwegs ist, bekommt oft die Frage nach dem Warum. Dafür liefert Henry Ford den passenden Satz. Er lautet: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt auch immer das, was er schon ist.“ Das Zitat begründet deinen Wunsch nach Weiterentwicklung. Es zeigt: Du willst dich bewusst in neue Gefilde begeben.

Ein Klassiker für Stärken- und Umsetzungsfragen lautet: „Soft Skills entscheiden, ob man den Job bekommt. Hard Skills entscheiden, ob man ihn behält.“ Damit sagst du: Ja, ich kann Menschen überzeugen. Aber am Ende zählt, dass wir Dinge umgesetzt kriegen. Aufgaben werden gelöst, Herausforderungen werden angegangen. Je nach Gesprächspartner wirkt der Satz mal härter, mal leichter. Einsetzen solltest du ihn immer dann, wenn es um Ergebnisse geht.

Bonus: Vier Sätze für Fragen, auf die du keine Antwort weißt

Auch für den Blackout im Vorstellungsgespräch hat Christopher Funk Sprüche parat. Mit einem Spruch entspannst du die Stimmung, gewinnst Zeit zum Nachdenken und lenkst ein kleines bisschen ab. Deshalb solltest du dir solche Sätze vorher parat legen. Kommt eine Frage, mit der du nicht gerechnet hast? Dann sag zum Beispiel: „Ich bin genauso gespannt wie Sie, was ich jetzt antworte.“ Dein Gegenüber lächelt. Danach kannst du ehrlich sagen: „Die konkrete Antwort weiß ich nicht. Aber ich vermute, es geht in diese Richtung. Helfen Sie mir bitte.“ Die Stimmung ist auf deiner Seite.

Lockerer geht es mit diesem Satz: „Ich habe kurz innerlich gegoogelt. Hat leider nicht geklappt. Helfen Sie mir, was meinen Sie mit dieser Frage?“ Oder du zeigst Haltung: „Ich könnte jetzt raten oder ehrlich sein. Ich nehme ehrlich.“ Damit bringst du einen deiner Werte ins Spiel, obwohl du die Antwort nicht kennst. Ehrlichkeit ist dir wichtig, das bleibt hängen. Beharrt dein Gegenüber trotzdem auf der Antwort, hilft der Klassiker: „Können Sie die Frage noch einmal wiederholen?“ Oder du fragst: „Was steckt hinter dieser Frage?“

In den meisten Fällen wiederholt der Personaler die Frage dann. Und oft liefert er die Richtung gleich mit. „Damit meine ich, nennen Sie mal Beispiele“, heißt es dann. Die Antwort ist fast schon vorgegeben. Du hast zusätzlich Zeit zum Nachdenken gewonnen. So bist du meistens auf dem richtigen Weg.

Wichtig bleibt: Kein Spruch ersetzt Kompetenz. Durch ein Interview mogeln kannst du dich nicht. Aber der richtige Satz zur richtigen Zeit macht den Unterschied. Er setzt den Anker bei den Entscheidern. Und clevere Fragen am Ende des Gesprächs setzen noch einen drauf. Die passende Folge dazu findest du in den Shownotes. Die zehn Sprüche aus dieser Folge im Überblick:

  • „Ich bin der Typ, den man auf Projekte ansetzt, wenn sie nicht schiefgehen dürfen.“
  • „Ich bin nicht für jeden Job gemacht, aber dieser passt wie ein Maßanzug.“
  • „Wissen kann man googeln, aber Haltung bringt man mit.“
  • „Ich komme nicht, um Sie zu beeindrucken, sondern um Sie zu entlasten.“
  • „Ich bringe keine Superkräfte mit, aber ich arbeite so, dass man denkt, ich hätte welche.“
  • „Ich kann nicht zaubern, aber ich sorge dafür, dass es manchmal so aussieht.“
  • „Ich bin nicht hier, um mich zu verkaufen, sondern weil ich etwas beitragen will.“
  • „Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.“
  • „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt auch immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford)
  • „Soft Skills entscheiden, ob man den Job bekommt, Hard Skills, ob man ihn behält.“

Für wen ist diese Folge?

Diese Folge ist für alle, die ein Vorstellungsgespräch vor sich haben. Berufseinsteiger lernen, wie sie selbstsicher auftreten. Berufserfahrene brechen aus ihrer Standard-Routine aus. Quereinsteiger erklären ihre Motivation mit einem starken Bild. Und Führungskräfte zeigen, wofür ihre Haltung steht. Wer Antworten auf die typischen Fragen im Vorstellungsgespräch sucht, findet hier Sätze, die hängen bleiben. Sie heben dich von der Masse ab.

🎧 Jetzt reinhören

Die komplette Folge mit allen zehn Sprüchen und den Praxisbeispielen gibt’s auf VertriebsFunk, Spotify und überall, wo’s Podcasts gibt.

Hinweis: PDFs, Kurse, Coachings und Produkte, welche im Podcast/Video erwähnt werden, sind nicht mehr verfügbar.


Schon gehört?

Die letzten 5 Minuten im Interview: So machst du den Sack zu – die passende Folge zu cleveren Rückfragen am Ende des Vorstellungsgesprächs.

Vielseitig und mega interessant

★★★★★

Ich habe Christopher zufällig in YouTube bei Themen um Karriere entdeckt und gesehen, das er ein sehr interessanten Podcast führt. Ich habe gleich abonniert, die Themen und Gäste sind wertvolle Inputs um erfolgreich im Job zu werden.

Auch für Nichtvertriebler ein Muss

★★★★★

Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.

Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber

★★★★★

Ich hege Interessen am Vertrieb, aber meine bisherigen Aufgaben beinhalteten maximal Berührungspunkte mit Pre-Sales. Zu dem Podcast bin ich vor wenigen Wochen gekommen und bereits nach wenigen Folgen habe ich entschlossen, ihm von Anfang an zu hören. Jede Folge ist wie eine Booster-Impfung. Besonders gefällt mit die Themenvielfalt, es wird nicht langweilig.


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Top Themen:

Transkript anzeigen

Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und entspricht dem Inhalt der Audioepisode. Es kann kleinere Fehler enthalten.

[00:00:16 - 00:02:22] | Christopher Funk
Im Vorstellungsgespräch willst du, musst du Eindruck machen. Du willst, dass man sich positiv an dich erhält. Das erreichst du, indem du gut vorbereitet bist, indem du gute Antworten auf deine Fragen hast. Aber es gibt noch eine Methode, die das Ganze auf ein anderes Level bringt. Das sind richtig gute, clevere Sprüche. Sprüche, wo der Personaler sagt, das merke ich mir. Den oder die Bewerberin, die merke ich mir. Welche Sprüche das im Bewerbungsgespräch sein können? Darum geht es in der jetzigen Folge. Ich zeige dir zehn richtig, richtig kude Sprüche. Am Ende bekommst du den absoluten Bonus von mir. Da habe ich ein paar Sprüche für dich für Fragen, wo du nicht direkt eine Antwort weißt. Wie kannst du darauf reagieren? Lass uns loslegen. Warum sind Sprüche so mächtig? Sprüche erzeugen Bilder im Kopf und Gefühl im Bauch. Genau das wollen wir erreichen. Wenn du die richtigen Bilder im Kopf deines Gegenübers erzeugst und das richtige Gefühl im Bauch, dann sind die Fakten meistens gar nicht mehr so wichtig. Wir wissen, dass Entscheidungen immer im Bauch getroffen werden. Es gibt natürlich rationale Themen, aber am Ende entscheidet immer der Bauch. Und wenn du einen guten Spruch hast, der den Kopf und den Bauch anspringt, dann kannst du eine Menge Pluspunkte für dich sammeln. Welche Sprüche das sein können, dazu kommen wir jetzt. Ich bin der Typ, den man auf Projekte ansetzt, wenn sie nicht schiefgehen dürfen. Das wäre zum Beispiel ein cooler Spruch, wenn man fragt, warum wollen wir sie einstellen. Es wird selten fokussiert, es wirkt natürlich selbstsicher. Und das gilt jetzt eigentlich für alle Sprüche, die demnächst kommen. Du musst natürlich dann auch ein paar Gründe liefern. Das sagt, okay, wann war das das letzte Mal der Fall? Welche Projekte haben sie denn gerettet und so weiter? Dann musst du dir natürlich was einfallen. Du kannst das natürlich auch auf andere Themen beziehen, je nachdem, was jetzt wichtig für dich ist. Ich bin der Typ, der die Maschine steuert, der Marketing-Themen umsetzt. Also alles das, was für dich halt entscheidend ist. Ich bin nicht für jeden Job gemacht, aber dieser passt wie ein Maßanzug. So, das ist zum Beispiel ein Spruch, den du bringen kannst, wenn man fragt, warum sollten wir sie einstellen.

[00:02:23 - 00:02:54] | Christopher Funk
Du hast hier ein Bild geschaffen, den Maßanzug, der passt. Und dieses Bild soll im Kopf drin bleiben. Hier wäre es dann natürlich auch wichtig, wenn er nachgefragt wird, okay, warum? Woran machen sie das fest? Was sind die wichtigsten Punkte, dass du dann hier natürlich auch dir was vorbereitet hast, dass du dann abspulen kannst, dass du beantworten kannst. Das passt vom Fachlichen, das passt von deinen Erfahrungen, von den Werten der Firma, von den Entwicklungsmöglichkeiten. Da halt die Punkte, die für dich hier ganz besonders wichtig und entscheidend sind. Wissen kann man googeln, aber Haltung bringt man mit.

[00:02:55 - 00:06:22] | Christopher Funk
Auch hier Haltung, das spürt man direkt, das macht was mit dem Gegenüber. Das ist zum Beispiel gerade bei Führungspositionen, wo es jetzt nicht darum geht, eine reine Fachaufgabe zu erledigen, sondern wo es darum geht, Sachen zu verändern, ein Changemanagement machen, wo es wirklich darum geht, ja, was ist meine Haltung, was sind meine Werte. Auch hier natürlich ganz wichtig, wenn du sagst, okay, wie würden sie denn ihre Haltung beschreiben, welche Werte sind für sie wichtig und so weiter, dass du dann hier natürlich dann auch gute Antworten hast. Idealerweise immer mit einem Beispiel, dass du zum Beispiel sagst, ja, mir ist Offenheit und Ehrlichkeit wichtig. Zum Beispiel, wir hatten diesen und jeden Fall, da habe ich das und das gemacht. Solche Geschichten sind natürlich immer extrem stark. Ich komme nicht, um sie zu beeindrucken, ich komme, um sie zu entlasten. Wenn fragt wird, okay, warum wollen sie die Stelle wechseln, was ist ihre Motivation. Das kannst du bei sehr vielen Positionen anbringen, gerade wenn es auch um Supportthemen gibt und Unterstützungsfunktionen, weil im Endeffekt werden Mitarbeiter immer eingestellt, um ein Problem zu lösen, um Themen wegzuschaffen. Und wenn du dieses Bild im Fach vorgesetzt und verankern kannst, dann ist es natürlich extrem stark. Auch hier idealerweise, hinterher, wenn nachgefragt wird, okay, wie meinen sie das genau, idealerweise mit einer Geschichte reagieren. In meiner letzten Position habe ich meinen Chef entlastet, indem ich erstens, zweitens, drittens, danach hat er gesagt, boah, so viel Zeit habe ich noch nie gehabt, um mich um die wichtigen Sachen zu kümmern. Solche Sachen sind dann natürlich extrem hilfreich. Ich bringe keine Superkräfte mit, aber ich arbeite so, dass man denkt, ich hätte welche. Das ist schon ein bisschen weit aus dem Fenster gelähnt. Das ist oft, wenn man zum Beispiel gefragt hat, was sind ihre Stärken? Kannst du hier einen coolen Spruch bringen? Und auch hier natürlich immer ganz wichtig, dass du danach das dann begründest. Dann sagst du, okay, haben Sie da ein Beispiel für? Oder wie meinen Sie das, dass du dann idealerweise ein, zwei Beispiele bringst, wo man gedacht hat, du hast Superkräfte, wo du Themen umgesetzt hast, Probleme gelöst hast, besondere Erfolge erzielt hast. Damals natürlich sind die eine oder andere Geschichte des einen oder anderen Argument dann noch reinzubringen. Ich kann nicht zaubern, aber ich sorge dafür, dass es manchmal so aussieht. Das ist so ähnlich wie der Spruch mit den Superkräften. Und wir sagen ja, ich kann nicht zaubern, aber hängen bleibt dann natürlich zaubern. Und diesen Spruch kannst du natürlich immer bringen, wenn nach deinen Stärken gefragt wird oder wenn jetzt nach speziellen Projekten gefragt wird, besondere Herausforderungen, die gelöst wird, dann könnte man das so als Einleitungsspruch bringen und dann natürlich auch hier wieder das eine oder andere Beispiel bringen, die eine oder andere Geschichte erzählen, wo du tatsächlich gezeigt hast, dass du besondere Ergebnisse erzielen kannst. Diesen Spruch kannst du auch sehr gut bringen, wenn es zum Beispiel um Fragen geht, im Umgang mit schwierigen Kollegen, schwierigen Mitarbeitern, schwierigen Kunden, schwierigen Chefs. Da kann man auch sagen, hey, ich kann nicht zaubern, aber ich sorge dafür, dass es manchmal so aussieht. Da ist es schon ein lockerer Spruch und dann natürlich die eine oder andere Anekdote bringen, damit bist du auf jeden Fall auf der Habenseite. Ich bin nicht hier, um mich zu verkaufen. Ich bin hier, weil ich etwas beitragen will. Das wäre so ein schön guter Spruch, wenn man sagt, ja, warum interessiert sich die Position, wie sehen sie ihre Aufgabe hier, wie sehen sie ihre Rolle. Ja, und auch hier musst du natürlich immer dann brechen, dass eine Nachfrage kommt, wie meinen Sie das? Ja, dass du dann dann nochmal sagst, hey, ich will hier wirklich ein Teil des Teams werden, ich will was bewegen, ich will was umsetzen,

[00:06:23 - 00:09:33] | Christopher Funk
ich will tatsächlich etwas beitragen dazu. Du kannst natürlich auch mit Zitaten arbeiten, ist auch sehr, sehr stark nicht für jeden was. Ich mag das Zitat für das Können, gibt es nur einen Beweis, das tun. Und damit, wenn die Frage kommt, ja, wie würden Sie das umsetzen und so weiter, ist das eine sehr gute Einleitung, um zu sagen, ja, ich bin halt ein Machertyp, ich rede nicht viel drum herum, ich sorg dafür, dass Probleme gelöst werden, das kann auch sehr, sehr stark wirken. Ich mag den Spruch von Henry Ford. Wer immer tut, was er schon kann, bleibt auch immer das, was er schon ist. Das kannst du zum Beispiel sehr, sehr gut bringen, wenn du als Quereinsteiger unterwegs bist, wenn du dich in eine andere Rolle bewirbst, wenn du dich ein bisschen in andere Gefilde begibst und man sagt, ja, warum wollen Sie das tun? Dann wäre das zum Beispiel eine gute Einleitung, um deine persönliche Weiterentwicklung, deinen Wunsch nach Weiterentwicklungen hier noch mal schön zu begründen. Man sagt ja, Soft Skills entscheiden, ob man den Job bekommt und Hard Skills, ob man ihn behält. Das ist schon ein bisschen härterer Spruch, den kannst du immer bringen, wenn es darum geht, ja, wie würden Sie die ganzen Sachen umsetzen, was sind Ihre Stärken, wo du dann sagst, ja, in einerseits kann ich Menschen überzeugen, aber am Ende fällt es darum, dass wir Sachen umgesetzt kriegen, dass wir Probleme gelöst kriegen, dass wir tatsächlich dann die Sachen auch tun, die hier gefordert sind, dass wir die Aufgaben lösen, die Herausforderungen angehen und damit kannst du mit diesem Spruch sagen, hey, Hard Skills entscheidend nicht darüber, ob du den Job auch behältst, also, dass du wirklich dann die Sachen auch kannst, dass du die Sachen umgesetzt bekommst, um sie es dann wirklich geht. Also, muss man da ein bisschen einsetzen, hängt ein bisschen davon ab, wo der andere darauf abzählt, mit wem du dort sitzt, aber auch dieser Spruch kann sehr, sehr gut wirken. So, mit Sprüchen kannst du auch unangenehme Situationen überbrücken. Sprüche kannst du auch zum Beispiel nutzen, wenn dir auf eine Frage mal keine cleverere Antwort einfällt. Das bedeutet also keine fachliche cleverere Antwort. Du hast jetzt eine cleverere Antwort und das kann auch ein Spruch sein. Mit einem Spruch kannst du die Stimmung entspannen, du bekommst Zeit zum Nachdenken, du kannst natürlich auch von der Frage ablenken. Also solche Sprüche solltest du dir auf jeden Fall parat legen, wenn mal eine Frage kommt, die du nicht beantworten kannst. Was immer gut funktioniert, ist natürlich Humor. Also, man könnte zum Beispiel sagen, wenn du jetzt eine Frage kommst, oft wird du gar nicht gerechnet hast oder die du nicht beantworten kannst, da könntest du zum Beispiel sagen, ich bin genauso gespannt wie sie, was ich jetzt antworte. Und dann, das wird normalerweise lächelt dann das Gegenüber und dann kannst du zum Beispiel sagen, also das zeigt, ich weiß jetzt die konkrete Antwort nicht, aber ich würde immer vermuten, das geht in die Richtung, helfen Sie mir bitte. Aber damit hast du die Stimmung schon mal ein bisschen auf deine Seite gezogen. Du kannst auch was anderes bringen, zum Beispiel, ich habe kurz ge-googelt innerlich, aber es hat nicht geklappt, helfen Sie mir, was meinen Sie mit dieser Frage, geben Sie mir einen Tipp. Damit hast du dann auch, weil Sie die Stimme aufgelockert, das ist ganz ein bisschen gedreht und ja, manchmal weißt man auch schon wieder ab, geht in eine andere Richtung, also auch damit kannst du so eine Situation sehr leicht entspannen. Ich könnte jetzt raten oder ehrlich sein, ich nehme ehrlich. So, damit zeigst du, Hey, Ehrlichkeit ist dir ein wichtiger Wert, und sagst, ich nehme ehrlich, ich weiß jetzt keine Antwort, geben Sie mir einen Tipp, in welche Richtung geht die Frage.

[00:09:35 - 00:10:44] | Christopher Funk
Also, damit kannst du auch, hast du quasi schon wieder einen deiner Werte reingebracht, obwohl du die Frage nicht beantworten kannst. Wenn dann gegenüber trotz deines Spruchs oder auch nach dem Spruch lächelt, aber dann auf der Antwort behaart, dann kannst du auf jeden Fall sagen, können Sie die Frage nochmal wiederholen, zum Beispiel, oder du sagst, erklären Sie mir, was steckt hinter dieser Frage. So, und dann ist es ganz, ganz oft so, dass der andere die Frage nochmal wiederholt und meistens aber schon die Antwort mitgebt. Und sagt, damit meine ich, ja, zum Beispiel, 1., 2., 3. Wie haben Sie das und das gemacht, oder nennen Sie mal ein paar Beispiele zu dem und dem? So, und damit hast du, ist die Antwort oft schon vorgegeben, du hast auch nochmal Zeit zum Nachdenken bekommen, während die Antwort nochmal wiederholt wird oder erklärt wird, und damit bist du meistens dann schon auf dem richtigen Weg. 1 muss natürlich klar sein, kein Spruch ersetzt Kompetenz. Also, so wirst du dich nicht durch ein Interview durchmogeln können, indem du ein paar flotte Sprüche drauf hast, aber, und das ist auch sehr wichtig, so ein Spruch kann den Unterschied ausmachen. Das ist ganz oft, wenn ich mit Personalansprüche und wir reden über Kandidaten, ja, der hat mir besonders gut gefallen.

[00:10:45 - 00:11:28] | Christopher Funk
Also, das kann den Unterschied machen, das kann den Anker setzen bei den Entscheidern und den Ausschlag geben. Deswegen unterschätze nicht die Macht von solchen Sprüchen, von den Bildern, die du im Kopf deines Gegenübers erzeugst. Und solche Bilder kannst du auch noch anders erzeugen, nämlich durch clevere Fragen. Nur dir werden ja Fragen gestellt, sondern irgendwo im Laufe des Interviews darfst auch du Fragen stellen. Und mit diesen Fragen kannst du nochmal den absoluten Unterschied machen zwischen, naja, das war halt irgendein Bewerber oder wow, das waren richtig, richtig gute Fragen. Und welche Fragen du hier stellen kannst, dazu gibt es eine spezielle Folge, die verlinke ich dir hier unten in der Beschreibung und natürlich in den Show Notes vom Podcast.