Warum du wichtige Aufgaben vermeidest – und wie du das änderst!
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Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten
Kennst du das? Die Falle der perfekten Stellenausschreibung
Lass uns ganz ehrlich sein: Möchtest du endlich deine Prokrastination überwinden? Bestimmt kennst du nämlich diese klassische Situation. Du scrollst gemütlich durch ein Jobportal und siehst plötzlich die absolut perfekte Stellenausschreibung. Das Profil passt demzufolge wie die Faust aufs Auge. Dein erster Gedanke ist sofort: „Oh, da muss ich mich unbedingt heute noch bewerben!“ Trotzdem machst du es nicht.
Stattdessen redest du dir ein: „Ach nein, dafür brauche ich mehr Ruhe. Das mache ich folglich nächste Woche.“ Anschließend schaust du nächste Woche wieder rein und siehst die bittere Realität. Tut mir leid, die Stelle wurde bedauerlicherweise bereits besetzt. Somit ist die Chance vertan.
Das heißt im Klartext: Du hast den Job nicht bekommen, weil du dich einfach nicht beworben hast. Darüber hinaus hast du diese wichtige Aufgabe vor dir hergeschoben. Du hast also prokrastiniert. Und genau deshalb müssen wir heute intensiv darüber sprechen, wie du dauerhaft diese Prokrastination überwinden kannst.
Warum du dringend deine Prokrastination überwinden musst
In diesem Beitrag zeige ich dir aus meiner Praxis als Karrierecoach ganz genau, warum du aufschiebst. Außerdem schauen wir uns an, was dich innerlich blockiert, bevor du überhaupt anfängst. Ich erkläre dir zudem, wie dieses Verhalten deiner Karriere massiv schaden kann. Wenn wir nämlich unsere Prokrastination überwinden wollen, müssen wir das Problem an der Wurzel packen.
Aufschieberitis bekämpfen statt nur Zeitmanagement-Tricks
Viele Menschen glauben fälschlicherweise, wer ständig Aufgaben vor sich herschiebt, sei einfach nur faul. Oder sie denken stattdessen, es liege an einem katastrophalen Zeitmanagement. Allerdings ist das ein riesiger Irrtum! Wenn du prokrastinierst, hat das rein gar nichts mit Faulheit zu tun.
Warum wir das Gefühl, nicht die Aufgabe vermeiden
Die wahre Grundlage dieser sogenannten Aufschieberitis liegt nämlich auf einer völlig anderen Ebene. Es ist vielmehr eine emotionale Ebene. Schließlich vermeiden wir in Wahrheit gar nicht die Aufgabe an sich. Wir vermeiden stattdessen das unangenehme Gefühl, das der bloße Gedanke an diese Aufgabe in uns auslöst. Es ist infolgedessen diese quälende Unsicherheit.
Beispielsweise sitzt du da und denkst: „Ich weiß überhaupt nicht, wie ich das angehen soll.“ Folglich hast du Angst, dass du das nicht schaffst. Die direkte, instinktive Reaktion darauf ist somit pure Verweigerung. Du sagst dir demzufolge: „Okay, dann fange ich gar nicht erst an.“
Die massiven Folgen: Wenn dir Aufgaben vor die Füße fallen
Aufschieben hat im Job schließlich immer Konsequenzen. Klar, mal eine Mail um einen Tag aufzuschieben, das kann noch völlig im Rahmen sein. Aber wenn du große Themen immer weiter hinauszögerst, knallt es irgendwann. Dann fallen dir die Sachen gnadenlos vor die Füße.
Bloßstellung, verpasste Deadlines und Ärger
Stell dir vor, du hast den Abschlussbericht ewig hinausgezögert. Daraufhin fragt der Kunde verärgert nach. Im schlimmsten Fall beschwert sich der Kunde sogar bei der Geschäftsführung. Plötzlich müssen folglich deine Kollegen einspringen. Die Stimmung im Team sinkt dadurch rapide in den Keller.
Das Resultat lässt danach nicht lange auf sich warten. Du wirst nämlich im nächsten Meeting vor versammelter Mannschaft bloßgestellt. Dein Chef holt dich obendrein ins Büro und will ein sehr ernstes Wort mit dir reden. Folglich wirst du bei der nächsten Beförderung garantiert übergangen.
Die unterschätzten gesundheitlichen Risiken
Zudem ist es nicht nur schädlich für dein berufliches Fortkommen. Die Wissenschaft hat längst herausgefunden, dass Prokrastination pures Gift für unseren Körper ist.
Stress für Herz, Kreislauf und Nervensystem
Dieses ständige Gefühl des Aufschiebens bedeutet nämlich dauerhaften Stress. Es belastet folglich unser Herz-Kreislauf-System massiv. Unser gesamtes Nervensystem steht deshalb unter Strom. Demzufolge kann man durch dieses permanente Aufschieben wirklich ernsthaft krank werden.
Der Teufelskreis: Wie sich Aufschieben verselbstständigt
Jetzt kommt jedoch das Entscheidende: Wieso schaffen selbst kluge Menschen es oft nicht, wichtige Aufgaben rechtzeitig anzugehen? Wieso tappen sie stattdessen in diese Falle?
Kurzfristige Erleichterung durch Verdrängung
Es ist letztendlich ein klassischer Teufelskreis. Durch das anfängliche Verdrängen der Aufgabe fühlst du dich im ersten Moment tatsächlich besser. Der Druck fällt kurz ab. Du machst dann irgendetwas völlig anderes, das dich ablenkt.
Beispielsweise schaust du Fernsehen oder surfst ziellos im Internet. Kurzfristig gibt dir das ein gutes Gefühl. Sobald die Aufgabe jedoch wieder in dein Bewusstsein rückt, staut sich der Druck doppelt auf.
Wachsender Druck und zunehmende Angst
Dieses Gefühl, dass man es nicht schafft, wird mit jedem Tag noch viel größer. Die Aufgabe landet schließlich wieder auf deinem Tisch. Du denkst dir dann: „Oh verdammt, jetzt muss ich es aber wirklich tun!“
Allerdings hat sich die Angst davor extrem verstärkt. Du redest dir jetzt nämlich ein, dass du dich gar nicht mehr auskennst. Und zack – du schiebst es deshalb lieber nochmal weg. Die Welle, die du vor dir herschiebst, wird somit immer furchteinflößender.
Prokrastination überwinden: Deine 3-Schritte-Strategie
Hier ist trotzdem die wirklich gute Nachricht für dich: Du kannst dieses Verhalten ändern! Du kannst Prokrastination überwinden und erfolgreich verlernen. Es ist nämlich lediglich ein angelerntes Verhaltensmuster. Hier sind folglich die drei konkreten Schritte, um endlich ins Handeln zu kommen.
Schritt 1: Stelle dich deinen Emotionen und lerne, Aufschieberitis bekämpfen zu können
Der allererste Schritt ist definitiv nicht, dir in den Hintern zu treten. Das funktioniert nämlich nicht. Die Forschung zeigt stattdessen ganz klar: Du musst dich erst einmal dieser ungemütlichen Emotion stellen.
Warum Bewusstmachen 50 Prozent des Widerstands löst
Wenn du merkst, dass du wieder etwas aufschiebst, lehn dich kurz zurück. Atme tief durch und frage dich anschließend ganz ehrlich: „Wovor ganz genau habe ich eigentlich Angst?“
Mache dir das bewusst! Die Psychologie lehrt uns nämlich: In dem Moment, wo wir eine Angst klar benennen, fallen oft schon 50 Prozent der inneren Widerstände ab. Sobald du das laut benennst, fängt dein Gehirn sofort an, nach Lösungen zu suchen.
Schritt 2: Mach die Aufgabe drastisch kleiner (Die 5-Minuten-Regel)
Der zweite Schritt ist außerdem extrem wirkungsvoll für deine Selbstorganisation im Beruf. Du musst die riesige Aufgabe einfach ein ordentliches Stück kleiner machen.
Einfach anfangen und den inneren Schweinehund austricksen
Wenn du vor lauter Belegen nicht weißt, wo du anfangen sollst, mach die Aufgabe winzig! Sag dir deshalb: „Okay, ich sortiere jetzt einfach mal nur fünf Minuten lang Rechnungen.“
Stell dir wirklich einen Timer auf exakt fünf Minuten. Nach diesen fünf Minuten erlaubst du dir folglich, sofort wieder aufzuhören. Das Magische daran ist jedoch: Allein diese Mini-Hürde zu überwinden, reicht meistens aus. Du kommst nämlich ins Handeln!
Schritt 3: Belohne dich für jeden noch so kleinen Fortschritt
Der dritte und letzte Schritt ist schließlich entscheidend, um den neuen Kreislauf aufrechtzuerhalten. Belohne dich deshalb für jeden kleinen Fortschritt!
Der Weg zu langfristiger Selbstorganisation im Beruf
Warte nicht auf den Moment, in dem das riesige Projekt perfekt abgeschlossen ist. Lobe dich stattdessen dafür, dass du überhaupt angefangen hast! Sag dir beispielsweise: „Ich habe das jetzt fünf Minuten lang gemacht.“
Jeder kleine Fortschritt ist nämlich ein gigantischer Gewinn. So holst du dir Schritt für Schritt die Kontrolle über deinen Arbeitsalltag zurück. Kleine Erfolge bauen folglich dein Selbstwertgefühl wieder auf.
Fazit: Komm ins Handeln und beende das Aufschieben
Jeder von uns war schließlich schon einmal in diesem zermürbenden Aufschieberitis-Kreislauf gefangen. Es fühlt sich furchtbar an und blockiert zudem dein gesamtes Potenzial. Aber du bist dem keineswegs hilflos ausgeliefert. Du hast jetzt das Werkzeug an der Hand, um deine Prokrastination überwinden zu können.
Schau dir deine Emotionen an, mach die Aufgaben radikal kleiner und belohne dich für den Start. Reiß deshalb diese Hürde ein, die dich in deinem beruflichen Fortkommen behindert. Teste die 5-Minuten-Regel am besten gleich heute bei der Aufgabe aus, die dir am meisten Bauchschmerzen bereitet. Du wirst folglich erstaunt sein, wie leicht es plötzlich geht!
Hast du außerdem schon mal eine richtig gute Chance verpasst, weil du die Dinge zu lange aufgeschoben hast? Was ist aktuell deine größte Aufgabe, vor der du dich drückst? Lass es mich in den Kommentaren wissen oder teile diesen Beitrag mit einem Kollegen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Prokrastination
Aufgaben aufschieben hat selten etwas mit Faulheit zu tun. Meistens steckt stattdessen eine emotionale Blockade dahinter. Du vermeidest nämlich nicht die Arbeit an sich, sondern das unangenehme Gefühl von Unsicherheit. Um deine Prokrastination überwinden zu können, musst du folglich genau diese Emotion erkennen.
Die beruflichen Folgen sind massiv. Du riskierst dadurch gerissene Deadlines, unzufriedene Kunden und frustrierte Kollegen. Langfristig verbrennst du dir folglich Chancen auf Beförderungen und beschädigst zudem deinen professionellen Ruf nachhaltig.
Ja, absolut! Das ständige Verdrängen löst nämlich massiven Stress aus. Das belastet auf Dauer dein Herz-Kreislauf-System sowie dein Nervensystem. Außerdem leidet dein Selbstwertgefühl extrem darunter, was psychisch sehr belastend ist.
Die 5-Minuten-Regel ist ein genialer psychologischer Trick. Du nimmst dir nämlich vor, eine unangenehme Aufgabe exakt nur 5 Minuten lang zu bearbeiten. Diese winzige Einstiegshürde nimmt dir folglich die Angst vor dem riesigen Projekt.
Der Schlüssel liegt darin, Fortschritte sichtbar zu machen. Belohne dich deshalb nicht erst, wenn das riesige Endziel erreicht ist. Feiere stattdessen jeden noch so kleinen Etappensieg. Das stärkt dein Selbstbewusstsein enorm.
Schritt-für-Schritt: So besiegst du den inneren Schweinehund sofort
Folge dieser einfachen Drei-Schritte-Methode, um deine Prokrastination überwinden zu können und deine innere Blockade sofort aufzulösen.
- Stoppe die Verdrängung und atme durch
Sobald du dich ablenken willst, halt ein. Frage dich ehrlich, welches Gefühl diese unliebsame Aufgabe gerade in dir auslöst. Sprich die Angst laut aus, denn dadurch verliert die Blockade sofort an Kraft.
- Verkleinere die Aufgabe radikal
Schau nicht auf den riesigen Berg Arbeit. Setze dir stattdessen einen Handytimer auf genau 5 Minuten. Nimm dir vor, nur in diesem winzigen Zeitfenster an dem Projekt zu arbeiten.
- Erkenne deinen Start als Erfolg an
Wenn der Wecker klingelt, klopf dir mental auf die Schulter. Du hast nämlich die größte Hürde erfolgreich gemeistert! Entscheide nun frei, ob du direkt weiterarbeiten möchtest.
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Auch für Nichtvertriebler ein Muss
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Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.
Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber
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