Verkaufen an Ärzte – Insider-Tipps und Trends. Mit Alvar Mollik


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Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten
Der harte Alltag im B2B-Healthcare-Sales
Zunächst einmal ein herzliches Willkommen im VertriebsFunk! Heute geht es nämlich um ein echtes Schwergewicht. Genauer gesagt sprechen wir über das Thema: Verkaufen an Ärzte. Vielleicht kennst du beispielsweise diese konkrete Situation. Du stehst zwar top motiviert vor der Praxis und hast ein großartiges Produkt dabei. Trotzdem kommst du einfach nicht an der Anmeldung vorbei. Folglich bist du am Ende frustriert. Aber keine Sorge! Genau deshalb habe ich heute einen absoluten Experten zu Gast. Sein Name ist Alvar Mollik. Er ist einerseits selbst praktizierender HNO-Arzt. Andererseits ist er der Gründer von felia.ai. Dadurch kennt er beide Seiten des Tisches perfekt. Wir zeigen dir deshalb heute ganz konkret, wie du im B2B Sales im Gesundheitswesen wirklich punktest. Darum lass uns direkt starten!
Warum das Verkaufen an Ärzte heute anders funktioniert
Zunächst boomt der Gesundheitsmarkt extrem. Immer mehr Leistungen wandern nämlich in die ambulante Versorgung. Dennoch wird das Verkaufen an Ärzte zunehmend schwieriger. Warum ist das eigentlich so? Ganz einfach: Klassische Kaltakquise greift heute immer seltener. Ebenso verliert das reine Telefonat stark an Wirkung. Ärzte sind schlichtweg überlastet. Deshalb brauchst du zwingend neue Wege. Du musst deinen Vertrieb an Mediziner folglich deutlich moderner aufstellen.
Der Gesundheitsmarkt boomt – die Hürden aber auch
Einerseits wächst der Markt rasant. Andererseits steigen die Barrieren für Verkäufer massiv an. Praxen schirmen sich mittlerweile systematisch ab. Demzufolge kommst du mit plumpen Standard-Sprüchen nicht mehr weiter. Das Verkaufen an Ärzte erfordert heute vielmehr absolute Präzision. Du musst den Schmerz des Arztes zuvor ganz genau kennen. Nur so erregst du überhaupt Aufmerksamkeit.
Die Grenzen der klassischen Kaltakquise in der Praxis
Früher konntest du oft einfach in die Praxis laufen. Ein bisschen Smalltalk an der Anmeldung half oftmals schon weiter. Ein paar Kugelschreiber auf den Tresen zu legen, reichte meistens aus. Schon hattest du den Termin. Heute funktioniert diese Kaltakquise bei Ärzten allerdings kaum noch. Die Praxen sind nämlich komplett voll. Das Wartezimmer platzt regelmäßig aus allen Nähten. Folglich stört ein unangekündigter Besuch massiv. Deshalb musst du deinen Ansatz grundlegend ändern.
Die Praxis-Realität: Zeit als der größte Engpass
Der größte Feind im Praxisbetrieb ist zweifellos die fehlende Zeit. Ärzte hetzen oft von Patient zu Patient. Dazwischen klingelt ununterbrochen das Telefon. Außerdem wartet ein riesiger Berg an Dokumentation. Willst du beim Verkaufen an Ärzte dennoch erfolgreich sein? Dann musst du genau dieses Zeit-Problem lösen. Bringe auf keinen Fall neue Aufgaben mit in die Praxis. Stattdessen musst du echte Zeit schenken. Das ist letztendlich der ultimative Schlüssel zum Erfolg.
Wie Dokumentation und Bürokratie den Alltag beherrschen
Stell dir beispielsweise vor, du bist Arzt. Du willst eigentlich Menschen heilen. Stattdessen verbringst du unzählige Stunden am PC. Die Bürokratie frisst die wertvolle Behandlungszeit förmlich auf. Genau hier setzen smarte Lösungen an. Wenn dein Produkt diesen Schmerz gezielt lindert, hören Ärzte dir sofort zu. Dadurch wird dein Pitch extrem relevant.
Der Gatekeeper: Wie du an der MFA vorbeikommst
Die Medizinische Fachangestellte (MFA) ist zunächst der wichtigste Mensch für dich. Sie beschützt den Arzt nämlich rigoros vor Störungen. Folglich ist sie dein erster und wichtigster Kunde. Behandle sie daher immer mit höchstem Respekt. Vermeide zudem jeglichen Verkaufsdruck. Stattdessen erklärst du ihr kurz und knapp deinen wahren Nutzen. Zeige ihr darüber hinaus, wie dein Produkt auch ihren eigenen stressigen Alltag erleichtert. Erst dann öffnet sie dir die Tür zum Chef.
Mit echtem Mehrwert überzeugen statt mit Floskeln
Buzzwords ziehen im Gesundheitswesen überhaupt nicht. Ärzte sind schließlich durch und durch Wissenschaftler. Sie vertrauen daher ausschließlich auf harte Daten. Sie wollen außerdem überprüfbare Fakten sehen. Deshalb musst du beim Verkaufen an Ärzte sehr konkret werden. Was genau bringt deine Lösung denn? Wie viel Zeit spart sie beispielsweise in Minuten? Welche Kosten senkt sie messbar? Liefere hierauf unbedingt kristallklare Antworten.
Warum Skepsis bei Ärzten so extrem hoch ist
Täglich rufen zahllose Vertreter an. Ebenso kommen jeden Tag endlose E-Mails mit verrückten Heilsversprechen. Folglich sind Ärzte extrem skeptisch geworden. Sie haben gefühlt schon alles gehört. Um diese dicke Mauer der Skepsis zu durchbrechen, musst du deshalb brutal ehrlich sein. Versprich absolut nichts, was du nicht zu 100 % halten kannst. Vertrauen ist beim Verkaufen an Ärzte nämlich deine wichtigste Währung.
Wie du mit einem klaren Return on Time (RoT) punktest
Vergiss den klassischen Return on Investment (ROI) zunächst im ersten Schritt. Präsentiere dem Mediziner stattdessen lieber den Return on Time (RoT). Rechne dem Arzt hierfür exakt vor: „Unser Tool kostet X Euro im Monat. Dafür sparen Sie und Ihr Team täglich 45 Minuten.“ Das versteht nämlich jeder Unternehmer sofort. Dadurch wird deine Lösung direkt greifbar. Zeit ist für Mediziner heute schließlich deutlich wertvoller als Geld.
KI als Türöffner im Vertrieb an Mediziner
Künstliche Intelligenz verändert derzeit wirklich alles. Auch und vor allem in den Arztpraxen tut sich einiges. Mein Gast Alvar Mollik beweist das eindrucksvoll. Er ist nämlich HNO-Arzt und innovativer Gründer in einer Person. Mit felia.ai bringt er smarte KI direkt in den Behandlungsraum. Solche innovativen Lösungen machen das Verkaufen an Ärzte wiederum richtig spannend.
Das Beispiel felia.ai – Dokumentation in Sekundenschnelle
Wie funktioniert felia.ai nun konkret? Es ist grundsätzlich ein smarter Sprachassistent für den Praxisalltag. Der Arzt spricht nach der Behandlung einfach in das Gerät. Die KI verwandelt diese Sprache anschließend sofort in einen strukturierten Arztbrief. Das spart am Ende des Tages enorm viel Tipparbeit. Die Prozesse laufen demzufolge messbar schneller ab. Genau solche Lösungen brauchen Praxen heute dringend. Sie beseitigen schließlich einen echten, täglichen Engpass.
Vertrauen aufbauen durch reale Tests und Demos
Bloßes Erzählen reicht heute allerdings nicht mehr aus. Du musst dein Produkt vielmehr live zeigen. Biete unbedingt einen Test unter realen Bedingungen an. Ein knackiger 10-Minuten-Demo-Call wirkt hierbei oftmals wahre Wunder. Wenn der Arzt mit eigenen Augen sieht, dass die KI funktioniert, ist der Deal nah. Mache es dem Kunden daher so einfach wie möglich. Keine stundenlangen PowerPoint-Präsentationen. Einfach machen und direkt beweisen.
Praxis-Tipps für deinen nächsten Walk-in oder Call
Walk-ins funktionieren auch heute weiterhin gut. Allerdings nur, wenn du es strategisch richtig anstellst. Respektiere die Praxiszeiten strikt. Gehe auf keinen Fall während der bekannten Stoßzeiten hin. Bringe stattdessen Material mit, das einen echten Mehrwert bietet. Danach sorgst du für ein absolut präzises Follow-up. Das unterscheidet die echten Profis letztendlich von den Amateuren.
Die richtige Vorbereitung für den Praxis-Besuch
Informiere dich vor jedem Besuch zunächst sehr gründlich. Welche Spezialisierung hat die jeweilige Praxis genau? Welche Software nutzen sie vielleicht schon? Je mehr du vorab weißt, desto gezielter kannst du ansprechen. Standard-Pitches landen nämlich direkt im Müll. Individualität gewinnt hingegen immer.
Referenzen, die wirklich Vertrauen schaffen
Nichts überzeugt einen Arzt mehr als das Wort eines anderen Arztes. Nutze deshalb zwingend Referenzen aus vergleichbaren Praxen. Sag beispielsweise: „Ihr Kollege Dr. Schmidt aus der Nachbarstadt nutzt das bereits sehr erfolgreich.“ Das schafft sofort eine Basis für Vertrauen. Sammle daher aktiv Erfolgsgeschichten. Setze diese beim Verkaufen an Ärzte dann ganz gezielt als Hebel ein.
Datenschutz (DSGVO) als offensives Verkaufsargument nutzen
Im Gesundheitswesen ist der Datenschutz absolut heilig. Patientenakten sind bekanntlich extrem sensibel. Deshalb muss deine Lösung kompromisslos zu 100 % DSGVO-konform sein. Verstecke das keinesfalls in den AGBs. Mache diesen Punkt vielmehr zu deinem offensiven Verkaufsargument. Zeige dazu transparente Prozesse auf. Beweise schwarz auf weiß, dass die Daten sicher sind. Das nimmt dem Arzt sofort die größte Sorge.
Die Zukunft im Healthcare-Sales
Der Markt entwickelt sich weiterhin rasant. Digitale Patientenakten kommen schließlich flächendeckend. Vernetzte Praxissysteme werden bald zum absoluten Standard gehören. Auch smarte Wearables spielen eine immer größere Rolle. Wer beim Verkaufen an Ärzte langfristig gewinnen will, muss diese Trends daher frühzeitig verstehen und für sich nutzen.
Digitale Patientenakten, Wearables und offene Ökosysteme
Die Digitalisierung der Praxen steht eigentlich erst am Anfang. Neue Lösungen müssen zukünftig nahtlos miteinander kommunizieren. Ein komplett isoliertes Produkt hat heute nämlich keine Chance mehr. Biete deshalb offene Schnittstellen an. Zeige deutlich, dass du ein nützlicher Teil eines größeren, funktionierenden Ökosystems bist.
Warum Onboarding über den langfristigen Erfolg entscheidet
Die Unterschrift unter dem Vertrag ist lediglich der Anfang. Die wahre Herausforderung ist jedoch die tägliche, reibungslose Nutzung. Das Onboarding muss deshalb extrem kompakt, einfach und fehlerfrei laufen. Wenn die MFA das neue System nicht versteht, wird es nämlich gar nicht erst genutzt. Dann folgt unweigerlich die schnelle Kündigung. Folglich ist ein exzellenter Support dein allerwichtigstes Tool zur langfristigen Kundenbindung.
Fazit: Vom Zufallsspiel zum planbaren Vertriebsprozess
Lass uns das Wichtigste abschließend zusammenfassen. Willst du im lukrativen Gesundheitsmarkt wachsen? Dann fokussiere dich gnadenlos auf den messbaren Nutzen. Kommuniziere stets glasklar und auf Augenhöhe. Biete zudem ein perfektes, schnelles Onboarding an. Damit wird das Verkaufen an Ärzte vom reinen Zufallsspiel endlich zum planbaren Prozess. Vertrauen schlägt nämlich immer Features. Liefere daher echte Ergebnisse und keine leeren Buzzwords. Dann klappt es auch mit den Medizinern!
Quick Takeaways: Verkaufen an Ärzte auf den Punkt gebracht
- Zeit ist der Schmerz: Biete folglich Lösungen, die den Return on Time (RoT) messbar maximieren.
- Die MFA ist dein Schlüssel: Überzeuge deshalb zuerst das Praxisteam, bevor du zum Arzt vordringst.
- Fakten statt Floskeln: Nutze stattdessen harte Daten und lokale Referenzen für den schnellen Vertrauensaufbau.
- Demo statt Powerpoint: Lass das Produkt in einem kurzen Call demzufolge direkt für sich selbst sprechen.
- DSGVO ist Pflicht: Zeige zudem proaktiv, dass deine Lösung lückenlos datenschutzkonform arbeitet.
- Support sichert Umsatz: Ein reibungsloses Onboarding verhindert letztendlich teure Stornierungen.
Weil Ärzte derzeit massiv überlastet sind. Die Wartezimmer sind oft übervoll. Zudem frisst die Bürokratie extrem viel Zeit. Deshalb stoßen unangekündigte Besuche meistens auf direkte Ablehnung. Man muss heute folglich mit einem messbaren Zeitgewinn überzeugen.
Indem du zunächst absolut keinen Druck aufbaust. Begegne der MFA stattdessen mit höchstem Respekt. Erkläre ihr kurz und verständlich, wie deine Lösung auch ihren Praxisalltag erleichtert. Sie ist schließlich dein wichtigster Verbündeter.
Der RoT misst die konkrete Zeitersparnis, die deine Lösung der Praxis bringt. Da Zeit für Ärzte heute oftmals wertvoller ist als Geld, ist dieser Wert demzufolge dein stärkstes Verkaufsargument im Healthcare-Sales.
KI-Tools wie smarte Sprachassistenten reduzieren die Dokumentationszeit drastisch. Wenn du solche innovativen Lösungen anbietest, linderst du sofort den größten Schmerz der Praxis. Das öffnet folglich sofort Türen für Verkaufsgespräche.
Absolut essenziell. Gesundheitsdaten sind bekanntlich extrem sensibel. Wenn du nicht sofort klarstellen kannst, dass deine Lösung zu 100 % DSGVO-konform ist, blockt der Arzt sofort ab. Mache es deshalb proaktiv zu deinem Kernargument.
Wie du in 4 simplen Schritten einen erfolgreichen Praxis-Walk-in planst.
- Schritt 1: Praxis und Spezialisierung tiefgehend recherchieren
Schau dir zunächst die Website der Praxis an. Finde genau heraus, welche Schwerpunkte der Arzt hat. Prüfe zudem, ob sie bereits digitale Tools nutzen. Passe deinen Pitch dementsprechend an.
- Schritt 2: Den passenden Zeitpunkt strategisch wählen
Vermeide unbedingt den Montagmorgen oder den Freitagnachmittag. Informiere dich vorab über die genauen Sprechzeiten. Versuche stattdessen, kurz vor oder nach der Sprechstunde vorbeizugehen. Dann ist es nämlich meistens ruhiger.
- Schritt 3: Die MFA gezielt als Verbündete gewinnen
Tritt sehr freundlich und respektvoll auf. Stelle der MFA dein Produkt in maximal 30 Sekunden vor. Zeige direkt den Nutzen für das Team auf. Lass abschließend wertvolles Info-Material dort.
- Schritt 4: Ein absolut präzises Follow-up durchführen
Melde dich exakt zu dem Zeitpunkt, den du zuvor mit der MFA vereinbart hast. Beziehe dich dabei auf deinen Besuch. Biete anschließend eine sehr kurze 10-Minuten-Online-Demo für den Arzt an.
Leser-Feedback: Deine Erfahrungen zählen!
Jetzt bist du an der Reihe! Wie gehst du beim Verkaufen an Ärzte konkret vor? Welche Hürden begegnen dir im Praxisalltag beispielsweise am häufigsten? Hast du vielleicht schon eigene Erfahrungen mit KI im Vertrieb gesammelt? Schreib es mir gerne unten in die Kommentare. Oder schick mir stattdessen eine direkte Nachricht auf LinkedIn. Lass uns austauschen und voneinander lernen! Teile diesen Beitrag außerdem sehr gerne mit deinem Netzwerk. Hast du Bock, deinen Vertriebsprozess noch heute zu optimieren?
Über den VertriebsFunk Podcast – Deutschlands B2B Sales Podcast:
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Vielseitig und mega interessant
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Ich habe Christopher zufällig in YouTube bei Themen um Karriere entdeckt und gesehen, das er ein sehr interessanten Podcast führt. Ich habe gleich abonniert, die Themen und Gäste sind wertvolle Inputs um erfolgreich im Job zu werden.
Auch für Nichtvertriebler ein Muss
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Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.
Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber
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Ich hege Interessen am Vertrieb, aber meine bisherigen Aufgaben beinhalteten maximal Berührungspunkte mit Pre-Sales. Zu dem Podcast bin ich vor wenigen Wochen gekommen und bereits nach wenigen Folgen habe ich entschlossen, ihm von Anfang an zu hören. Jede Folge ist wie eine Booster-Impfung. Besonders gefällt mit die Themenvielfalt, es wird nicht langweilig.
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