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Absage in 10 Sekunden! Diese 7 Fehler zerstören den ersten Eindruck! (Bewerbungsgespräch)

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Absage in 10 Sekunden! Diese 7 Fehler zerstören den ersten Eindruck! (Bewerbungsgespräch)

Der erste Eindruck im Bewerbungsgespräch entscheidet oft in Sekunden über deine Karriere. Viele Gespräche laufen in der ersten Minute in eine feste Richtung. Noch bevor du deine erste Antwort gibst. Christopher Funk hat bei tausenden Vorstellungsgesprächen danebengesessen. Er kennt die 7 Fehler, die Bewerber fast automatisch zur Absage führen. Das Gute: Alle sieben lassen sich vermeiden. In diesem Artikel bekommst du die komplette Checkliste für einen perfekten ersten Eindruck: Ankunft, Kleidung, Körpersprache, Selbstvorstellung.

Warum dieses Thema?

Der erste Eindruck im Bewerbungsgespräch ist das schnelle Urteil, das deine Gesprächspartner in den ersten Sekunden über dich fällen. Und dieses Urteil ist erstaunlich stabil. Die Forschung zeigt: Menschen entscheiden in Sekunden über Sympathie und Kompetenz. Danach suchen sie vor allem nach Bestätigung. Wer einen guten ersten Eindruck macht, dem wird vieles positiv ausgelegt. Wer einen schlechten macht, muss kämpfen – oft vergeblich.

Deshalb ist es gefährlich, sich nur auf den Inhalt zu verlassen. Viele Bewerber denken: Hauptsache, meine fachlichen Antworten sitzen. Doch die Realität sieht anders aus. Für deine Gesprächspartner sind die ersten 60 Sekunden die Weichenstellung. Sagt ihr Bauchgefühl „passt nicht“, dann müssen selbst starke Antworten später Überzeugungsarbeit leisten. Sagt ihr Bauchgefühl „passt“, dann arbeitet der Rest des Gesprächs für dich.

Christopher Funk kennt das aus tausenden Vorstellungsgesprächen. Immer wieder erlebt er, wie schnell sich Interviewer festlegen – und wie oft Bewerber an vermeidbaren Details scheitern. Nicht am fehlenden Fachwissen, sondern an Kleinigkeiten: Unpünktlichkeit, falsches Outfit, schlaffe Begrüßung oder eine Selbstvorstellung, die nicht zum Job passt. Die gute Nachricht: Ein guter erster Eindruck ist kein Talent, sondern Handwerk. In dieser Folge lernst du die 7 Fehler kennen. Und du erfährst, wie du jeden einzelnen vermeidest.

Das lernst du in dieser Folge

Die Folge „Absage in 10 Sekunden“ zeigt, wie du ab der ersten Sekunde überzeugst. Konkret und mit Beispielen.

Warum entscheidet sich dein Bewerbungsgespräch in der ersten Minute?

Der erste Eindruck im Bewerbungsgespräch entsteht nicht durch das, was du sagst. Er entsteht durch deine Ausstrahlung – und die wirkt, bevor du richtig sprichst. Viele Gespräche entscheiden sich tatsächlich in der ersten Minute, manche sogar in den ersten zehn Sekunden. Das klingt hart, ist aber eine gute Nachricht: Wenn du weißt, worauf es ankommt, kannst du diesen Moment aktiv gestalten.

Entscheidend ist die Reihenfolge deiner Wirkung. Zuerst sehen die Interviewer, wie du auftrittst und wie du dich kleidest. Dann erleben sie deine Begrüßung, deinen Händedruck, dein Lächeln. Erst danach kommt dein erster Satz. Wer hier schon Signale sendet, die zur Stelle passen, bekommt den Rest des Gesprächs geschenkt. Wer das nicht tut, muss nämlich gegen einen schlechten ersten Eindruck anreden. Das ist fast immer ein verlorenes Rennen.

Deshalb lohnt es sich, die 7 Fehler zu kennen, die diesen wertvollen ersten Moment zerstören.

Erster Eindruck im Bewerbungsgespräch: Diese 7 Fehler führen zur Absage

Die folgenden 7 Fehler begegnen Christopher Funk immer wieder in Bewerbungsgesprächen. Es sind offensichtliche Dinge – und trotzdem passieren sie ständig:

  1. Zu spät kommen. Wer nicht da ist, macht keinen guten Eindruck. Erscheine zehn bis fünfzehn Minuten vorher – nicht eine Minute vorher.
  2. Überpünktlich sein. Eine halbe Stunde zu früh stört die Leute bei ihrer Arbeit. Zehn bis fünfzehn Minuten sind der ideale Puffer.
  3. Die falsche Kleidung. Schau auf der Website oder bei YouTube, wie die Leute im Unternehmen auftreten, und kleide dich entsprechend. Im Zweifel lieber einen Tick overdressed.
  4. Ungepflegtes Auftreten. Kaffee-Flecken auf dem Hemd, ungewaschene Klamotten, eine unordentliche Frisur oder schmutzige Fingernägel fallen sofort auf.
  5. Schlaffe Körpersprache. Hängende Schultern und ein ausweichender Blick signalisieren Unsicherheit – egal, was du sagst.
  6. Jammern im Smalltalk. „Der Verkehr war schrecklich“ ist kein guter Gesprächseinstieg. Im Jammertal werden keine Geschäfte gemacht.
  7. Selbstvorstellung ohne Bezug. Wer beim Kindergarten beginnt, verpasst die Chance, genau die Punkte zu zeigen, die für die Stelle zählen.

Beachte aber die Reihenfolge: Die Punkte 1 bis 6 wirken, bevor du deinen ersten fachlichen Satz gesagt hast. Sie entscheiden darüber, ob dir dein Gesprächspartner überhaupt zuhört. Punkt 7 ist dann deine Chance, den guten Eindruck inhaltlich zu untermauern.

Warum wirkt Körpersprache im Vorstellungsgespräch stärker als Worte?

Deine Körpersprache im Vorstellungsgespräch übermittelt Selbstbewusstsein oder Unsicherheit – lange bevor dein erster fachlicher Satz fällt. Die gute Nachricht: Du musst also kein Schauspieler sein. Es reichen ein paar einfache Signale: aufrecht sitzen, geradeaus schauen, Schultern aufrichten und bei der Begrüßung lächeln.

Das Lächeln wird dagegen oft unterschätzt. Wenn du beim Händeschütteln lächelst, zeigst du: Ich freue mich, diese Menschen kennenzulernen, und ich freue mich über diese Gelegenheit. Das ist ein starkes Signal – und es kostet nichts.

Wichtig ist der Kontext: Im Tattoo-Studio trittst du anders auf als in der Bank. Doch in jedem Fall gilt: Wer aufrecht, gepflegt und freundlich auftritt, wirkt wie jemand, mit dem man gerne zusammenarbeitet. Genau danach suchen die Interviewer.

Wie gelingt die Selbstvorstellung im Vorstellungsgespräch in zwei Minuten?

Die Selbstvorstellung im Vorstellungsgespräch ist keine Lebenslauf-Nacherzählung. Sie ist ein Match zwischen deinen Erfolgen und den Anforderungen der Stelle. Sie dauert ein bis zwei Minuten – nicht länger. Du hast genau eine Chance dafür, also bereite sie gut vor.

So funktioniert es: Lies die Stellenanzeige und such dir zwei bis drei Anforderungen heraus, die besonders wichtig sind. Danach suchst du in deinem Leben nach Stationen und Erfolgen, die genau diese Anforderungen belegen. Ein Beispiel: Wird Erfahrung im Projektmanagement gesucht, erzählst du von einem erfolgreichen Projekt. Nenne Teamgröße, Budget und Ergebnis. Damit zeigst du: Ich habe verstanden, worauf es in dieser Stelle ankommt.

Diese Technik funktioniert übrigens auch ohne Berufserfahrung. Einsteiger und Quereinsteiger erzählen von Schülerprojekten, einem eigenen Instagram-Account, bearbeiteten Grafiken oder dem Engagement im Sportverein. Entscheidend ist immer: Zeige Parallelen zur Stelle. Lege dir ein bis zwei ehrliche Gründe bereit. Warum willst du genau hier arbeiten? Nicht nur wegen der Homepage-Sätze.

Für wen ist diese Folge?

Die Folge richtet sich an alle mit einem bevorstehenden Vorstellungsgespräch: Berufseinsteiger, Wechsler, Quereinsteiger. Für alle, die nach Absagen neu starten. Auch wer vorher seine Unterlagen optimieren will, findet hier einen Anschluss. Dazu passt die Folge „Einladung garantiert: 5 Schritte zum perfekten Lebenslauf“. Sie zeigt, wie deine Bewerbung nicht aussortiert wird. Für Personaler ist die Folge zudem ein guter Spiegel – sie sehen, welche Signale Bewerber wirklich steuern können.

🎧 Jetzt reinhören

Die komplette Folge „Absage in 10 Sekunden! Diese 7 Fehler zerstören den ersten Eindruck“ gibt’s auf VertriebsFunk, Spotify und überall, wo’s Podcasts gibt. Empfehlung: Hör sie dir vor deinem nächsten Vorstellungsgespräch an – am besten am Abend davor.

Hinweis: PDFs, Kurse, Coachings und Produkte, welche im Podcast/Video erwähnt werden, sind nicht mehr verfügbar.


Schon gehört?

Körpersprache im Bewerbungsgespräch: Vermeide diese 5 Fehler! – die passende Vertiefung: Körpersprache entscheidet mit über den ersten Eindruck.

Vielseitig und mega interessant

★★★★★

Ich habe Christopher zufällig in YouTube bei Themen um Karriere entdeckt und gesehen, das er ein sehr interessanten Podcast führt. Ich habe gleich abonniert, die Themen und Gäste sind wertvolle Inputs um erfolgreich im Job zu werden.

Auch für Nichtvertriebler ein Muss

★★★★★

Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.

Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber

★★★★★

Ich hege Interessen am Vertrieb, aber meine bisherigen Aufgaben beinhalteten maximal Berührungspunkte mit Pre-Sales. Zu dem Podcast bin ich vor wenigen Wochen gekommen und bereits nach wenigen Folgen habe ich entschlossen, ihm von Anfang an zu hören. Jede Folge ist wie eine Booster-Impfung. Besonders gefällt mit die Themenvielfalt, es wird nicht langweilig.


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Transkript anzeigen

Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und entspricht dem Inhalt der Audioepisode. Es kann kleinere Fehler enthalten.

[00:00:16 - 00:01:12] | Christopher Funk
Ich war schon bei tausenden Vorstellungsgesprächen dabei, und sehr viele von denen entscheiden sich innerhalb der ersten Minute. Du kannst es sehen in den Gesichtern der Interviewer, dass sie sagen, der wirkt richtig gut, super erster Eindruck oder so, aber das wird nichts mehr. Auf die ersten Sekunden ist die Zeit knapp bemessen. Das heißt, die Art, wie du den ersten Eindruck erzeugst, ist extrem wichtig für den Rest des Interviews und auch für die Entscheidung, ob du eingestellt wirst oder nicht. Heute gebe ich dir mal ein paar geheime Tipps an die Hand, wie du es schaffen kannst, einen perfekten ersten Eindruck zu erzeugen. Es sind sehr offensichtliche Sachen, aber sie passieren immer wieder und bitte sorge dafür, dass sie dir nicht passieren. Das erste ist, du machst bestimmt keinen guten Eindruck, wenn du nicht da bist. Also sorg dafür, dass du pünktlich, etwas überpünktlich zum Interview erscheinst. Überpünktlich bedeutet,

[00:01:13 - 00:04:54] | Christopher Funk
du bist ungefähr zehn bis 15 Minuten vorher da. Nicht eine Minute vorher, weil das ist sehr, sehr knapp. Du weißt ja nicht, ob du noch mal den Raum wechseln oder das Gebäude wechseln musst und auch nicht eine halbe Stunde, weil dann störst du vielleicht die Leute bei ihrer Arbeit. Du bist zehn bis 15 Minuten vor dem Gespräch da, weil dann hast du auch noch Zeit, dich vielleicht nochmal in Ruhe auf das Gespräch vorzubereiten, dir nochmal die Stellenanzeige durchzulesen, während du wartest, dir nochmal deinen Lebenslauf anzugucken, dir deine Notizen noch einmal anzuschauen, mit denen du dich vorbereitet hast. Das heißt, du kannst vollkommen entspannt in das Interview gehen und das überträgt sich als erster Eindruck sofort. Der erste Eindruck, der Allererste entsteht nicht durch das, was du sagst. Der erste Eindruck entsteht über die Ausstrahlung. Wie kommst du rüber? Da solltest du idealerweise so rüberkommen, wie man es von einem perfekten Bewerber für diesen Job erwartet. Das kann sein, dass du im Blaumann mit Arbeitsschuhen kommst. Das kann aber auch sein, dass du mit Anzug und Krawatte erscheinst. Das hängt natürlich sehr von der Firma und von der Position ab. Wenn du dir unsicher lösst, schau dir auf der Webseite an, wie laufen die Leute da rum oder auf YouTube oder frag in der Personalabteilung, was ziehe ich idealerweise an für das Gespräch und im Zweifelsfall lieber ein Tick overdressed, ein bisschen mehr. Also zum Beispiel, wenn du nur Krawatte an hast, kannst du die Krawatte ausziehen, wenn du siehst, die anderen haben alle keine Krawatte oder wenn du mit einem Jackett kommst. Da kannst du das Jackett ausziehen, wenn du siehst, alle anderen sind ohne. Wenn du aber gar keins dabei hast und alle anderen haben einen an, dann bist du underdressed. Also sorg dafür, dass du so erscheinst, wie man es von dir erwartet, vielleicht ein Tick drüber und natürlich auch von der äußerlichen Erscheinung ordentlich gepflegt, also so wie man mit einem Kollegen zusammenarbeiten möchte. Wenn du jetzt in einem Tattoo-Studio anfängst zu arbeiten, kannst du wahrscheinlich auch deine Tattoos zeigen und so weiter, möglicherweise dann auch mit T-Shirt kommen. Wenn du in einer Bank anfängst, würde ich das wahrscheinlich nicht tun. Also schau, dass du dich dem Unternehmen und dem Anlass entsprechend kleinst. Und auch Ordnung ist wichtig. Also sind deine Klamotten sauber, hast du jetzt hier einen riesigen Kaffee-Fleck auf dem Hemd, hast du ein kleines Problem. Sind deine Sachen ungewaschen, ungebügelt, ist das bei den meisten Jobs wahrscheinlich unpassend. Das Gleiche gilt für deine Frisur. Für deine Fingernägel: Sind die Fingernägel sauber?. Wenn du jetzt quasi auf dem Bau arbeitest und gleich mit der Schaufel rausgehst, ist es natürlich auch was anderes, als wenn du bei der Unternehmensberatung anfängst. Also schau, dass du halt vom Ordnungsgrad so bist, dass jeder sagt, okay, du könntest jederzeit drüben ins Büro gehen und dort anfangen zu arbeiten. Dann auch ein Aspekt, der sehr oft vergessen wird, wenn wir über das Optische sprechen. Es ist nicht nur, was du anhast, wie gepflegt du bist, sondern auch deine Körpersprache. Also es macht halt was aus, ob du aufrecht bist, ob den Leuten gerade in die Augen schaust, als wenn du sagst, guten Tag, mein Name ist Christoph von Funk. Also das war jetzt sehr übertrieben, aber auch von der Körpersprache, wenn ich so da sitze, macht das was anderes, als wenn ich so da sitze. Und es macht was anderes aus, ob ich es so mache oder ob ich so mache. Also schau, dass du von der Körpersprache auch ein gewisses Selbstbewusstsein ausstrahlst, geradeaus die Schulter aufgerichtet und den Menschen geradeaus in die Augen schauen. Lächeln ist auch immer eine sehr gute Idee, gerade bei der Begrüßung lächeln. Du freust dich darüber, diese Menschen kennenzulernen, du freust dich über diese Gelegenheit. Das sind natürlich Sachen, die du mit Körpersprache sehr gut ausdrucken kannst und das kommt innerhalb von Sekunden an

[00:04:55 - 00:05:37] | Christopher Funk
So, jetzt kommen zwei entscheidende Faktoren. Nach der Begrüßungsphase kommt oft so eine Art Warm-up und die klassische Warm-up-Frage ist zum Beispiel, haben sie gut hergefunden oder vielleicht auch was über das Wetter. Hier idealerweise dann auch schon einen positiven Eindruck vermitteln. Also ich sage immer selbst, wenn du auf der Titalik zum Vorstellungsgespräch gefahren bist und dies gegen den Eisberg gefahren und du bist auf einer Schiffsplanke, wo du dich hinpaddeln musst in den Hafen, um zum Vorstellungsgespräch zu kommen, du bist immer gut angekommen. Also wir haben uns ja angewöhnt zu jammern, der Verkehr ist zu stark und die Bahn kommt immer zu spät und der Wagen ist so voll und Stau und so weiter.

[00:05:38 - 00:11:25] | Christopher Funk
Man sagt immer, im Jammertal werden keine Geschäfte gemacht. Also wir wollen positiv rüberkommen oder haben Sie es gut gefunden. Es ist ja schon kompliziert, hier den Eingang zu finden. So willst du eigentlich nicht rüberkommen. Also egal, wie du dahin gekommen bist, du hast immer gut hergefunden und alles ist prima. So du hast jetzt schon einen sehr guten ersten Eindruck gemacht, indem du pünktlich da bist, indem du eine gute Begrüßung hingelegt hast, eine ordentliche Körpersprache, du bist mit den angemessenen Klamotten gekommen. Also du hast die Smalltalk-Phase jetzt richtig gut gemeistert und jetzt kommt sehr, sehr oft der Punkt, dass du dich vorstellen darfst. Ich sage darfst, nicht musst, weil das ist eine perfekte Chance für den ersten Eindruck. Also die Frage wird dann auf sein, Stellen Sie sich bitte mal vor, erzählen Sie uns was über sich, führen Sie uns durch Ihren Lebenslauf. Das ist eigentlich immer dasselbe und du hast jetzt ein, zwei Minuten Zeit, nicht länger, keine halbe Stunde. Es geht nicht darum jetzt quasi deinen kompletten Lebenslauf zu erzählen. Du hast jetzt quasi die perfekte Chance, einen ersten Eindruck von dir zu generieren. Und das machst du dadurch, indem du nicht anfängst, bei der Grundschule oder beim Kindergarten den Menschen was von deinem Leben zu erzählen, sondern du gehst gezielt auf die Punkte ein, die für diese Stelle zählen. Das heißt, du bist idealerweise sehr gut vorher vorbereitet und überlegst dir, okay, welche Stationen aus meinem Leben und welche Erfahrungen und Erfolge, die ich gemacht habe, welche Herausforderungen ich gemeistert habe, sind bestens geeignet, um die Herausforderungen dieses zukünftigen Jobs auch zu meistern. Das ist eigentlich ganz einfach, du musst dir nur die Stellenanzeige anzuschauen und dort siehst du die Aufgaben und die Anforderungen an die Stelle. Da suchst du dir zwei, drei Punkte raus, die besonders wichtig sind und match die mit deinem Lebenslauf. Also gehen wir davon aus, dass bitte jemand gesucht der Erfahrung im komplexen Projektmanagement hat, der auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf behält, so steht es in der Stellenanzeige drin, dass sie sagen, ja, ich will Sie jetzt nicht langweilen mit meinem kompletten Lebenslauf. Ich würde gerne genau auf die Punkte Erfahrungen und Erfolge eingehen, die besonders relevant für Ihr Unternehmen und diese Position sind. Und da habe ich für mich als erstes erkannt, das Thema Management von komplexen Projekten. Da habe ich in meiner letzten Position bei der Firma ABC Projekte gemanagt mit internationalen Kunden, mit Teams von über 10 Leuten und Budgets, die im zweistelligen Millionenbereich lagen. Zum Beispiel bei einer Kundenfirma aus Frankreich haben wir ein Projekt abgewickelt. Das Projekt war vorher schon in den Brunnen gefallen und ich habe das dann quasi bekommen, weil ich es quasi wieder aus dem Graben rausziehen sollte und das habe ich dann noch erfolgreich gemanagt, dann habe ich dann noch termingerecht abgeschlossen und auch innerhalb des Budgets und danach hat mein Chef immer gesagt, wenn ein schwieriges Projekt kommt, dann müssen wir das auf jeden Fall dem Funk geben. Das hat auch gezeigt, dass ich in stressigen Situationen einen sehr kühlen Kopf behalten kann. Also wir hatten da einen Fall, wo wir dann freitags am Nachmittag, als alle nach Hause gehen wollten, eigentlich noch einen sehr, sehr wichtigen Punkt erledigen mussten und deshalb habe ich es tatsächlich geschafft, die Mannschaft zu motivieren. Dann kommt, lass uns einfach mal ein paar Stunden dranhängen, um das Ganze vom Eis zu kriegen und die Firma hat tatsächlich ein Dankesschreiben geschrieben und hat sich für den Einsatz bedankt, dass wir es wirklich geschafft haben, diese Lösung dann noch herbeizuführen. Also das ist so, das was ich Ihnen ganz kurz aus meinem Leben erzählen kann, wie ich mich quasi schon jetzt auf diese Position vorbereitet habe und warum ich besonders gut qualifiziert bin. Ich bin jetzt auf der Suche nach einer neuen Position, weil ich gesehen habe, dass ich mich bei Ihnen persönlich, aber auch professionell weiterentwickeln kann, vor allen Dingen jetzt auch fachlich, weil ich gesehen habe, Sie sind hier in Themen drin, die ich mega innovativ finde, aber auch vom Scope des Unternehmens, weil Sie ja auch quasi in Asien sehr, sehr stark unterwegs sind, das ist etwas, was mich besonders reizt. Also das sind eigentlich die Punkte, die mich auszeichnen und für mich diese Position und Ihr Unternehmen ganz besonders spannend machen. So, das war jetzt ein Beispiel, wie so eine Selbstvorstellung laufen kann. Natürlich für jemanden, der jetzt schon viel Berufserfahrung hat. Wenn du jetzt noch gar keine Berufserfahrung hast, wenn du Einsteiger bist oder wenn du auch Quereinsteiger bist, dann suchst du nach anderen Parallelen. Wenn du jetzt mal als Absolvent im Marketing einsteigst, dann erzähl von deinen Schülerprojekten, dann erzähl von deinem eigenen Instagram-Account, erzähl von den Grafiken, die du bearbeitet hast oder den Videos, die du schon beschnitten hast, also was du im Sportverein schon gemacht hast oder was du für die Gemeinde gemacht hast. Also schau, dass du halt Punkte findest, wo man sagt, ja, dem traue ich, der traue ich das zu und so kannst du das auch darlegen, auch wenn du jetzt noch nicht einschlägig dort gearbeitet hast. Aber hier sind natürlich auch dann die Themen, Warum möchte ich das gerne, was fasziniert mich daran? Das ist auch nochmal extrem wichtig.. Du legst dir dafür ein, zwei, drei gute Gründe zurecht, warum du dort arbeiten willst und idealerweise nicht die drei Sätze, die auf der Homepage stehen, sondern etwas, was ein bisschen tiefer geht. Damit hast du jetzt die ersten Minuten richtig, richtig gut gemeistert. Du hast einen guten Eindruck gemacht, man wartet jetzt eigentlich, was als nächstes kommt und was als nächstes kommt, sind oft ein paar Fragen. Aber auch auf diese Fragen kannst du dich eigentlich perfekt vorbereiten, weil die fachlichen Fragen kannst du ganz bestimmt beantworten, da bist du ein Experte und diese anderen Fragen, zum Beispiel zum Thema Schwächen, warum willst du wechseln, diese Themen, auf die kannst du dich auch perfekt vorbereiten, wenn du denn weißt, welche Fragen kommen. Und dafür habe ich jetzt ein spezielles Video vorbereitet mit den wichtigsten Fragen, die eigentlich immer wieder in den Interviews vorkommen und natürlich mit ein paar Antwortvorschlägen, die du dann idealerweise beantworten kannst. Das verlinke ich dir hier unten in der Beschreibung und natürlich auch in den Shownotes vom Podcast.