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Verkaufen an Ärzte – So gelingt der Vertrieb an Mediziner. Mit Alvar Mollik

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Verkaufen an Ärzte – So gelingt der Vertrieb an Mediziner. Mit Alvar Mollik

Vertrieb an Ärzte gehört zu den härtesten Vertriebswegen in Deutschland. Praxen sind überfüllt, Termine sind rar, und der klassische Pharmavertreter kommt kaum noch durch die Tür. Immerhin ist der Markt riesig. Wer ihn erobern will, muss verstehen, wie Ärzte heute ticken. In dieser Folge erklärt Dr. Alvar Mollik, wie Vertrieb an Ärzte und an Mediziner gelingt. Er ist HNO-Arzt und Gründer des KI-Sprachassistenten felia.ai. Außerdem zeigt er, warum künstliche Intelligenz zum Türöffner wird.

Warum der Vertrieb an Ärzte heute so anspruchsvoll ist

Vertrieb an Ärzte bedeutet Verkaufen unter Extrembedingungen. Ärzte arbeiten nämlich in der Minutenmedizin. Der Tag ist getaktet, die Wartezimmer sind voll, für Gespräche bleibt kaum Zeit. Und die Erreichbarkeit hat sich verändert. Jüngere Mediziner empfangen beispielsweise keine Vertreter mehr im Wartezimmer. Viele Praxen sind mittlerweile nicht mehr telefonisch erreichbar. Wer im Vertrieb an Ärzte Erfolg will, braucht ein anderes Vorgehen als im klassischen B2B-Vertrieb.

Der Markt ist trotzdem attraktiv. Der Markt ist riesig. Pharmafirmen, Software-Anbieter und Medizintechnik-Firmen kämpfen um die Beachtung der Mediziner. Täglich landen Dutzende Cold E-Mails im Postfach der Ärzte. Wer Gehör finden will, muss sich daher abheben. Es gibt aber Wege, die nachweislich funktionieren. Dr. Alvar Mollik geht selbst in Praxen. Er macht zudem Walk-Ins und verkauft seine Software mit einem klaren Vorteil: Er ist selbst Arzt.

Über den Gast: Dr. Alvar Mollik

Dr. Alvar Mollik ist praktizierender HNO-Arzt und Unternehmer. Nach dem Facharzt arbeitete er dann in einer Firma, die Telemedizin-Produkte an Praxen verkaufte. Genau dort lernte er nämlich die Regeln des Vertriebs an Ärzte kennen. Heute gründet er felia.ai. Das ist ein KI-Sprachassistent für Arztpraxen. Das Tool entlastet Ärzte beim Dokumentieren und vermeidet Abrechnungsfehler. Mollik kennt den Markt doppelt: als Arzt und als Gründer. Er macht selbst Vertrieb mit Cold Calling, E-Mail-Marketing und Walk-Ins.

Das lernst du in dieser Folge

Warum der Vertrieb an Ärzte so schwer geworden ist

Vertrieb an Ärzte ist nicht schwer, weil Ärzte abweisend sind. Ihre Praxen sind schlicht überlastet. Die MFA (medizinische Fachangestellte) jongliert zwischen Telefon, Blutabnahme und Empfang. Der Beruf wird zudem immer unattraktiver, und Praxen finden kaum Personal. Denn die Wartezimmer sind voll. Auf einen Facharzttermin warten Patienten in Großstädten oft zwei bis sechs Monate. Manche Praxen nehmen gar keine Neupatienten auf. Für Verkaufsgespräche bleibt dann keine Zeit. Wer das versteht, läuft nicht mehr gegen die Wand. Er sucht Wege, die Praxis konkret zu entlasten.

Dazu kommt ein zweiter Faktor: Es fehlt an Ärztenachwuchs. Nur etwa 60 Prozent der Medizinstudierenden gehen später in den Arztberuf. Die Pharma-Branche und Beratungen locken mit besseren Konditionen. Deshalb setzen viele Unternehmen im Vertrieb an Ärzte auf promovierte Mediziner als Verkäufer. Wer selbst Arzt ist, kommt leichter in die Praxis. Er spricht die Sprache der Mediziner und hat Vertrauen. Klassische Pharmareferenten stehen dadurch unter Druck. Sie müssen sich also fachlich und vertrieblich stark entwickeln. Der Arzt fragt kritisch nach und merkt sofort, ob sein Gegenüber das Fach versteht.

Der Aufwand lohnt sich trotzdem. Ein Berater aus der Pharma-Branche bestätigt in der Folge: Sobald ein neues Präparat im Vertrieb ist, steigen die Verschreibungen spürbar. Mailings oder andere digitale Kanäle erreichen den Arzt kaum. Die Nutzenargumentation kommt nur im persönlichen Gespräch an. Das Zeitbudget der Mediziner ist extrem knapp. Wer also im Verkaufen an Ärzte Erfolg will, braucht genau dieses persönliche Gespräch – und muss es sich hart erarbeiten.

KI in der Arztpraxis: Der Hebel für Zeit, Umsatz und weniger Fehler

KI in der Arztpraxis ist keine Zukunftsmusik mehr. Sie ist der größte Hebel gegen überlastete Abläufe. Molliks Produkt felia.ai zeigt, wie das aussieht. Ein Sprachassistent hört nämlich im Arztzimmer zu. Er schreibt das Gespräch auf und übernimmt die Daten in das Praxis-System. Der Arzt tippt dann nicht mehr nebenbei. Die MFA kann sich wieder um Patienten kümmern, und Fehler sinken. Bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit eines Arztes verbrauchen Mitschreiben und Abrechnung. Genau hier setzt sinnvolle Automatisierung an.

Solche Tools brauchen drei Eigenschaften, um in Praxen anzukommen. Sie müssen akkurat arbeiten. Sie müssen der DSGVO entsprechen. Und sie müssen Daten in Deutschland speichern. Mollik vergleicht die aktuelle Phase übrigens mit selbstfahrenden Autos. Man lässt sie natürlich nicht sofort auf die Autobahn. Man sitzt noch hinter dem Steuer und baut Vertrauen auf. Wer Arztpraxis-Software verkauft, braucht also Geduld. Er muss den Arzt in der Umstellung abholen. Genau das unterscheidet kurzfristigen Verkauf von langfristiger Überzeugung.

Die Nachfrage ist also real. felia.ai ist in zahlreichen Praxen im Einsatz. Der offizielle Launch folgte wenige Tage nach der Aufzeichnung. Viele Ärzte arbeiten laut Mollik inzwischen kaum noch ohne den Assistenten. Die Einwilligung des Patienten ist die Voraussetzung. In Deutschland müssen Patienten über die Aufnahme Bescheid wissen. Die Aufnahmen unterliegen einem Löschkonzept und dienen nicht dem KI-Training. Plastische Chirurgen schätzen den Assistenten sogar als Sicherheitsnetz. Die Praxis kann später nachweisen, was vor einem Eingriff besprochen wurde. Im risikoreichen Schönheitssektor ist das ein enormer Hebel.

Der Wandel ist auch für Patienten spürbar. Das E-Rezept wandert auf die Gesundheitskarte. Früher standen Patienten stumm im Wartezimmer, bis das Rezept gedruckt war. Heute reicht ein Hinweis: Ihr Rezept liegt auf der Karte, gehen Sie einfach zur Apotheke. Mollik nennt so einen Schritt Magie – und er zeigt, wie schnell sich Gewohnheiten ändern. Auch die elektronische Patientenakte kommt endlich. Wer solche Veränderungen kennt, verkauft im Gesundheitsmarkt mit besseren Argumenten.

Der Weg in die Praxis führt über die Praxisleiterin

Der größte Fehler im Vertrieb an Ärzte ist der Trick an der Sprechstundenhilfe vorbei. Besser ist das Gegenteil: Wer die MFA oder die Praxisleiterin gewinnt, hat schon gewonnen. Denn wenn das Team eine Software nicht will, führt der Arzt sie nicht ein. Mollik sagt es deutlich: Die MFA entscheidet mit. Der erste Eindruck entsteht nämlich nicht im Arztzimmer, sondern an der Anmeldung. Wer freundlich und respektvoll auftritt, bekommt eine Chance. Noch besser ist eine echte Entlastungsidee. „Ihre Kolleginnen tippen nichts mehr ab“ öffnet mehr Türen als jeder Preis.

Dazu hilft höfliche Hartnäckigkeit. Ärzte stehen unter Beschuss. Täglich kommen 30 Cold E-Mails und 40 LinkedIn-Nachrichten. Walk-Ins sind unbequem, aber deutlich effektiver als digitale Kaltakquise – vor allem, wenn du Software an Ärzte verkaufst. Eine Visitenkarte, eine Kleinigkeit zum Mitnehmen, ein ehrliches Gespräch: Das bleibt hängen. Und Ärzte kennen zudem Ärzte im Kiez. Ein begeisterter Anwender öffnet sein Netzwerk. Weiterempfehlung funktioniert fast von selbst, wenn der Anbieter einen guten NPS-Wert hat. Im Gesundheitsmarkt schlägt Vertrauen jede Werbung.

Empfehlungen lassen sich außerdem aktiv forcieren. Christopher Funk erzählt dazu ein Beispiel aus seiner Zeit bei der Deutschen Vermögensberatung. Als Student musste er zuerst 100 Namen auf eine Liste schreiben, die er kennt. Der Kern bleibt im B2B-Vertrieb gültig: Frage deinen Kunden, wen er aus seinem Umfeld kennt – aus Verbänden, Fachkreisen oder dem Kiez. Ein zufriedener Arzt hat meist drei Kollegen mit demselben Problem. Drei Referenzen und ein Testbericht geben dem Interessenten Sicherheit. So überzeugt Vertrieb an Ärzte nachhaltig.

KI im Gesundheitswesen: Was heute schon Alltag ist

KI im Gesundheitswesen ist keine Zukunftsvision mehr. In der Radiologie gehören Systeme heute zum Standard. Programme scannen die Bildgebung und markieren verdächtige Strukturen. Der Arzt prüft den Befund als Mensch. Studien zeigen: Selbst erfahrene Radiologen haben allein Fehlerquoten von 20 bis 30 Prozent. Mit KI-Unterstützung sinkt die Quote auf eine einstellige Zahl. Auch in der Pathologie arbeiten solche Systeme, denn dort entstehen viele Bilder. Wer im Vertrieb an Ärzte diese Entwicklung kennt, argumentiert auf Augenhöhe. Er kann dem Kunden zeigen, wohin die Reise geht.

Noch spannender wird nun die Stimme als Datenquelle. Forscher diagnostizieren zum Beispiel den Blutzuckerwert aus der Stimme. Im Bereich Mental Health lassen sich Stimmungsmuster erkennen. Solche Anwendungen stecken noch in der Studienphase. Sie brauchen medizinisch validierte, zertifizierte Produkte. Trotzdem zeigen sie, wie schnell sich der Markt bewegt. Auch das Verhalten der Ärzte verändert sich bereits. Viele laden Laborwerte in ChatGPT hoch und lassen sich eine Einordnung geben. Molliks Antwort ist klar: Der Arzt verschwindet also nicht. Er wird zum Gesundheitsbegleiter. Er interpretiert Daten und übersetzt sie in Maßnahmen. Dafür braucht die Medizin Software, die Ordnung ins Datenchaos bringt.

Die Arztpraxis der Zukunft: KI, Prävention und der Patient als Partner

Die Zukunft der Medizin gehört dem ambulanten Sektor. Krankenhäuser entlasten sich, und Praxen versorgen mehr Patienten – mit immer weniger Personal. Die Arztpraxis der Zukunft arbeitet digital. Smarte Kalender füllen No-Show-Termine automatisch auf. KI-Anrufbeantworter übernehmen die Telefonflut. Die KI erledigt viele Aufgaben der MFA am Computer. Gleichzeitig wandelt sich der Arzt. Er behandelt nicht nur Krankheiten, sondern begleitet Gesundheit. Patienten erhalten Befunde digital und tragen Wearables. Der Hausarzt sieht bei Abweichungen dann proaktiv nach, etwa bei drei Tagen Bluthochdruck. Die Medizin wird individueller, präventiver und digitaler.

Ob smarte Terminvergabe, digitale Akte oder KI im Gesundheitswesen: Wer in die Branche verkauft, verkauft letztlich eines – Zeit für den Menschen. Mollik formuliert es so: Die KI soll dafür sorgen, dass sich Ärzte und Pflegekräfte wieder auf den Patienten konzentrieren. Statt abends stundenlang zu dokumentieren, bleiben sie bei den Menschen. Genau diese Geschichte müssen Vertriebler erzählen. Nicht das Tool zählt, sondern die Wirkung im Praxisalltag. Wer das kann, kommt auch künftig in die Praxen hinein.

Für wen ist diese Folge?

Diese Folge ist vor allem für alle, die an Ärzte, Kliniken oder Praxen verkaufen. Das gilt für Pharmaunternehmen, Medizintechnik und Softwareanbieter. Sie hilft außerdem Vertriebsleitungen, die einen Außendienst im Gesundheitsmarkt aufbauen. Sie passt zudem für Gründer, die ein Produkt für Arztpraxen vermarkten. Zudem bekommen alle eine Antwort, die vor schwer erreichbaren Zielgruppen stehen: So überzeugst du Menschen mit hohem Zeitdruck.

🎧 Jetzt reinhören

Die komplette Folge mit Dr. Alvar Mollik gibt es auf VertriebsFunk, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.


Schon gehört?

Wie KI deinen Vertrieb vom Verwalten wieder ins Verkaufen bringt: Jetzt die Folge hören

Vielseitig und mega interessant

★★★★★

Ich habe Christopher zufällig in YouTube bei Themen um Karriere entdeckt und gesehen, das er ein sehr interessanten Podcast führt. Ich habe gleich abonniert, die Themen und Gäste sind wertvolle Inputs um erfolgreich im Job zu werden.

Auch für Nichtvertriebler ein Muss

★★★★★

Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.

Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber

★★★★★

Ich hege Interessen am Vertrieb, aber meine bisherigen Aufgaben beinhalteten maximal Berührungspunkte mit Pre-Sales. Zu dem Podcast bin ich vor wenigen Wochen gekommen und bereits nach wenigen Folgen habe ich entschlossen, ihm von Anfang an zu hören. Jede Folge ist wie eine Booster-Impfung. Besonders gefällt mit die Themenvielfalt, es wird nicht langweilig.


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Top Themen:

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Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und entspricht dem Inhalt der Audioepisode. Es kann kleinere Fehler enthalten.

[00:00:00 - 00:01:26] | Christopher Funk
Ich bin der große Verfechter von Digitalisierung, Digitalisierung und Vertrieb, aber natürlich auch für Unternehmen und im Alltag. Da stecken eine ganze Menge Vorteile drin, wo es natürlich auch extrem spannend ist, als Beispiel im Gesundheitsbereich. Und wir haben jetzt im Prinzip einen Trend, der dieses Thema Digitalisierung noch überlagert. Das ist das Thema künstliche Intelligenz, also KI oder AI. Da ergeben sich natürlich extrem spannende Möglichkeiten. Und ich höre dann immer wieder, ja, das ist ja nur Playground und so weiter. Das wird sich nicht durchsetzen. Also ich werde da sehr, sehr vorsichtig. Da passiert extrem viel. Und heute machen wir mal ein paar Beispiele, was man heute schon damit tun kann, um den Gesundheitsbereich zu rationalisieren, um da Produktivität zurück zu gewinnen oder produktiver arbeiten zu können. Dazu habe ich mir einen praktizierenden Arzt und Gründer, Start-up-Spezialisten hier ins Studio geholt. Wir haben gerade, glaube ich, zehn Minuten darüber übergedeht, worüber wir alles sprechen könnten, weil er so viele Themen abdeckt. Das ist wirklich krass. Aber ich begrüße das mal den lieben Alvar-Mollik hier und wir sprechen über das Thema KI, Digitalisierung und Gesundheit. Sehr unvertrieb, ein Ärzte, auch ein spannendes Thema.

[00:01:27 - 00:01:58] | Alvar Mollik
Ja, moin, moin, Christopher. Vielen Dank für die Einladung. Ja, gibt viel zu besprechen. Medizin und Gesundheitswesen ist einfach riesig und da gibt es viel zu tun. Viel veraltet. Und KI ist ein Sprungbrett. Also werden jetzt ein paar Schritte überspringen, weil bei der Digitalisierung haben wir in Deutschland halt ein bisschen verschlafen und ja, ich glaube jetzt, die KI kann da einiges lösen, Automatisierungsprozesse und so. Da können wir in die Tiefe reingehen.

[00:01:58 - 00:02:31] | Christopher Funk
Du bist ein junger Arzt, du bist ja praktizierend und ich höre immer wieder gerade so von Unternehmen, die einen Ärzte verkaufen. Hey, ich komme da gar nicht mehr rein als Verkäufer, der will gar keine Termine mehr haben. Also das ist ja so ein Thema, das ich immer wieder höre, wenn es Vertrieb an Ärzten geht. Wir kommen gar nicht mal an die Raden, also die Älteren, die sind das noch gewohnt, dass die Vertreter dann nachmittags da irgendwie, wenn die Patienten weg sind, dann da im Wartezimmer sitzen und vorgelassen werden und die jungen Leute machen das gar nicht mehr. Ist das wirklich so oder gilt das nur für einige Verkäufer? Wie siehst du das?

[00:02:32 - 00:03:01] | Alvar Mollik
Also ich glaube Ärzte werden halt schon auch überran. So von Pharmavertretern und gibt es ja auch viele Softwareanbieter. Also da ist viel zu holen, der Gesundheitsmarkt ist ein Riesen-Milliardenmarkt oder das heißt das Geld wird in den Kassen sitzen, also in den Praxen natürlich verdienen und da möchte man abgreifen. Und ich glaube schon, dass das schwieriger ist, weil Ärzte halt Minutenmedizin

[00:03:02 - 00:03:42] | Alvar Mollik
im KV-Wesen machen. Da ist nicht viel Zeit, um jetzt ein Gespräch zu führen und da reinzukommen. Ja, das fällt natürlich leichter, wenn man ein Kollege ist und deswegen mache ich auch Walk-Ins, also ich gehe in die Arztpraxen selber und komme natürlich auch nicht immer zum Arzt ins Zimmer, aber ich würde sagen, es ist schon leichter, wenn ich sage, ich bin selber HNO-Arzt und ich habe hier eine Lösung, um Zeit zu sparen, mehr Umsatz zu machen, also falsche Abrechnungen zu vermeiden. Und das ist auf jeden Fall ein Vorteil. Ich war nach dem Facharzt auch in einem Unternehmen, die mich deswegen geheiert haben, weil ich natürlich als Arzt das telemedizin

[00:03:43 - 00:03:47] | Alvar Mollik
Produkt besser einbringen konnte in den Arztpraxen.

[00:03:47 - 00:04:07] | Christopher Funk
Ja, das auf jeden Fall. Und ich habe letztendlich mit einem Berater gesprochen, die halt auch Pharmaunterfirmen dabei unterstützen, quasi wenn du ein neues Präparat hast, musst du das ja dem Arzt irgendwie vorstellen. Das bleibt eigentlich nichts anderes übrig und der sagt, ja, das stimmt natürlich, es ist schwieriger, zu den Ärzten zu kommen, aber wir merken halt, wenn wir das tatsächlich das Produkt in den Vertrieb geben,

[00:04:08 - 00:04:27] | Christopher Funk
dann können wir signifikant feststellen, dass da, wo der Vertrieb war, dass dort da dann auch die Verschreibungen einschleigen, weil du die Nutzenargumentation halt sonst nicht rüber kriegst. Du kannst dann zwar Mailings machen oder irgendwie andere digitale Kanäle, aber es ist halt sehr schwierig, weil das Zeitbudget bei Medizinern ist halt extrem eingeschränkt.

[00:04:28 - 00:05:14] | Alvar Mollik
Absolut. Also der Arzt würde ich sagen, ist ein Gewohnheitstier. Also der hat dann seine Medikamente, die er gern verschreibt, weil er da auch Erfahrung mit hat. Und das so durchbrechen, also die Gewohnheit vom Arzt, sei es jetzt mit neuen Medikamenten, die eventuell besser sind, Softwarelösungen, die halt Mehrwert versprechen, da muss man ihn auch erst mal hinbekommen und die Glaubwürdigkeit sozusagen haben. Ganz interessanter Effekt ist, dass nur 60 Prozent der Medizinstudenten dann wirklich in den Arztberuf gehen und natürlich ist die Pharma-Branche oder Beraterbereich super attraktiv, weil die Pharma wissen halt, wenn dann Arzt oder Apotheker zu den Ärzten selber rennt, kommt man da leichter in die Arztpraxis rein.

[00:05:14 - 00:05:16] | Christopher Funk
Ja, aber es ist natürlich extrem aufwendig.

[00:05:17 - 00:05:37] | Christopher Funk
Auf jeden Fall. Wenn ein Truppe an was sich promovierten Medizinern im Vertrieb ranzüchten muss, das ist natürlich extrem, auch extrem aufwendig. Aber das ist wahrscheinlich so ein Trend, dass der klassische Pharma-Refreter wahrscheinlich dann auch sich vertrieblich und vor allen Dingen auch fachlich stark an vorne entwickeln muss.

[00:05:37 - 00:05:52] | Alvar Mollik
Ja, aber die verstehen ja auch teilweise mehr vom Medikament an wirklich. Also dann geht es ja trotzdem schon mal um das Eingemachte. Man will dann schon kritisch nachfragen als Arzt und da ist auch besser, wenn man jemanden hat, der das dann versteht, wenn es sich dort auskennt.

[00:05:52 - 00:06:15] | Christopher Funk
Was uns auch mal die Arztpraxis angucken. Also wenn ich da zum Beispiel zu meinem Hausarzt gehe, die haben da alle Computersysteme, das sehe ich, aber was zum Beispiel bei meinem Arzt extrem ist, man kann ihn nicht mehr anrufen. Ja, also die gehen nicht mehr ans Telefon, was ich wirklich krass finde. Also du kannst versuchen online einen Termin zu kriegen. Wenn du den ändern willst, hast du eigentlich schon gelust.

[00:06:16 - 00:06:22] | Christopher Funk
Klar, deine Daten sind im System drin, aber ansonsten ist dann auch sehr viel analog, habe ich das Gefühl.

[00:06:23 - 00:07:21] | Alvar Mollik
Ich komme in den Arztpraxen rein, die schreiben noch auf Papier, auf Karteikarten. Da muss ich noch nicht mal eine Bedarfsanalyse machen. Dann gehe ich meistens heimlich schon wieder raus. Die haben gar nicht bemerkt, dass ich da drin war, weil da sind natürlich auch 10-20 Patienten teilweise einer Warteschlange. Aber klar, zum einen hast du halt einen Markt, wo PVS-Hersteller, also Praxis-Management-System-Hersteller ihre Systeme integriert haben, die sehr veraltet sind und die entwickeln auch selten an neuen Tools und alles dreht sich um dieses PVS-System. Und der Arzt muss das aber benutzen, weil er muss alles dokumentieren und er muss auch die Abrechnung machen. Das heißt, das ist alles mit so einem alten Softwareprogramm, wo dann selten eine Integration stattfindet. Aber warum erreicht man die Ärztel nicht mehr? Der Hauptgrund ist, dass es immer schwieriger wird, die Fachangestellten, die medizinischen Fachangestellten MFA zu heiern.

[00:07:22 - 00:08:31] | Alvar Mollik
Ich denke, der Job ist nicht mehr so attraktiv und die sitzen ja dann häufig hinter den Träsen am Telefon, nehmen das entgegen, aber die machen, die jonglieren wirklich. Die rennen darum, die nehmen das Blut ab, dann müssen wir wieder zum Telefon, dann wird der Hürer aufgelegt, ja warten sie kurz, dann warten sie da fünf Minuten. Das heißt, die können das gar nicht mehr liefern und natürlich mit so smarten Kalendertools, AI-Anrufbeantwortern, die schon viele Ärzte benutzen, ist dann natürlich auch eine Entlastung zu spüren. Aber das klassische Telefon an sich in der Arztpraxis, ich denke, das ist gewünscht von einer gewissen Altersgruppe, aber das ist natürlich, das wird auch mal weniger, also weil das kannst du gar nicht bedienen, das Telefon. Deswegen sind so Lösungen, die Termine vereinbaren, ein Anrufbeantworter, in der Praxis selber die Dokumentation, Abrichtung lösen, total essentiell, weil die MFA, die findest du einfach nicht mehr. Das ist sehr unattraktiv. Man muss den Job natürlich irgendwie attraktiver machen auf der einen Seite, weil ich meine, es geht ja immer noch um Menschen, um Krankheiten.

[00:08:33 - 00:08:54] | Alvar Mollik
Aber da sind einfach digitale Tools notwendig, um diese Arbeit zu leisten, die da ansteht. Und die Praxen sind ja nun mal total überfüllt. Also wenn du einen Facharzttermin willst, als Kassenpatient, also frag mal hier in Berlin oder in Großstädten, wie lange wartest du auf einem Facharzttermin? Da bist du ja bei zwei, drei, sechs Monaten teilweise oder im nächsten Jahr.

[00:08:55 - 00:09:01] | Alvar Mollik
Manche nehmen ja auch gar keine Patienten mehr an. Also das ist ja einfach keine Neupatienten. Das heißt,

[00:09:02 - 00:10:03] | Alvar Mollik
diese ganzen Prozesse sind einfach ineffizient geworden in der Praxis. Und genau da sitzen wir auch an mit felia.ai, ist ein Sprachassistent, der dem Arzt halt wieder mehr Freude und Zeit zurückgibt und Abrechnungsfehler vermeidet. Das wäre auch so, wenn du ein Mitarbeiter hast, der nicht mehr so integriert ist in die Abrechnung, gehen dem schon mal ziffern. Das sind Abrechnungsziffern pro Fall, gehen dem einfach flöten. Da kann Arzt viele tausende Euro Umsatz einbußen. Und da ist halt KI einfach ein guter Unterstützer und diese Fehler halt nicht mehr zu machen. Da wirst du natürlich immer besser mit diesen Tools. Und da ist sozusagen unsere Software-Lösung, die wir zwei Jahre entwickelt haben. Genau richtig. Aber es geht ja weiter mit anderen Produkten wie Telemedizin, etc. Also ich glaube, in Deutschland passiert jetzt auch super viel. Die Patientenakte ist da, auf die wir irgendwie sehr lange gewartet haben.

[00:10:04 - 00:10:21] | Alvar Mollik
Hier muss jedem Patient eigentlich noch sagen, hey, dein Rezept geht jetzt auf die Karte. Das hat keiner drauf. Es ist so ganz interessant, weil die Leute das so, da fehlt dann auch was, da fehlt was weg. Sowohl ist mein Rezept, nee, das ist auf deiner Karte. So, Matt ist wie so eine Magie. Und teilweise

[00:10:23 - 00:10:35] | Alvar Mollik
werden da so Schritte unterbrochen. Das ist ganz interessant. Auf einmal hast du so, nee, ich muss jetzt nicht mehr warten auf das Rezept. Sonst wartest du manchmal, bist du das Rezept gedruckt, stehen die Leute so im Arzt, so eine Stille, so eine Ruhe,

[00:10:36 - 00:10:52] | Alvar Mollik
so eine knist deine unangenehme Ruhe teilweise. Und jetzt ist so, ja, nee, so wartest du, dein Rezept ist auf deiner Karte. Geh einfach zur Apotheke oder wie die Werbung suggeriert, halte die Karte an deinem Handy und dann hast du da quasi dein Rezept. Wahnsinn, ist doch schon mal ein Punkt.

[00:10:52 - 00:11:01] | Christopher Funk
Also ich habe ein bekanntes Belgien-Diamet glaube ich schon vor drei Jahren davon erzählt, was ich mache irgendwie. Da sind wir ein bisschen hinterher.

[00:11:02 - 00:11:17] | Christopher Funk
Aber diese AI-Anwendung, das finde ich schon spannend. Das heißt, macht ihr das dann quasi nach dem Patientenbesuch? Also mein Arzt zum Beispiel, der tippt die Sachen jetzt ein, während er mit mir redet. Wie ist der beste Case?

[00:11:18 - 00:12:00] | Alvar Mollik
Genau, denn der Regel ist so, dass du ein Hausarzt hast oder einen HNO-Arzt und der untersucht den Patienten und dann hast du noch eine MFA, die schreibt, wenn der fünf Stunden seine Schicht hat oder drei, dann hast du deine MFA, die schreibt einfach die ganze Zeit. Die hat natürlich auch eine Ausbildung gemacht um andere Dinge zu tun als einfach eine Schreibkraft zu sein. Oder der Arzt macht das noch alleine. Also viele Ärzte finden entweder keine MFA oder stehen halt darauf, das selber zu schreiben und sind häufig dann aber auch noch nach der Praxiszeit, am Abend, am Wochenende mit Dokumentation und Abrechnung beschäftigt. Also das macht 40 Prozent der Zeit aus bei einem Arzt.

[00:12:00 - 00:12:04] | Christopher Funk
Vor, wenn wir das gewinnen würden, in Behandlungszeit, hätte man kein Problem mehr.

[00:12:05 - 00:12:57] | Alvar Mollik
Absolut. Und bei felia.ai ist es halt so, wir haben den Speedster Textassistenten, also sie ist ein Co-Pilot, der hört ja einfach zu im Arztzimmer, der nimmt halt das Gespräch auf und das wird dann als Text generiert und strukturiert und geht dann sozusagen in die Praxissoftware. Das sind die anderen Lese, es sind Unterstützung bei verschiedenen Schritten, die dann der Arzt alle notieren muss. Von Ziffern, Vorschlägen, Diagnosevorschlägen. Und das heißt, dieses ganze Lästige schreiben entfällt dann, so dass die MFA Blut abnehmen kann, die kann sich um die kranken Menschen kümmern. Und ja, Arzt hat auch wieder die Hände frei, wenn der Arzt ein Orthopäde jemand untersucht und dann in die Zwischenruhe immer aufschreibt und so. Da passieren ja auch viele Fehler. Also ich meine, wenn du dich mal an ein Gespräch erinnerst, wieviel bleibt da wirklich hängen.

[00:12:58 - 00:13:08] | Alvar Mollik
Und die KI nimmt erstmal alles auf und wichtige Fehler werden einfach reduziert, weil da passieren einfach keine Fehler mehr an dem Setting.

[00:13:08 - 00:13:11] | Christopher Funk
Was heißt die KI, ist dann auch Akkurat?

[00:13:12 - 00:14:21] | Alvar Mollik
Ja, genau. Also ich meine, man kann da die Akkuratheit messen und das sind auch immer Benchmarkings, die dann stattfinden mit verschiedenen Herstellern, wo man dann zeigt, wie Akkurat es machen. Und da musst du natürlich in Richtung 100 Prozent gehen, dass du da keine Fehler mehr machst. Ich gebe immer das Beispiel, wir sind gerade in so einem Art Übergangsphase, so Self-Driving Cars. Du lässt die Autos ja auch nicht sofort auf die Autobahn. Wir sind in der Phase, wo ich noch hinter dem Steuer sitze und wo ich dann halt noch erst mal auf Vertrauen aufbaue. Das ist ja so eine Evolution jetzt mit der KI. Ich meine, das ging halt so schnell. Auf einmal war jetzt ChatGPT da. Alle Benutzten ist, auch Ärzte in den Arztpraxen, Benutzten ist jetzt, das ist natürlich jetzt nicht DSGVO-konform. Aber ich meine, jetzt ist so diese Zeit, wo wir uns daran gewöhnen müssen und dann Tools wie felia.ai einfach zertifiziert sind, DSGVO-konform, dass die Daten auch in Deutschland bleiben und super gesichert sind und dann halt einfach natürlich auch Akkurat sind. Da muss man sich natürlich messen mit den anderen Anbietern und zeigen, dass man da performt.

[00:14:21 - 00:14:27] | Christopher Funk
Okay, und musst du die Patienten dazu stimmen, bevor die jetzt in das Gespräch reingehen? Oder wie macht ihr das?

[00:14:27 - 00:14:33] | Alvar Mollik
Genau, also du musst in Deutschland die Leute aufklären, dass du das Gespräch halt aufnimmst.

[00:14:34 - 00:14:46] | Alvar Mollik
Es dient ja auch nur zur Unterstützung der Dokumentation. Also ist jetzt nicht die Dat-Man jetzt nicht benutzt, irgendwie um die KI oder so zu trainieren. Es geht ja wirklich nur um die Dokumentation. Also das heißt,

[00:14:47 - 00:14:49] | Alvar Mollik
darüber muss man sie aufklären. Genau.

[00:14:49 - 00:14:52] | Christopher Funk
Ja, behaltet die die Mitschnitte dann auch eigentlich oder werden die da weggeschmissen?

[00:14:54 - 00:15:01] | Alvar Mollik
Da hast du ein Löschkonzept, das heißt, die Aufnahmen, die werden dann wieder gelöscht. Wenn der Arzt das will, genau.

[00:15:02 - 00:15:06] | Christopher Funk
Weil eigentlich ist es ja auch nochmal eine Sicherheit für die Patienten. Das ist dann noch dokumentiert, ist das ein Prinzip.

[00:15:06 - 00:15:50] | Alvar Mollik
Genau, wir haben auch plastische Chirurgen, die das sogar ganz gut finden, dass das halt aufgezeichnet wird. Und dann kannst du halt nachweisen, dass du dem Patienten schon über Risiken aufgeklärt hast. Also das im kalten plastischen Sektor Brustvergrößerung, Fettartsaug, da kommen super viel Klagen, weil dann sitzt etwas nicht richtig, der Patient ist unzufrieden. Und diese ganzen Klagen, da geht es zum Ziel darum, was wurde dokumentiert im klinischen Sektor. Also warum dokumentieren wir eigentlich zu viel Deutschland? Das ist ja auch viel juristisch, dass du halt nachweisen kannst. Ich habe halt hier das Medikament gegeben, ich habe die Untersuchung durchgeführt. So hat ja dieser Dokumentationswahn, wie ich ihn jetzt mal nenne,

[00:15:51 - 00:17:12] | Alvar Mollik
hat ja begonnen sozusagen, dass ich immer mehr aufschreiben muss, bis es halt wirklich Krankenpfleger aufschreiben müssen, wie sie jemanden gepflegt haben. Also es geht ja auch viel zu weit, da ist dann wenig Vertrauen, da muss dann alles dokumentiert werden. Hat seine Berechtigung natürlich, aber es gibt Gesundheitswesen. Da geht es um den Menschen, oder sollte es nicht darum gehen, dass ich irgendwie jeden kleinen Schritt aufschreiben muss. Und am Abend noch drei Stunden als Krankenpfleger am Tisch sitzen und irgendwie aufschreiben, was ich gemacht habe. Also das sollte einfach wieder von, also werden gelockert oder halt, damit die Sicherheit da bleibt, mit Softwarelösungen gesichert werden, dass du als Arztpfleger MFA dich wieder auf deinem Patienten konzentrieren kannst. So, das ist letztendlich ein wichtiger Bestandteil, damit die Medizin menschlicher wird, dass ich mich wieder auf einen Menschen konzentrieren kann. Aber es ist natürlich auch eine Gradwanderung, weil wenn ich mehr Kapazitäten wieder frei habe, also der Arzt kann mit ein, zwei Stunden Zeit sparen, weil er muss ja nicht mehr dokumentieren, aber ist natürlich, jetzt kann ich die wieder mit neun Patienten füllen, klar, Umsatzsteigerung, oder ich nehme halt mehr Zeit für einen Patienten. Das hat natürlich jeder selber in der Hand.

[00:17:14 - 00:17:19] | Christopher Funk
Ich glaube, das hängt auch ein bisschen von der Tagessituation ab, oder? Ja, klar. Was schon los ist, ne?

[00:17:20 - 00:17:21] | Christopher Funk
Okay,

[00:17:22 - 00:17:38] | Christopher Funk
das heißt, wir nehmen uns nochmal mit in die Zukunft. Wie sieht denn so für dich die Arztpraxis der Zukunft aus? Also es muss jetzt nicht nächstes Jahr sein, aber weißt du jetzt im Prinzip, was da draußen so passiert gerade, was es für Ideen gibt, wo die Probleme sind? Wie würdest du dir das denn vorstellen, wie das mal läuft?

[00:17:41 - 00:17:48] | Alvar Mollik
Ja, es geht auf jeden Fall Richtung den ambulanten Sektor, dass sie Krankenhäuser entlastet werden. Aber ich denke, das ist ganz wichtig, weil die

[00:17:50 - 00:18:05] | Alvar Mollik
Personaldichte im Krankenhaus natürlich viel größer ist, also dass du viele mehr Ärzte, Pfleger auf einen Patienten und das heißt, sie werden in der ambulanten Sektor noch viel mehr behandeln. Das heißt, wie können die Arztpraxen überhaupt damit umgehen, dass immer mehr Patienten

[00:18:06 - 00:18:23] | Alvar Mollik
behandelt werden wollen? Und ich glaube, da muss so eine Art Digitalisierung stattfinden. Das heißt, der Arzt hat eine Optimierung von den Terminen. Das heißt, nicht so viel Ausfälle, ja, du hast viele No-Shows, also 10, 20 Prozent No-Shows, Patienten kommen nicht. Entweder sind sie krank.

[00:18:25 - 00:18:51] | Alvar Mollik
Ja, die sind ja immer krank, wenn sie ein Termin machen. Ja, so krank, dass sie nicht kommen können. Und das heißt, das muss aufgefüllt werden. Und na ja, im Idealfall hast du dann halt eine digitalisierte Praxis, wo die KI diese ganzen Aufgaben übernimmt. Zum Beispiel, fehl ja die smarte MFA, also vieles, was die MFA macht am Computer, übernimmt dann die KI, die Software.

[00:18:52 - 00:18:59] | Alvar Mollik
Aber wenn wir jetzt mal einen Schritt weitergehen, ist natürlich auch so, dass der Patient eine Information kriegt. Was ist eigentlich gerade passiert? Also,

[00:19:00 - 00:19:04] | Alvar Mollik
das alte Ölmchen mit dem alten Herren, die in die Praxis kommen,

[00:19:05 - 00:19:24] | Alvar Mollik
haben das vielleicht nicht verstanden. Da gibt es ein Patientendrieb, da kann ich, fehl ja auch, ein Patient was schicken oder der Patient hat seine elektronische Akte, dort wird das reingeschickt. Das heißt, du bist viel mehr informiert, kriegst du auch vielleicht dann in Zukunft so Aufgaben. Also, wie bleibe ich gesund? Hey, du hast deinen Bluthochdruck,

[00:19:27 - 00:19:49] | Alvar Mollik
Bewegungstipps, Ernährungs-Tipps, das Thema für die nächste Podcastfolge mit uns. Also Thema Lifestylemedizin. Ich glaube, das fängt aber so an, dass das noch im Selbstzahlemarkt stattfindet, weil dann muss ich halt erstmal selber schauen, also selbst verantwortlich sein.

[00:19:50 - 00:20:16] | Alvar Mollik
Die Hoffnung ist da, dass das natürlich halt auch von den gesetzlichen getragen wird. Ja, so Apps, die mir dann halt helfen. Das ist immer schwierig nachzuweisen, jetzt so eine Gesundheits-App. Wie viel bringt die wirklich? Aber ich denke in Zukunft im Idealkase, also es gibt ja auch die Utopia, die Dystopie, mit die im besten Fall hast du als Patient viel mehr Einsicht in deine Daten, bis auch bereit, die Daten zu teilen.

[00:20:17 - 00:21:05] | Alvar Mollik
Das ist auch in Deutschland so eine Angst, das Thema Datenscheren, profitieren wir eigentlich alle davon. Das heißt, davon zu lernen, wie ich gesund bleibe und einfach individuelle Therapiepläne, die ich halt erst mit KI auch wieder unterstützen kann. Also welcher Hausarzt kann denn jetzt hier 10.000 Patienten die ganze Zeit jonglieren? Das ist ja gerade mit KI super möglich, wo dann halt Ferntelemedizin, zum Beispiel dein Blutdruck an den Hausarzt geht. Also das ist so Zukunft, wo dann halt du mit deiner Arztpraxis vernetzt bist, also deine Variables, lass es deine Apple Watch sein, die halt immer mehr miss, Blutdruck und so, Blutzucker. Und wenn dann was ausschlägt,

[00:21:08 - 00:21:28] | Alvar Mollik
dann kann der Arzt ja auch vielleicht reagieren. Frau Meyer, ich habe hier gemerkt, drei Tage Bluthochdruck im roten Bereich, vielleicht kommen sie nochmal in die Praxis, wir müssen noch mal was anpassen. Das heißt, individueller, mehr Prävention,

[00:21:29 - 00:21:44] | Alvar Mollik
digitaler, aber mit zwungermassen einfach mehr Mitarbeit vom Patienten. Also weil ich denke, dieses Gesundheitssystem, diese Behandlungen der Krankheiten muss vielmehr in Richtung Prävention schwanken.

[00:21:44 - 00:22:32] | Christopher Funk
Wie siehst du das Thema Selbstinformation über KI? Also ich habe ja jetzt natürlich viel mehr Optionen, mich auch selber schlau zu machen. Also ich kann jetzt wirklich meinen Blutbild hochladen in ChatGPT und sagen, hey, interpretieren wir das mal, wie siehst du das und so weiter. Weil zum Beispiel, wenn ich immer, wenn ich zu meinem Arzt gehe, der ist eigentlich schon ziemlich gut und ich sage dann, hey, was ist denn da mit dem Wert, was ist mit Testosteron und so weiter, der guckt sich im Prinzip, glaube ich, wenn der auf das Blutbild guckt, der guckt nur, okay, gibt es irgendwelche Ausweicher von der Norm? Da gibt dann mal so, ne, ist alles okay, bei mir war dann irgendwie Nierenfunktion, das ist aber weil ich viel Kreativ nehme, da gibt es halt diesen Wert, der dann erhöht ist. Ansonsten muss ich eigentlich immer nachfragen, also wie siehst du das, würdest du das empfehlen? Also ich finde das eigentlich relativ cool.

[00:22:33 - 00:23:04] | Alvar Mollik
Also das ist ja super interessant, was da gerade passiert. Also Ärzte selber, die halt ein Foto hochladen zu ChatGPT und sich dann informieren. Also ich meine, das findet da natürlich auch statt und einfach eine Zusammenfassung bekommen. Ich glaube, das ist immer ein Zusammenspiel, weil viele kriegen halt auch das Labor, geben es dann ChatGPT, aber wissen dann auch nicht so richtig, kriegen dann halt einen Overwhelming Report, weil es geht ja auch darum, warum sind jetzt bestimmte Werte erhöht. Ich glaube, das ist halt ein Zusammenspiel.

[00:23:06 - 00:24:00] | Alvar Mollik
Ich glaube jetzt auch nicht, dass der Arzt ersetzt wird oder der Coach oder der Trainer, sondern das ist halt, du kriegst mehr Informationen, aber wie verwertest du die jetzt eigentlich? Da habe ich dann ein Arzt und Coach, also besten Fall wird der Arzt auch eher wie ein Gesundheitsbegleiter, der dir dann sagt, hey, das ist nicht in Ordnung, lass uns doch mal daran arbeiten. Aber dafür braucht er natürlich auch irgendwie andere Systeme, wo er sich das besser aufschreiben kann und merken kann. Sonst sind es so viele Informationen. Und da kommen halt auch neue Softwarelösungen ins Spiel, dass du halt einfach Übersicht über diese ganzen Daten erhältst. Also ich bin da offen und jeder macht es auch, aber um so mehr Daten, wir haben umso mehr Chaos ist ja vielleicht auch da, Unwissenheit, Unsicherheit. Und da halt anzusetzen, die Leute ein individuelles Angebot anwiederzugeben. Ich glaube, da ist auch viel Potenzial.

[00:24:00 - 00:24:30] | Christopher Funk
Ich habe mal eine Studie gesehen, wo man getestet hat, wie akkurat sind die Diagnosen von Ärzten. Da gibt es halt eine Gruppe, die das so gemacht haben wie immer. Also eine andere Gruppe, die das immer noch mal die ChatGPT noch mal zur Rate gezogen haben, quasi dort die Daten eingegeben haben und so weiter. Und man hat dann festgestellt, dass die, die ChatGPT zur Rate gezogen haben, signifikant bessere Diagnosen gemacht haben, als die, die das nicht gemacht haben. Das finde ich schon krass.

[00:24:32 - 00:24:41] | Alvar Mollik
Absolut, absolut. Das ist natürlich irgendwo auch diese Shift in der Zeit, die ja gerade stattfindet. Einfach zu erkennen, wow,

[00:24:42 - 00:25:13] | Alvar Mollik
da ist jetzt einfach Technologie die bessere Entscheidung oder bessere Vorschläge gemacht. Da muss man natürlich auch lernen mit umzugehen. Da ist auch viel Angst. Aber das ist so. Aber in der Radiologie völlig selbstverständlich. Also da gibt es Programme, die auch im Alltag jeden Tag eingesetzt werden, die halt Körperteile auf der Bildgebung scannen, erkennen, wo könnte ein Tumor sein? Dann schaue ich nochmal drauf als Mensch. Ich hole mir da Unterstützung im Labor. Also das ist ja auch schon völlig normal. Patologie, wo viel mit Bildern gearbeitet wird.

[00:25:13 - 00:25:30] | Christopher Funk
Das wusste ich nicht. Das ist schon normal. Das war, ich habe da auch mal eine Studie gelesen, dass selbst erfahrene Röhnkologen, glaube ich, eine Fehlerquote von 20 oder 30 Prozent haben, die das nicht sehen. Das kannst du, glaube ich, runterschrauben auf einen einstelligen Prozentsatz, wenn du das halt mit KI unterstützt.

[00:25:30 - 00:25:39] | Alvar Mollik
Ja, ich benutze nicht jeder Arzt, aber es gibt diese Programme auch schon, möchte ich sagen. Also die sind im Einsatz und klar, nicht jeder benutzt es, aber die sind da.

[00:25:40 - 00:26:20] | Alvar Mollik
Spannender wird es jetzt halt, was kann ich aus der Stimme alles herausbekommen für Information. Das ist halt, das ist crazy. Also ich habe selber in der Studie teilgenommen, wo die den Zucker wert aus der Stimme diagnostiziert haben. Und wie gesagt, noch so in der Studienphase, Thema Mental Health. Also wenn einer langsam taurig redet, dann kann ich mir schon vorstellen, natürlich. Ich als Mensch habe da ja schon Gefühl, aber die KI kann da halt auch schon Psychomarka rausmessen. Aber das müssen natürlich dann medizinisch validierte Softwareprodukte sein, die dann auch halt gemessen werden und zertifiziert werden.

[00:26:20 - 00:26:55] | Christopher Funk
Ja, also da passiert, glaube ich, gerade ganz, ganz viel. Also wie gesagt, ich zum Beispiel trainiere gerade oder teste ChatGPT so für meine Trainingspläne. Das ich halt sage, das sind meine Ziele, die sind halt relativ vielfältig. Deswegen ist es schwierig, die den Trainingsplan unterzubringen und sagen, hey, guck mal, was kannst du da für ein Trainingsplan? Das ist wirklich auch spannend, was der für Vorschläge macht und wie er auch die Daten interpretiert. Also teilweise sogar, ich habe jetzt mal Videos hochgeladen von Übungen und der macht wirklich Diagnose, ob du die Übung richtig ausführst. Das ist voll krass.

[00:26:55 - 00:27:00] | Alvar Mollik
Wow, das ist krass. Und dann kriegst du so einen individuellen Trainingsplan, also jeden Tag oder wie arbeitest du damit?

[00:27:00 - 00:27:34] | Christopher Funk
Ich mache das dann jeden Tag, aber da kommst du natürlich im Moment an die Limitationen von ChatGPT. GPT hat halt das chronische Alzheimer-Problem. Das heißt, der vergisst halt relativ schnell wieder Sachen. Das ist im Moment auch noch schwer zu überbrücken. Da muss man halt mal gucken, wie man das löst und der hat halt manchmal einfach böse Aussätze. Das ist einfach normal. Also wirklich böse Aussätze. Ganz oft, dass der zum Schluss Datum nicht weiß. Man sollte für einen Tag, dann wie ein anderer Monat und so weiter, wo ich denke, hey, ich denke, du bist so intelligent, das kannst du den Tag nicht bestimmen. Das ist ja ja, g'würdig.

[00:27:34 - 00:27:38] | Alvar Mollik
Man verzeiht der KI keine Fehler. Das ist auch ganz lustig.

[00:27:38 - 00:27:45] | Christopher Funk
Ja, aber ich meine solche Fehler nicht. Aber grundsätzlich ist das ziemlich gut.

[00:27:46 - 00:27:54] | Alvar Mollik
Es ist schon völlig im Alltag. Das ist schon lustig, wie schnell das dann ging. Also man googlt ja jetzt auch nicht mehr mal ein Chess-Gipetit.

[00:27:54 - 00:28:00] | Christopher Funk
Das Geschäftsmodell von Google steht, glaube ich, kurz vor dem Kodak Moment, wenn das so weiterläuft.

[00:28:00 - 00:28:13] | Alvar Mollik
Ja, diese KI-Erste, die wollen ja auch so Browser erstellen, dass du letztendlich eigentlich wie eine Browser suche in deinem Chess-Gipetit oder Cloud-Feld hast.

[00:28:13 - 00:28:13] | Christopher Funk
Ja.

[00:28:16 - 00:28:18] | Christopher Funk
felia.ai, wann geht das los? Wann geht ihr an den Markt? Wann kommt das Produkt raus?

[00:28:18 - 00:28:41] | Alvar Mollik
Nee, wir sind schon am Start. Wir haben schon Hunderte Ärzte, die felia.ai benutzen. Aber der offizielle Launch ist ja in wenigen Tagen. Und ja, freue mich. Wir sind noch an Feinjustier, in Feintuning. Aber es ist schon im Einsatz, viele Ärzte können gar nicht mehr ohne felia.ai arbeiten. Cool.

[00:28:41 - 00:28:49] | Christopher Funk
Und das heißt, die nächsten Wochen und Monate bist du dann auf der Straße für Demos? Genau, das ist mein Cold

[00:28:49 - 00:29:01] | Alvar Mollik
Calling, Email-Marketing und Walk-In auf jeden Fall. Also das, was sich dann schon bewährt. Und da heißt es die Türklinken-Schrubben und Kaltakwiese.

[00:29:01 - 00:29:03] | Christopher Funk
Krass.

[00:29:04 - 00:29:05] | Christopher Funk
Du machst das noch alleine mit dem Team?

[00:29:05 - 00:29:10] | Alvar Mollik
Ja, wir haben ein kleines Sales-Team, aber ich leite das jetzt halt noch.

[00:29:11 - 00:29:27] | Alvar Mollik
Und ja, hast du noch Tipps? Was sind Ärzte? Wie verkauft man da am besten Software? Was sind da die für Walk-In? Was denkst du? Was ist da so die heißesten Tipps von dir als Super Sales-Betre?

[00:29:27 - 00:30:18] | Christopher Funk
Naja, sagen wir mal so. Du bist ja ja viel näher dran als ich. Also die Unternehmen, die ich beraten habe, du hast halt hier immer, also es ist eigentlich eher B2C-Verkauf. Es ist jetzt nicht, als würde ich dann ein Unternehmen verkaufen. Es hat ganz viel mit Vertrauen und Bauchgefühl zu tun. Du hast aber auch nicht immer der Arzt entscheidend, dass du nie alleine eigentlich, also du musst eigentlich immer gucken, okay, wer ist eigentlich die Praxisleiterin? Wenn du die für dich gewinnt, hast du einen schon gewonnen. Ja, viele Leute sagen ja mal, ja, ich muss mit einem Trick an der Sprechstundenhilfe vorbeikommen. Das ist meistens nicht keine gute Idee. Also idealerweise gewinnt man die direkt als Verbündeten. Also da kann man sich mal überlegen, wie man die vorne schon pitcht, die Leute. Das nur sagt, hey, wir haben eine Lösung, die setzt jetzt schon so viele Ärzte ein, womit du ein Großteil deiner Zeit anspaßst, du müsstest da nicht mehr tippen. Soll man das nicht mal der Chef vorstellen?

[00:30:20 - 00:30:44] | Alvar Mollik
Das ist ein wichtiger Punkt. Der erste Eindruck, also wie kommst du in die Praxis? Kümmerst du dich nur um den Arzt oder es geht halt schon vorher los? Wie kommst du da rein und die MFA, die dich halt auch schon mitbekommen, wie behandelst du die und die entscheiden halt am Ende? Ganz klar, also wenn das MFA-Team irgendwie eine Software nicht will, dann kann der Arzt es auch nicht einführen. Also die haben da auch viel zu melden.

[00:30:44 - 00:31:27] | Christopher Funk
Ja, das ist glaube ich ein riesen Punkt. Und dann, wie heißt es, so schön höfliche Hardneckigkeit hilft. Also wir müssen halt damit umgehen, dass unsere Kunden eigentlich keine Zeit haben. Alle sind super busy. Das ist aber einfach ein Fakt, dann hilft uns, wenn ich weiter bin, sonst gucken wir mal damit umgehen. Deswegen sind natürlich alle extrem unter Beschuss. Also wenn ich mit der ich entscheide und spreche, die sagen, hey, ich kriege jeden Tag irgendwie 30 Cold Emails und 40 Nachrichten über LinkedIn, die Leute sind halt komplett unter Beschuss. Jetzt ist aber die Frage, wie durchbrech ich dieses Rauschen? Also wie schaff ich es, dass ich gehört werde? Da muss man natürlich entweder sich was Neues überlegen oder man muss halt einfach einen anderen Weg gehen. Das sind solche Walk-Ins möglicherweise wieder eine ganz gute Idee.

[00:31:29 - 00:31:35] | Alvar Mollik
Sind unbequem, aber die sind auf jeden Fall effektiver. Also das du da was hinterlässt, nehmt der Karte,

[00:31:36 - 00:31:48] | Alvar Mollik
eine Schokolade, hast auch immer ein Weinflasche und klar, also das ist halt von Vorteil, wenn du von einem Arzt da was angeboten bekommst und auf jeden Fall.

[00:31:48 - 00:32:06] | Christopher Funk
Ja und dann, in Fenus Geschäft, kann ich mir auch gut vorstellen, Netzwerk. Also der Arzt kennt ja andere Ärzte im Kiez und so weiter. Wenn du da einen hast, der davon begeistert ist, kann man das natürlich auch wirklich nutzen. Das kann man, glaube ich, auch incentivieren. Also da, glaube ich, Empfehlungsmarketing, könnte da auch sehr gut funktionieren.

[00:32:06 - 00:32:14] | Alvar Mollik
Ja klar, wenn du einen guten NPS hast, also wir haben da einen Top-Wert, da wird das dann auch empfohlen, das ist natürlich super geil.

[00:32:14 - 00:32:47] | Christopher Funk
Ja, aber das muss kann man natürlich als Verkäufer auch forcieren im Prinzip. Also ich habe mal bei der deutschen Vermögensberatung als Student angefangen, da musste man erstmal eine Liste ausfüllen, zehn mal zehn Leute, die ich kenne. Da muss es erstmal 100 Leute auf eine Liste schreiben, irgendwie als 19-Jähriger. Wegen kenne ich alles, an denen ich jetzt irgendwie eine Versicherung verhüllen könnte. Aber sagen wir mal, dieses aktive Rangehen, hey, wen kennst du hier in deinem Umgebung, vielleicht auch aus dem Verband, wo du tätig bist oder aus irgendwelchen Spezialistenkreisen, für denen es auch spannend sein könnte. Also da kann man, glaube ich, sehr viel auch aktivierender unterstützen, denke ich.

[00:32:49 - 00:32:53] | Alvar Mollik
Empfehlungsmarketing funktioniert einwandfrei. Also das ist super, also auch nicht.

[00:32:54 - 00:33:08] | Alvar Mollik
Das ist Vertrauensvorschuss, würde ich sagen. Hast du da? Und ja, ich meine, das kennen wir ja von allen, auch diese Bewertung, sagen wir mal so der Zeuge, der drei Zeugen zeigen und damit einfach eine Validierung kriegen.

[00:33:09 - 00:33:12] | Alvar Mollik
Das funktioniert immer gut.

[00:33:12 - 00:33:21] | Christopher Funk
Ja, wie der Kräuter so schon sagt, überzeugen, überzeugen. Ja, cool, hör mal, da wünsche ich euch viel Erfolg.

[00:33:22 - 00:33:59] | Christopher Funk
Die Software ist felia.ai, also korrekt. Ja, genau. Um mal draufschauen, wenn man Alvar sich mal anschauen möchte, was er so treibt, auch gerne bei LinkedIn gucken. Alvar Mollik mit doppeltem L und K hinten, richtig? Nee, nee, Mollik. Nur einfach mit K. Verlinke ich aber auch alles in Shownotes. Auch das, dieses Interview ist auch über ein Netzwerkkontakt zustande gekommen. Wir haben einen gemeinsamen Freund in Berlin, der gesagt hat, hey, es macht sich das, wie er das hier unterhaltet. Bin ich ihm sehr dankbar dafür, also auch, wenn man sein Netzwerk fliegt, passieren immer ganz tolle Sachen. Auf jeden Fall, pießt dann Ellen noch. Ja, genau.

[00:34:00 - 00:34:06] | Christopher Funk
Mein Lieber, vielen Dank. Jetzt auch mal. Der nächste zum Thema Long-Giv-ity-Hacks.

[00:34:06 - 00:34:15] | Alvar Mollik
Biohacking Long-Giv-Tv, bleibe ich eigentlich gesund als Arzt und Unternehmer. Cool, danke schön. Tschau, schönen Tag noch.