50 Downloads reichen: Wie dein Podcast zum besten Vertriebler wird. Mit Florian Schartner


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Hand aufs Herz: Wie viele Marketing-Kanäle hast du schon ausprobiert? Und wie oft hat ein Kunde danach gesagt: „Ich habe das Gefühl, wir kennen uns schon“? Genau hier liegt die Stärke von einem Podcast für Unternehmen. Du brauchst keine Million Downloads. Manchmal reichen schon 50, um genau die Kunden zu erreichen, die du haben willst.
Warum dieses Thema: Podcast für Unternehmen?
Ein Podcast für Unternehmen ist ein regelmäßig erscheinendes Audio-Format. Damit teilst du Know-how, lädst Gäste ein und erreichst deine Zielgruppe direkt – ohne klassische Werbung. Für den Mittelstand ist er der unterschätzte Vertriebskanal überhaupt. Google liebt Podcasts und rankt sie weit oben. Deine Kunden googeln vor einem Termin. Und sie finden dich, bevor du überhaupt im Raum sitzt.
Die größte Hürde ist nicht die Technik, sondern der Kopf. 80 Prozent aller Podcast-Projekte scheitern nach fünf oder sechs Folgen. Die Gründe sind immer dieselben: keine Zeit, Perfektionismus, die Angst vor der eigenen Stimme. Dabei stimmt der Aufwand-Mythos nicht. Wer vier Folgen pro Monat produziert, investiert maximal acht Stunden. Genau das zeigt Florian Schartner in dieser Folge. Er liefert konkrete Zahlen, Tools und eine klare Ansage, warum der Unternehmenspodcast der beste Vertriebler deiner Firma werden kann.
Der Effekt ist nämlich ein anderer als bei jeder Anzeige. Ein Podcast wirkt wie ein Virus, der sich Stück für Stück in deine Klientel frisst. Er öffnet Türen und baut Vertrauen auf. Er gibt dir eine Credibility, die du mit keinem Werbeplakat kaufst. In dieser Folge bekommst du das komplette Handwerkszeug: Formate, Technik, Aufwand, Kundeninterviews und die Content-Wiederverwertung.
Ein Wort vorweg zur Erwartungshaltung: Der Podcast bringt dir keine Telefonstürme nach zehn Folgen. Er wirkt unter der Oberfläche. Beim nächsten Kundentermin sagt dein Gegenüber plötzlich: „Ich habe mir Ihren Podcast angehört, das war spannend.“ Genau dafür lohnt sich der Aufwand. Wer das von Anfang an weiß, bleibt dran und erntet langfristig.
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie stark dieser Effekt ist. Christopher Funk fährt zu einem Kundentermin, und der Kunde sagt: „Ich habe mir Ihren Podcast angehört. Ich habe vorher gegoogelt, und das Erste, was ich gefunden habe, war der Podcast.“ Der Kunde kannte die Firma, die Themen, die Stimme – alles schon vor dem Termin. Diese Vorbereitung schafft kein anderes Medium.
Über den Gast
Florian Schartner ist Podcast-Experte für den Mittelstand. Er berät Unternehmen im deutschsprachigen Raum dabei, Podcasts gezielt für Marketing und Vertrieb einzusetzen. Sein Angebot reicht vom Konzept über das technische Setup bis zur kompletten Post-Production. Seine Kunden produzieren nur den Content. Alles andere übernimmt sein Team: Schneiden, Transkribieren, Show Notes, Social-Media-Posts, Newsletter und sogar Shorts und Reels.
Schartner hat Christopher Funk selbst bei der Optimierung seines Podcasts unterstützt, auch bei der Post-Production. Sein Credo: Es braucht keine Mega-Production, sondern echtes Interesse und ein bisschen mehr Mühe als der Durchschnitt. Denn die meisten machen es schlecht. Wer nur ein bis zwei Prozent besser ist, liegt schon vorne.
Typischerweise läuft ein Projekt so ab: Erstgespräch, Strategie-Call, Fragebogen, Kick-Off. Nach rund einem Monat ist der Podcast online. Gearbeitet wird mit Paketpreisen statt Stundenzetteln, und ein Kanban-Board zeigt jederzeit, wo jede Episode steht.
Das lernst du in dieser Folge
Warum reichen 50 Downloads für einen Podcast für Unternehmen?
Ein Podcast für Unternehmen ist kein Massenmedium, sondern ein Türöffner. Dein Ziel ist nicht Reichweite, sondern die Lookalikes deiner besten Kunden: alle, die ein ähnliches Setting und ein ähnliches Problem haben. Wenn 50 oder 100 Downloads genau diese Menschen erreichen, hast du gewonnen. Die Folge wirkt dann, wo Vertrieb zählt – im Termin.
Christopher Funk erlebt das regelmäßig. Kunden sagen vor dem Gespräch, sie hätten seinen Podcast gehört. Sie haben vorher gegoogelt und den Podcast als Erstes gefunden. Google liebt Podcasts eben. Plötzlich kennst du deinen Gesprächspartner, bevor du ihn triffst. Der Kunde hat das Gefühl, dich schon zu kennen. Diesen Effekt hat keine Werbeanzeige und kein Mailing.
Ein gutes Beispiel liefert Schartners Kunde „Fabrik der Zukunft“. Der Podcast ist extrem nischig, geht über Maschinenbau und Automatisierung – und wird gefeiert. Jede Folge hat rund 600 Aufrufe, obwohl das Setup simpel ist: Zoom, ein Mikrofon, null Schnickschnack. Die Hörer haben einen echten Bedarf für das Thema. Sie wollen hören, was in ihrer Branche abgeht. Genau solche Zielgruppen erreichst du mit einem Unternehmenspodcast.
Wichtig ist nur: Konstanz schlägt Perfektion. Die berüchtigte Statistik sagt, dass 80 Prozent nach fünf oder sechs Folgen aufgeben. Wer durchhält, ist damit schon fast automatisch vorne. Schartner nennt 100 veröffentlichte Folgen als Marke für einen echten Podcaster. Das klingt weit weg, ist aber machbar: zwei Jahre, jede Woche eine Folge, Disziplin. Nach einem Jahr merkst du, wie sich der Unternehmenspodcast etabliert.
Wie viel Zeit kostet ein Unternehmenspodcast wirklich?
Maximal acht Stunden pro Monat – bei vier Folgen im Monat. Das ist die Rechnung, die Florian Schartner seinen Kunden immer wieder vorlegt. Eine Folge pro Woche: aufnehmen, minimal schneiden, veröffentlichen. Wer es einmal eingerichtet hat, ist mit zwei Stunden pro Folge durch. Zum Vergleich: Ein Kundentermin in München kostet einen ganzen Tag, inklusive Anreise.
Die Technik ist heute lächerlich einfach. Ein gutes USB-Mikrofon ab 100 Euro reicht, zum Beispiel das Rode NT-USB. Wer mehr will, nimmt das Shure MV7 Plus für rund 300 Euro. Dazu Aufnahmesoftware wie Zoom oder Riverside. Kopfhörer auf, Soundcheck machen, auf Rekord klicken. Mehr braucht es nicht. Wer will, kann auch mit dem iPhone aufnehmen. Das funktioniert ebenfalls.
Geschnitten wird minimal. Ein echtes Gespräch braucht keine 15 Takes. Pausen und kleine Hänger dürfen drinbleiben. Podcasts sollen roh sein und sich vom Radio unterscheiden. Wer die Pausen zu stark zusammenstückelt, zerstört den Sprechfluss. Für Feinschliff gibt es kostenlose Tools: Audacity zum Schneiden und Adobe Podcast für die KI-Audioverbesserung.
Gehostet wird kostenlos über Spotify for Creators. Von dort verteilst du die Folge an Apple Podcasts und andere Verzeichnisse. Sogar YouTube lässt sich über den RSS-Feed anbinden. Transkripte, Beschreibungen und Social-Media-Posts erledigen KI-Tools in Minuten. In zwei Tagen steht ein Podcast, sagt Schartner.
Der einfachste Einstieg ist übrigens das Interview. Du suchst dir einen Gesprächspartner und bereitest Fragen vor. Die meisten Menschen sprudeln, wenn man sie nach ihren Erfolgen, Use Cases und Learnings fragt. So entstehen schnell gute Folgen, ohne dass du dich selbst in Szene setzen musst. Christopher Funk hat seinen ersten Podcast eine Woche lang versucht – mit Skript und Auswendiglernen. Erst die Mindmap mit Stichpunkten hat funktioniert. Nach den ersten fünf Folgen wird es besser, verspricht er.
Warum Kundeninterviews die besten Testimonials sind
Ein Kundeninterview ist das stärkste Testimonial, das ein Unternehmen haben kann. Und es ist der beste Weg, eines zu bekommen. Frag deine zufriedenen Kunden nach ihrer Situation vor der Zusammenarbeit. Warum haben sie sich für dich entschieden? Was ist seitdem besser geworden? Zehn bis fünfzehn Minuten persönliches Gespräch schlagen jede gestellte Video-Referenz mit Skript und 15 Takes.
Der Nebeneffekt ist enorm. Dein Kunde bekennt sich öffentlich zu dir, und das stärkt die Kundentreue. Er wird beim Namen genannt und freut sich über die Wertschätzung. Lad ihn dazu in deine Firma ein. Zeig ihm das Studio, biete was zu trinken an. Das Gespräch wird zum Erlebnis. Der Podcast ist dann nur die Ausrede, sich zu treffen.
Und die Wirkung reicht weit über die Folge hinaus. Aus dem Interview schneidest du später kurze Zitate für deine Webseite. Der Kunde freut sich sogar darüber, weil er genannt wird. So bekommst du Testimonials, die echt wirken, weil sie echt sind. Die meisten Unternehmen haben heute gar keine. Du hättest die besten.
Wie wird aus einer Podcast-Folge ein Content-System?
Aus einer Folge wird ein Content-System
Eine Folge ist nie nur eine Folge. Aus dem Transkript entstehen LinkedIn-Posts, Newsletter, Blogbeiträge, Shorts und sogar Lead-Magneten wie PDFs oder Whitepapers. Florian Schartner hat Kunden, die seit drei Jahren alle sechs Monate dieselben Posts veröffentlichen. Mit konstant guten Impressions. Niemand merkt es. Der Evergreen-Content funktioniert dauerhaft.
Der Trick dabei: die eigene Stimme behalten. Statt KI-typischer Ein-Wort-Sätze entstehen Posts aus dem Wortlaut des Transkripts. Sie klingen so, wie du wirklich sprichst. Tools wie Buffer planen die Posts monatelang im Voraus. So wird aus einer Stunde Gespräch ein Content-System, das deinen Vertrieb wochenlang füttert.
Formate, die sich fast von selbst produzieren
Dazu kommen Formate, die sich fast von selbst produzieren: Know-how-Folgen, How-tos, Case Studies, Produktneuheiten und CEO-Interviews. Schartner empfiehlt, 15 bis 20 Folgen in einem Monat aufzunehmen. Drei Viertel intern, ein Viertel mit Kunden oder Experten. Dann hast du Vorlauf und versendest alle ein bis zwei Wochen eine Folge. So baust du dir einen Puffer für Urlaub und Krankheit auf.
Wichtig ist dabei: Du musst nicht pitchen. Ein Unternehmenspodcast ist kein klassischer Vertriebskanal mit Werbe-Jingles und Kaufaufrufen. Das wirkt eher kontraproduktiv. Stattdessen zählt ein echtes Gespräch mit Substanz – idealerweise mit ausgewogenem Redeanteil statt einer Frage-und-Antwort-Show. Ein Vorbild ist der HubSpot-Podcast „Marketing Against the Grain“: Zwei Nerds reden über KI und Technologie, ohne ihre Firma zu pitchen. Genau diese Haltung macht Folgen glaubwürdig.
Ein Detail macht dich dabei besser als viele andere: Stell deinen Gast selbst vor. Nimm dir zwei Minuten und recherchiere auf LinkedIn. Sag, wer dein Gegenüber ist und warum das Thema ihn qualifiziert. Die meisten Podcasts starten mit „Stellen Sie sich doch mal vor“. Wer das vermeidet, wirkt sofort professioneller – mit minimalem Aufwand.
Der Podcast als Lead-Warmer
Und ein letzter Tipp aus der Folge: Nutze den Podcast zum Warmhalten von Leads. Wer bei euch einen Termin bucht, bekommt vorher eine passende Folge zugeschickt. Darin stellt sich der Vertriebsmitarbeiter vor, mit dem das Gespräch stattfindet. Wenn der Kunde dann im Termin sitzt, hat er das Gefühl, seinen Gesprächspartner schon zu kennen. So öffnet der Unternehmenspodcast Türen, die vorher zu waren.
Für wen ist diese Folge?
Diese Folge ist für Geschäftsführer, Vertriebsleiter und Marketingverantwortliche im Mittelstand. Sie wollen Kunden gewinnen – ohne Millionenbudget und ohne Perfektionismus-Druck. Du lernst, wie ein Podcast für Unternehmen als Vertriebskanal funktioniert. Du erfährst, welche Formate sich lohnen und warum schon 50 Downloads reichen können. Auch wer schon Folgen produziert, bekommt konkrete Impulse für mehr Sichtbarkeit und bessere Kundenbindung.
🎧 Jetzt reinhören
Die komplette Folge mit Florian Schartner gibt’s auf VertriebsFunk, Spotify und überall, wo’s Podcasts gibt.
Schon gehört?
Wenn dich Kundenakquise im B2B beschäftigt, wirst du diese Folge lieben: Mehr Neukunden, weniger Umsatz: Die Akquise-Falle – Warum mehr Akquise nicht automatisch mehr Umsatz bedeutet und worauf es wirklich ankommt.
Vielseitig und mega interessant
★★★★★
Ich habe Christopher zufällig in YouTube bei Themen um Karriere entdeckt und gesehen, das er ein sehr interessanten Podcast führt. Ich habe gleich abonniert, die Themen und Gäste sind wertvolle Inputs um erfolgreich im Job zu werden.
Auch für Nichtvertriebler ein Muss
★★★★★
Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.
Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber
★★★★★
Ich hege Interessen am Vertrieb, aber meine bisherigen Aufgaben beinhalteten maximal Berührungspunkte mit Pre-Sales. Zu dem Podcast bin ich vor wenigen Wochen gekommen und bereits nach wenigen Folgen habe ich entschlossen, ihm von Anfang an zu hören. Jede Folge ist wie eine Booster-Impfung. Besonders gefällt mit die Themenvielfalt, es wird nicht langweilig.
EINFACH ABONNIEREN:
Top Themen:
Ausgewählte Links zu dieser Episode
- 📌 Florian Schartner – Webseite
- 🎙️ Marketing Against the Grain (HubSpot-Podcast)
- 🛠️ Spotify for Creators – kostenloses Podcast-Hosting
- 🛠️ Riverside – Aufnahme-Software
- 🛠️ Audacity – kostenloser Audio-Editor
- 🛠️ Adobe Podcast – KI-Audioverbesserung
- 🛠️ Buffer – Social-Media-Planung
- 📌 Dein Strategiegespräch mit Christopher Funk
Personen in der Folge:
- 👤 Christopher Funk: Vertrieb löst alle Probleme. 💶 Und wir lösen dein Vertriebsproblem 🚀
- 👤 Florian Schartner: Podcast-Experte für Mittelstand und B2B-Unternehmen
Transkript anzeigen
Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und entspricht dem Inhalt der Audioepisode. Es kann kleinere Fehler enthalten.
[00:00:00 - 00:00:04] | Florian Schartner
80% scheitern nach 6 Folgen oder lass es 5 Folgen sein. Also die schafften sich über diese 5 oder 6 Folgen.
[00:00:04 - 00:00:16] | Christopher Funk
Google liebt Podcasts, also die werden auch vom Ranking relativ weit oben angezeigt. Also ich merke immer, dass die meisten dann sagen, ja, aber wie soll ich das denn noch machen? Also ich kann mich da nicht ins Studio setzen, das dauert doch ewig.
[00:00:16 - 00:00:30] | Florian Schartner
Und es stimmt einfach nicht so. Ja, lass es mal maximal 8 Stunden sein. Was? 8 Stunden, extrem viel Aufwand und so. Nein, aber du schaust aufs Handy, verbringst ja 10 Stunden mit irgendwelchen Videospielen und YouTube und Netflix.
[00:00:30 - 00:00:40] | Christopher Funk
Du musst nicht pitchen, das ist kein klassischer Vertriebskanal, wo du dann dreimal einfügen musst oder auch nur so Jingles reinmachst. Hey, wenn du jetzt das Produkt kaufen willst, dann melde dich hier. Das brauchst du eigentlich gar nicht.
[00:00:40 - 00:01:00] | Florian Schartner
So minimal Mühe geben. Wir brauchen nicht viel, weil die meisten machen es echt schlecht. Die geben sich keine Mühe. Man muss also minimal besser sein. So dieses 1-2% ist schon over the top dann auch. Ja, es ist nicht, wir brauchen jetzt die Mega-Production und den Aufwand. Du musst einfach echtes Interesse haben.
[00:01:00 - 00:03:07] | Christopher Funk
Jeder von euch da draußen nutzt dieses Tool, aber nur ganz wenige nutzen es tatsächlich, um was darüber zu verkaufen. Und worüber sprechen wir? Wir sprechen über Podcast. In dem Moment, wo ich jetzt hier rede und du mir zuhörst, bist du ja jemand, der Podcast nutzt. Als Hörer, um Inspiration zu kriegen, um etwas dazuzulernen und so weiter. So, aber deine Kunden, die sind ja auch da draußen unterwegs. Die wollen ja auch was lernen. Die wollen sich auch weiterbilden. Und warum gibst du ihnen nicht den Input, den sie am dringendsten brauchen? Das ist nämlich das, was du als Dienstleistung anbietest. Heute wollen wir mal darüber sprechen, wie du als mittelständisches Unternehmen sehr, sehr einfach Podcast nutzen kannst, um ganz gezielt eine Zielgruppe anzusprechen. Du musst da nicht eine Million Downloads oder sowas erzielen. Manchmal reichen schon 500 oder 1000 Downloads, um genau die Kunden zu erreichen, die du haben willst. Weil du merkst es ja selber. Du bist sofort im Ohr, also wenige Zentimeter vom Gehirn entfernt, deines potenziellen Kunden. Und du hast eine ganz andere Credibility. Ich merke das ja auch immer, wenn Kunden mich ansprechen über den Podcast. Als wenn du jetzt irgendwelche aller möglichen anderen Maßnahmen machst. Deswegen geht es heute darum, wie du als Mittelstand zu nehmen, möglichst einfach, mit möglichst wenig Aufwand einen Podcast etablieren kannst, um ganz gezielt deine Kunden zu akquirieren oder auch an dich zu binden oder auch in das Upselling reinzugehen. Und das erzähle ich nicht ich dir, weil ich bin ja eher jemand, der das selber macht. Ich kann natürlich da ein bisschen was zu sagen. Ich habe einen der renommiertesten Podcast-Experten im deutschsprachigen Raum, wobei er gar nicht mehr in Deutschland ist, aber egal. Er spricht ganz gut Deutsch, glaube ich. Ich bin hier eingeladen, der auch schon mich unterstützt hat bei der Optimierung meines Podcasts und auch bei der Post-Production und so weiter. Also die richtig guten Folgen waren, glaube ich, von ihm, soundmäßig auf jeden Fall. Und deswegen bin ich super froh, dass der Florian sich die Zeit genommen hat, uns mal ein bisschen Insights aus seiner Zeit zu geben, weil er ja auch quasi als Hauptjob hat, Unternehmen dabei zu beraten, wie sie Podcasts ganz gezielt einsetzen können für ihr Marketing und für ihren Vertrieb. Herzlich willkommen, Florian.
[00:03:07 - 00:03:13] | Florian Schartner
Unfassbar. Danke für die Blumen. Gerne, gerne. Und du hast eigentlich schon alles gesagt. Jetzt können wir gleich wieder Schluss machen.
[00:03:13 - 00:03:22] | Christopher Funk
Wir haben ja nur gesagt, wie man es macht, aber wie es jetzt funktioniert in der Umsetzung. Wie es funktioniert, genau. Also ich merke immer, dass die meisten dann sagen, ja, aber wie soll ich das denn noch machen?
[00:03:23 - 00:03:27] | Christopher Funk
Ich kann mich da nicht ins Studio setzen, das dauert doch ewig und so weiter und so weiter.
[00:03:27 - 00:03:31] | Florian Schartner
Ja, also diese Einwendezeit und was soll ich denn sagen, die haben wir ja alle.
[00:03:33 - 00:04:08] | Florian Schartner
Ich muss aber mittlerweile sagen, man verbringt die Zeit ja mit jedem anderen Käse, wo man glaubt, der ist wichtiger, produktiver fürs Business und es stimmt einfach nicht. Und also ich kann, wenn ich Kundengespräche habe oder Erstgespräche, dann ploppt das auch immer auf, ja, ich kann mir jetzt den ganzen Tag hinsetzen und einen Podcast machen. Ja, muss ja auch. Ja, also, ja, wie viele Stunden pro Monat? Ja, wenn du vier Folgen machst, eine pro Woche, ja, lass es mal maximal acht Stunden sein. Was? Acht Stunden, extrem viel Aufwand und so. Nein, aber du schaust aufs Handy, verbringst ja zehn Stunden mit irgendwelchen Videospielen und YouTube und Netflix so.
[00:04:08 - 00:04:14] | Christopher Funk
Für einen Kundentermin, wenn du jetzt irgendwie von Frankfurt nach München fährst für einen Kundentermin, dann ist der Tag auch um.
[00:04:14 - 00:04:28] | Florian Schartner
Ja, also, ja, ja, wenn man, ja, auf alle Fälle, ja. Da könnten wir ja dann auf dieser Kundenreise, könnten wir ja dann praktisch einen Podcast abproduzieren. Also man findet immer eine Ausrede, man ist da immer sehr sportlich unterwegs und sehr kreativ in der Findung.
[00:04:29 - 00:04:48] | Florian Schartner
Man muss einfach so für sich die Grundsatzentscheidung treffen, will ich das machen? Dann findet man auch eine Lösung und die Lösung ist nicht zeitintensiv. Ja, das kann ich schon so vorwegnehmen. Also die Technik und alles, was so jetzt die letzten Jahre passiert ist, macht es extrem schnell und einfach, dass man hochqualitativ Content produzieren kann.
[00:04:48 - 00:05:27] | Christopher Funk
Gut, jetzt sagen ja viele Leute, also ich weiß noch, als ich meinen ersten Podcast aufgenommen habe, habe ich, glaube ich, es eine Woche lang versucht und habe dann eigentlich gesagt, ich mache das nicht. Das ist einfach, das ist so kacke. Ich habe da keinen Bock drauf. Ja, man hört sich dann selber. Das hört sich auch mal komisch an. Ich habe dann alles versucht. Ich habe versucht, mir ein Skript zu schreiben, das abzulesen. Das hat natürlich nicht funktioniert. Dann habe ich versucht, das auswendig zu lernen. Das fand ich dann auch sehr anstrengend. Ich bin dann im Endeffekt bei einer Mindmap gelandet, wo ich dann wusste, welche Punkte ich erzähle und habe mich da so durchgeangelt. Aber es war bei mir schon ein schmerzhafter Prozess. Und ich glaube, die ersten fünf Folgen habe ich mir noch nie angehört. Ich habe gesagt, hey, die müssen jetzt einfach raus. Danach wird es besser.
[00:05:27 - 00:06:00] | Florian Schartner
Ja, fertig. Also so diese innere Resistenz, das merke ich bei allen Kunden. Also wenn die starten, das haben die alle. Man kann sich nichts darunter vorstellen. Es muss ja immer so perfekt sein, was also diesen geträumten Perfektionismus, der halt total Käse ist. Man weiß eigentlich viel von seinem Thema, aber man will halt immer alles reinpacken. Das ja und bitte jetzt keine Lücke lassen oder sowas und es muss total perfekt sein. Und es stimmt einfach nicht. Und wie bei dir so, du merkst halt ab ich es mal, so die ersten fünf oder zehn Folgen und danach. Das ist einfach Übung. Ja, das ist wirklich wie Laufen und den Fahrradfahren.
[00:06:00 - 00:06:54] | Christopher Funk
Und du kannst es auch leicht überwinden. Also was ich dann eigentlich immer sage, hey, lass uns ein Interview machen. Du suchst jemanden, du überlegst dir Fragen, weil wenn ich dich als Vertriebsleiter oder als Geschäftsführer frage, was schätzen denn deine Kunden an dir? Was sind denn die Benefits? Blablabla. Was sind denn Use Cases? Dann fangen die Leute ja an zu sprudeln. Das ist ganz einfach. Also ich glaube, als Interview hast du solche Folgen auch relativ schnell produziert. Und ich finde immer, lass uns gleich nochmal über die Formate sprechen, die man da so machen kann. Aber ich finde auch zum Beispiel Kundeninterviews. Also wenn du deine Kundeninterviews, wie war die Situation, bevor du mit uns zusammen gearbeitet hast? Warum hast du dich für uns entschieden? Wie ist deine Situation jetzt? Also was ist besser geworden und so weiter? Idealerweise natürlich mit zufriedenen Kunden. Das ist einfach. Und du hast damit so viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Erstens, du hast ein gigantisches Testimonial. Die meisten Unternehmen haben ja keine Testimonials.
[00:06:55 - 00:06:59] | Christopher Funk
Zweitens, dein Kunde hat sich ja quasi öffentlich zu dir bekannt. Das heißt,
[00:07:00 - 00:07:15] | Christopher Funk
die Kundentreue steigt, wenn die Kunden sich öffentlich bekennen. Weil du ja quasi selber dir selber ja auch gesagt hast, ich bin zufrieden mit diesem Lieferanten. Genau. Und drittens, das zahlt natürlich auch auf alle anderen Kunden ein, weil die sagen, hey, wenn der zufrieden ist, dann scheint das ja gar nicht so schlecht zu sein.
[00:07:15 - 00:08:14] | Florian Schartner
Ja. Also es gibt ja diese Kurztestimonials, die sind ja auch gerechtfertigt, so eine Minute oder sowas. Das ist ganz cool. Aber ich sehe schon mal einen großen Unterschied, wenn man so ein Testimonial macht, das dauert mal 10, 15 Minuten. Und man spricht da ein bisschen persönliche Aspekte an und sowas. Und man merkt auch im Gespräch, das ist nicht gestellt oder sowas, weil bei den Testimonial Aufnahmen, bei Video, kriegst du halt ein Skript und dann machen wir da 15 Takes und sowas und dann schnallt man das schon zusammen, dass es so matcht. Das ist cool für die Webseite, aber das findet jetzt nicht so Trust Building. Also da hast du komplett recht. Und dann merkt man, man schmust so ein bisschen miteinander und die Beziehung ist dann einfach anders. Das kommen wir jetzt also wie Zoom machen, wie wir zwei. Klar, aber wenn man halt den Kunden einlädt zu sich in die Company und man hat dann so ein Podcast Studio oder so ein minimales Setup und dann gibt es was Cooles zu trinken, vielleicht was zum Knabbern, man führt dich durch die Firma. Das ist halt auch schon so eine Wertschätzung. Ja. Und das glaube ich ist halt, aside from the podcast, so das Podcast ist halt die Ausrede, dass man sich da trifft und sowas und dass man das Gespräch auch macht, also publiziert.
[00:08:16 - 00:08:21] | Florian Schartner
Aber so diese Wertschätzung zum Kunden ist so ein Nebeneffekt.
[00:08:21 - 00:08:34] | Christopher Funk
Das ist eigentlich auch der beste Weg, so ein Testimonial zu kriegen. Weil oft Kunden sind da eher zurück, ah nee, nee, nee, ich will das nicht. Aber in dem Moment, wo das innen von dem Podcast ist und du schneidest dann ein Stück aus dem Podcast raus später oder so,
[00:08:35 - 00:08:42] | Christopher Funk
da freut sich der Kunde sogar noch drüber, weil er da genannt wird und so weiter. Ja. Also das, was du sagst, ist extrem mächtig, das stimmt.
[00:08:42 - 00:09:22] | Florian Schartner
Ja, also es ist wichtiger, es ist wieder auch immer wichtiger, da kommt man bestimmt drauf mit dem ganzen KI und generischen Müll, was jetzt so unterwegs ist. Also es ist immer noch, oder wir sind halt alle noch im People's Business. So, das ist halt echt entscheidend. Und Podcast ist halt, jetzt wenn man sagen, wenn man starten will, man macht es, aber dann für diese Kundenbindung, ja, so eine generische E-Mail oder sowas, ja, das ist ganz cool als Wertschätzung, aber sowas, aber wenn man dann mal mit einem spricht und sich da die Zeit nimmt und halt nicht so ein Frage-Antwort-Spiel macht, sondern vielleicht ein echtes Gespräch, vielleicht sogar ein bisschen Debatte-Diskussion, das ist halt bereichernd für beide und dann für die Audienz auf alle Fälle.
[00:09:22 - 00:09:42] | Christopher Funk
Ja. Und ich finde, das kann auch eine halbe oder eine Stunde gehen. Also das wird ja meistens gar nicht langweilig. Wie gesagt, man muss, glaube ich, da überlegen, das geht jetzt nicht um die Massenzielgruppe, sondern im Prinzip nur um die Lookalikes von diesem Kunden. Also alle, die ein ähnliches Setting haben, ein ähnliches Problem haben, finden wahrscheinlich das sehr, sehr spannend, was der Kunde erzählt über die Lösung.
[00:09:42 - 00:09:45] | Florian Schartner
Auf alle Fälle. Also wir haben so einen Podcast Fabrik der Zukunft.
[00:09:47 - 00:09:56] | Florian Schartner
Boah, der geht in 50 Minuten. Ja, aber da geht es halt Hardcore über, also Maschinenbau, Automatisation und solche Sachen. Also sehr, sehr nischig, sehr nerdig.
[00:09:56 - 00:09:56] | Christopher Funk
Ja.
[00:09:56 - 00:10:34] | Florian Schartner
Und der wird gefeiert. Also der hat, glaube ich, 600 Aufrufe auf jede Folge drauf. Der macht das natürlich schon ewig und der ist halt auch jetzt der absolute Profi, der Tobias. Aber das Ding, super Low-Tag, auch, glaube ich, über Zoom oder Riverside oder Squadcast oder sowas. Total easy vom Setup hier. Hey, der wird gefeiert. Das ist, weil der Inhalt einfach geil ist. So, die legen halt wahrscheinlich nicht so viel Wert drauf, als das Kamerasetup muss geil ausschauen und whatever, sondern die Leute, die da drauf fallen auf dem Podcast, die haben halt wirklich einen Bedarf für das Thema und die wollen einfach hören, was da abgeht.
[00:10:34 - 00:11:08] | Christopher Funk
Ja, und wie gesagt, du hast ja jetzt schon das Thema Video mit reingenommen. Das muss ja gar nicht sein. Also du kannst ja ein reines Audio machen. Wir machen jetzt die Aufsichtung hier über Zoom. die Leute einzuladen zu sich, da ein Mikrofon hinzustellen oder einfach ein Mikrofon in die Hand zu nehmen und das hin und her zu schieben, kann man ja auch machen, ist eigentlich vom Aufwand minimal. Aber die Frage ist jetzt, also lassen wir uns mal kurz so über die technischen Basics sprechen. Also erstmal sagen die Leute so, ja, wir wissen ja gar nicht, wie das geht, so ein Podcast.
[00:11:09 - 00:11:14] | Christopher Funk
Ja, wir machen, ich muss die denn da schneiden, ich habe keinen, der das schneidet. Wo muss ich denn das dann hochladen?
[00:11:16 - 00:11:16] | Christopher Funk
Keine Ahnung.
[00:11:16 - 00:11:57] | Florian Schartner
Ja, dann machen wir so einen Quickshot jetzt, zwei Minuten, wie das funktioniert. Genau, also Technik super easy. Mittlerweile, es gibt ja mit Video, ohne Video, wir haben Kunden, die machen das mit iPhone, haben auch schon irgendwie 300 Videos online. Also da gibt es kein Zurück mehr. Es funktioniert super. Wenn man die technische Komplexität haben will, ist ja mega geil. Let's go. Aber es ist nicht notwendig, ja. Also wichtig für mich als Audioromantiker ist immer Podcast, ist ein Audio-Medium, wenn man so ein Audio macht. Guter Sound ist wichtig. Da sollte man ein bisschen was investieren. Gutes USB-Mikrofon ab 100 Euro aufwärts. Ja, Rode NT-USB oder Shure MV 7 Plus, so kostet irgendwie 300 Euro. USB-Mikrofon an den Rechner.
[00:11:58 - 00:12:11] | Florian Schartner
Zoom-Software eingeschalten. Oder man nimmt sich einen Riverside, klickt auf Rekord, macht so ein bisschen Soundcheck, Kopfhörer aufsetzen, dass man sich selber hört, ob man nicht übersteuert und solche Sachen, ob das zu hallig ist, ganz wichtig immer. Und dann klickt man auf Rekord, dann macht man das.
[00:12:13 - 00:12:35] | Florian Schartner
Idealerweise muss man ganz wenig schneiden. Am Anfang, ja, viele haben immer so AMs und AM und AM und AM, aber das liegt sie meistens auch immer nach den ersten 10 Folgen. Dann gibt es ganz einfache Cutting-Software. Gibt es die Audio-SD, kostet nix. Dann gibt es Adobe Podcaster, KI, Audio-Enhancement-Tool. Kostet klar wie auch nix, irgendwie für eine Stunde am Tag. Und dann kann man halt so minimal sich da mal rantasten zum Schneiden.
[00:12:36 - 00:12:46] | Florian Schartner
Wichtig ist halt, dass nicht zu viel immer geschnitten wird. Dass halt die Pausen, dass es so aneinander geschachtelt wird, wirklich. Sondern dass man sprechbar, es soll natürlich ein Sprechfluss sein.
[00:12:47 - 00:12:57] | Florian Schartner
Dann exportieren. Transkribieren kann man das ganze Jahr mit tausend verschiedenen KI-Tools. Ah, jetzt die online verfügbar sind for free. Dann macht man schon einen Text raus. Kurze Beschreibung, Link in den Post kann man ableiten.
[00:12:57 - 00:13:00] | Christopher Funk
Und dann läden wir das hoch. Das zeigt den Content dazu noch.
[00:13:00 - 00:13:02] | Florian Schartner
Genau, dieses Repurposing.
[00:13:03 - 00:13:10] | Florian Schartner
Und dann Spotify. Gibt es ja eine Gratis-Hosting-Plattform. Also bei Spotify for Creator kann man ja Podcast gratis hosten oder publishen.
[00:13:11 - 00:13:18] | Christopher Funk
Genau, das müsste man nochmal dazu sagen. Es macht keinen Sinn, das auf deiner eigenen Webseite oder so zu machen. Sondern da gibt es spezielle Hoster.
[00:13:18 - 00:13:19] | Florian Schartner
Genau, die gezielt.
[00:13:19 - 00:13:24] | Christopher Funk
So genannte Hoster, wo man das Audio-File hochlädt und die Beschreibung dazu.
[00:13:25 - 00:13:35] | Christopher Funk
Oder auch ein Bildchen dazu, wenn man das noch machen will. Genau. Zur einzelnen Folge. Und der verteilt das dann eigentlich. Ich weiß nicht, ob Spotify das auch noch weiter verteilt oder dann nur auf Spotify macht.
[00:13:35 - 00:14:04] | Florian Schartner
Kann man eigentlich. Genau, das kann man dann auf die anderen. Also auf Apple Podcasts und so kann man es dann auch verteilen. Dann kostet nichts. Also dann hat man halt die ganze Bandbreite schon durch. Und auf YouTube kann man es dann natürlich auch noch als RSS-Feed abziehen lassen, dass das dann auch noch auf YouTube gepublished wird. Ist halt dann nur ein Audio-File. Aber mein Gott, dann ist das halt auf YouTube. Und wer es auf YouTube konsumieren will, kann es halt auch machen. Aber das ist also wirklich so ganz grob über den Kamm. Also es ist echt kein Aufwand mehr.
[00:14:05 - 00:14:21] | Florian Schartner
Und ja, als Audio-Romantiker sehen wir so dieses Cutting. Das schauen wir immer sehr drauf. So Sound ist für uns schon wichtig. Aber für die, die jetzt einfach mal so quick und dirty starten wollen, ist hier kein Aufwand. In zwei Tagen ist man da durch und dann kann man einen Podcast launchen.
[00:14:21 - 00:14:48] | Christopher Funk
Also ich versuche eigentlich auch immer die Podcasts, die ich mache, also als Standalone oder auch als Interview, so gut wie nicht zu schneiden. Also wenn da jetzt nicht irgendwie, was weiß ich, eine Lampe von der Decke fällt oder jemand gerade irgendwie rausgeht oder offline ist oder sowas, würde ich die so lassen. Also auch Pausen drin lassen, erst drin, auch wenn jemand mal hängt, so jetzt habe ich gerade einen Hänger oder sowas. Ich finde Podcasts müssen irgendwie roh sein. Also die Leute mögen das eigentlich auch. Auch dass es nicht perfekt ist.
[00:14:48 - 00:15:19] | Florian Schartner
Genau, weil wir wollen uns ja so ein bisschen vom Radio unterscheiden. Weil da gibt es ja die ganzen Radiojournalisten, die dann jetzt auch zu Podcast-Profis mutieren und dann sagen, ja, wir müssen das machen. Aber die wollen radiologisieren oder sowas. Also die wollen diesen extremen Radiojournalismus auf Podcast draufstülpen. Das funktioniert für die Informate. Aber wir wollen eigentlich so einen Wohnzimmertalk haben. Also da gibt es so einen Trend. In den USA ist ja YouTube so die biggest Plattform in the game für Podcast-Konsum.
[00:15:19 - 00:15:21] | Christopher Funk
Echt? Das wusste ich gar nicht.
[00:15:21 - 00:15:21] | Florian Schartner
Genau.
[00:15:23 - 00:15:37] | Florian Schartner
60 oder 80 Prozent, 60 bestimmt. So 60 Prozent aller Podcasts werden über YouTube konsumiert in USA. So. Fun Fact. Die Leute schauen halt auf so 70 Zoll Fernseher so diese Podcasts an, wo die Leute dann um den Tisch sitzen. Also das ist dann wie so,
[00:15:39 - 00:15:56] | Florian Schartner
so ich bin Teil von einem sozialen Event, so ein Living Room Ding. Und die Leute, also du willst ja also, also das ist praktisch, ich bin so der stille Zuhörer beim Gespräch, wo irgendwie zwei, drei Leute sitzen und labern. So dieses Dazugehörigkeitsgefühl. Ganz, ganz komische Sache jetzt so. Und deswegen am Anfang mal.
[00:15:56 - 00:16:09] | Christopher Funk
Wobei man da sagen muss, die haben dann auch noch ein Video-Feed, wo nicht viel passiert. Da sitzen sich zwei Leute gegenüber. Kamera switcht. Genau. Kamera switcht. Und genau, also wir sprechen ja hier erstmal von der reinen Audiospur.
[00:16:10 - 00:16:14] | Christopher Funk
Weil manche Leute haben ja noch so ein bisschen kamerascheu und so weiter. Kann man ja auch verstehen.
[00:16:16 - 00:16:21] | Christopher Funk
Jetzt wäre die Frage, wie viele Folgen muss ich denn machen, damit ich Podcaster bin?
[00:16:22 - 00:16:23] | Christopher Funk
Damit es funktioniert?
[00:16:24 - 00:16:34] | Florian Schartner
Ja, es ist so viel wie möglich. Also alle, es gibt ja diese berüchtigte Statistik, so 80 Prozent scheitern nach sechs Folgen oder lass es fünf Folgen sein. Also die schafften sich über diese fünf oder sechs Folgen.
[00:16:35 - 00:17:35] | Florian Schartner
Also für mich so richtig Podcaster, wenn du mal 100 im Kasten hast, das klingt jetzt für viele absolut abismal und unmöglich zu erreichen. Aber das ist, also ich würde mir so wirklich zwei Jahre, würde ich schon reinstecken. Jede Woche eine Folge, Konstanz, Disziplin ist schon wichtig. Man sagt ja auch bei Social Media, damit was passiert, muss halt mindestens ein Jahr dabei sein und konstant posten. Also es ist nicht einfacher geworden, dass man da Reichweite gewinnt. Weil halt viele im Podcast machen, aber es ist halt auch viel Müll unterwegs. Man muss sich halt auch so ein bisschen etablieren. Also jetzt wird es keiner mit einem Kundenauftrag gleich reinflattern, nachdem er zwei Minuten einen Podcast angehört hat. Man muss sich das schon eher kämpfen und aufbauen. Und man muss halt auch Bock haben und liefern wollen. Das ist halt immer wichtig. Inhaltlich auch mal Mühe geben. Nicht so, na Christoph, erzähl doch mal, wer bist du, was machst du und so. Sondern muss man vielleicht mal so ein Research reinhauen und so ein bisschen, vielleicht nochmal, na wie schaut es aus, so ein bisschen kritischere Fragen stellen.
[00:17:36 - 00:17:49] | Florian Schartner
Und entertaining sein. Du kannst halt nicht so dieser langweilige Lappen einfach sein. Und das ist einfach ablesen. So Rechtsanwalts-Podcast oder sowas. Ja, Glückwunsch. Aber das ist jetzt gut, dass es euch gibt. Aber ja,
[00:17:51 - 00:18:12] | Florian Schartner
ich kaufe jetzt nicht bei dir, weil du der absolut das sympathischste Mensch bist oder sowas. Oder Ingenieure, wenn wir jetzt beim Mittelstand sind. Einfach nur die Techies oder sowas. Außer es wird gefeiert. Außer es ist nur ein Ingenieur-Podcast. Aber normalerweise, keep it simple. Also das ist, dass halt viele davon begeistert sein können. Oder dass es einfach verstanden werden kann.
[00:18:12 - 00:18:22] | Christopher Funk
Genau. Okay. Also ich würde das auch sogar fast noch ein bisschen challengen, was du sagst. Also ich habe auch schon mit Unternehmen einfach nur mal 20, 25 Folgen produziert. Dann haben wir die erstmal stehen lassen.
[00:18:24 - 00:19:20] | Christopher Funk
Und geguckt, was passiert. Und dann waren die eigentlich ganz happy, dass da so ein Feedback zurückkam. Okay. Und dann haben wir halt dann gesagt, das packen wir irgendwie alle zwei bis vier Wochen nochmal eine Folge drauf irgendwie. Und so hat sich das dann Stück für Stück entwickelt. Und das war für die dann auch absolut handelbar. Weil viele Leute haben Angst vor dieser Kontinuität. Weil die sagen, ja, jetzt habe ich mal gerade Zeit, das zu machen. Aber mir dann irgendwie immer diese Zeit zu nehmen und das einzuplanen. Das sind ja viele Leute. Wenn ich mir die Terminkalender von meinen Kunden angucke, da ist eigentlich kein Slot mehr frei. Ja. Um das zu machen. Das heißt, das muss man sich dann wirklich erkämpfen langfristig. Und deswegen sagen wir immer, hey, lass uns mal gucken, dass wir 15, 20 Folgen einfach mal aufnehmen. Innerhalb von einem Monat oder sowas. Und davon sind vielleicht drei Viertel intern, ein Viertel extern, also mit Kunden oder sowas oder Experten. Und dann hast du erst mal was. Das kannst du mal schon mal Stück für Stück versenden. Also so alle ein bis zwei Wochen eine Folge.
[00:19:21 - 00:19:27] | Christopher Funk
Und dann kann man mal weitersehen. Also ich finde, würde da gerne die Hürde so ein bisschen senken. Und selbst die haben gesagt,
[00:19:28 - 00:19:47] | Christopher Funk
also gerade zum Beispiel, du fährst zum Kunden. Der Kunde sagt, ja, ich habe mir mal ihren Podcast angehört. Weil ich habe gesehen, sie kommen. Da habe ich gegoogelt. Und das Erste, was ich gefunden habe, das darf man ja auch nicht vergessen, war der Podcast. Ja. Weil Google liebt Podcasts. Also die werden auch vom Ranking relativ weit oben angezeigt.
[00:19:48 - 00:20:32] | Christopher Funk
Also das sind so alle. Und dann haben die Leute plötzlich ein ganz anderes, ganz anderes Insight. Ja, ich habe schon, ich habe hier mit dem, den Podcast gehört, mit der Firma so und so. Mit denen arbeiten sie auch schon lange zusammen. Das sind alles Sachen, die ich selber gar nicht mehr sagen muss. Ja. Also es muss nicht unbedingt so sein. Aber oft, natürlich auch nicht immer. Aber es kommt immer öfter vor. Wir wissen ja, die Kunden bereiten sich auch auf solche Termine vor. Und ja, die googeln natürlich auch und recherchieren und so weiter. Und sowas wird dann halt gerne genommen. Ja. So, das wollte ich vielleicht nochmal zum Einfachmachen. Aber lass uns nochmal so über die anderen Formate sprechen. Also wir hatten jetzt vom Kundeninterview gesprochen. Weil die meisten Kunden sagen ja erstmal, ja, was soll ich denn da erzählen? 20 Folgen.
[00:20:32 - 00:20:33] | Florian Schartner
Ja.
[00:20:34 - 00:21:00] | Florian Schartner
Ja, also 20 Folgen. Also die Themen, die findet man ja einfach. Also klar, selber ist man in einer eigenen Blase drin. Aber wenn man jetzt ein Gespräch macht oder was geht da ab? Und man macht einfach mal ein Research, man schmeißt Google an. Oder man fragt einfach Vertrieb. Ja, was sind denn die Standard-Einwände, Vorwände, Problematik, die die Leute jetzt haben? Ja, wie können wir das entkräften? Ja, machen wir eine Podcast-Folge dazu. So, was haben wir denn für neue Produkte? Was gibt es für neue Technologien? Haben wir irgendwas in der Entwicklung? Können wir darüber sprechen? Wie war die Messe?
[00:21:01 - 00:21:34] | Florian Schartner
Was gibt es für Veranstaltungen? Haben wir irgendwie was Spezielles auf der Liste? Let's go. Da machen wir halt Folgen dazu. Ich kann es nachvollziehen, wenn man selber heute im Daily Business ist und das nicht macht. Dass man sich jetzt schwer tut, dass man da Thematik findet. Wenn man so Workshops macht, da finden wir locker 20, 30 Themen, die man spricht. Und dann, wenn man einmal warm wird, dann sprudelt das Ganze. Ja, da kommen also spontane Folgen dann zustande. Also da würde man keine Gedanken machen. Also dieses, also von Format, wenn man dann so ein Ablech hat, Know-how folgen, How-to folgen, Kundentestimonials,
[00:21:35 - 00:21:58] | Florian Schartner
Case Studies sowieso oder Produkte generell. Was ich ganz cool finde, wenn, ich habe es in Deutschland nicht gesehen, aber es gibt zum Beispiel von HubSpot so einen Podcast Marketing Against the Grain. Der ist auf Englisch. Das sind zwei Jungs von HubSpot, das ist jetzt kein mittelständisches, ne, die ist so da. Aber das sind zwei Nerds, die über KI-Technologie sprechen. Also die sprechen im Podcast nicht über HubSpot.
[00:22:00 - 00:22:16] | Florian Schartner
Aber ich kann dir mal gut vorstellen, wenn du jetzt sagst, irgendwie, wir sind jetzt aus dem Maschinenbau oder Werkzeugentwicklung oder sowas und ich habe einen Ingenieur und irgendwie einen aus der Fertigung, die über, äh, deren Thema so abwälzen, ohne dass dann die Company pitchen. Ja. Einfach bei, ne, so.
[00:22:16 - 00:22:28] | Christopher Funk
Genau. Du musst nicht pitchen, das ist, glaube ich, auch noch wichtig, ne. Also es ist kein klassischer Vertriebskanal, wo du dann dreimal einfügen müsst oder auch nur so Jingles reinmachst. Hey, wenn du jetzt das Produkt kaufen willst, dann melde dich hier. Das brauchst du eigentlich gar nicht, ne.
[00:22:28 - 00:22:29] | Florian Schartner
Genau.
[00:22:29 - 00:22:52] | Christopher Funk
Das ist eigentlich eher kontraproduktiv, ne. Was, was ich auch super wichtig finde, ist, ähm, also auch interne Interviews. Also ich finde, zu so einem Corporate Podcast kommt eigentlich auch immer ein CEO-Interview, der immer so ein bisschen erklärt, wie sind wir hierher gekommen, äh, warum sind wir hier, wie soll es weitergehen, warum sind wir auf der Welt, äh, und so weiter, ähm, ne, was treibt mich an, und so weiter. Das finde ich auch immer extrem spannend.
[00:22:52 - 00:23:00] | Florian Schartner
Du hast ja auch jetzt, äh, viele, die halt so in der Boomer-Generation in Rente gehen, du hast halt viele Transitions jetzt auch, also Übergänge, ne, auch die junge Generation.
[00:23:01 - 00:23:45] | Florian Schartner
Und das ist, weil ich halt so einen US-amerikanischen Kunden habe, deswegen ploppt es auch immer auf, dass praktisch, ähm, der Geschäftsführer oder so halt wirklich mal persönlich rausspricht, dass diese Legacy halt nicht verloren geht. Ja. Ja, jetzt lass den, das Ding halt einmal zehn Jahre so weiterlaufen oder keine Ahnung, dass die halt immer nur wissen, was sind denn die Roots, also was sind denn die Wurzeln von der Company, wo kommt die her, wie oft ist der auf die Fresse gefallen, so. Ähm, nicht, dass die jetzt da einfach die Kohle haben und whatever, aber dass man, der Bezug ist halt nochmal ganz ein anderer, ob es was liest oder ob es von jemandem mal die Stimme hört, wie er was erzählt. Ja. Und er stellt für Mitarbeiter so eine andere, komplett andere Bindung oder wenn du einen Vertriebsleiter hast und dir die Leute dann ansporend und solche Sachen, ja.
[00:23:45 - 00:23:51] | Christopher Funk
Sohnleiter, was auch immer, ne. Genau. Also, dass man auch da die Führungskräfte zu Wort kommen lässt, aber auch die Experten und so weiter. Ja. Also, man kann auch Experteninterviews machen.
[00:23:51 - 00:23:52] | Florian Schartner
Genau.
[00:23:52 - 00:24:19] | Christopher Funk
Man sollte sich, glaube ich, vorher nochmal gut überlegen, okay, was ist jetzt so, was ist der Titel des Podcasts? Das kann ja von mir aus der Firmenname sein, möglicherweise aber auch eher was Thematisches, ne, wenn du jetzt gesagt hast, ja, hier der, was ist jetzt Automatisierungspodcast oder sonst irgendwas, ne, dass man da jetzt nicht nur die Firma in den Vordergrund stellt, sondern das Thema idealerweise und dass man das auch so ein bisschen als Nordstern nimmt, ne, und sagen, hey, es geht das eigentlich immer, bei mir geht es jetzt halt immer um das Thema Vertrieb im Mittelstand, ne,
[00:24:21 - 00:24:31] | Christopher Funk
aber wir können ja unterschiedliche Themen aufgreifen, ne. Also, es hätte jetzt auch keiner gedacht, dass ich jetzt mit dir ein Interview mache zum Thema Vertrieb im Mittelstand, ne, aber auch hier gibt es natürlich einen Aspekt, der jetzt wieder spannend sein kann, ne.
[00:24:31 - 00:24:53] | Florian Schartner
Ja, logisch, also so dieses Aufwärmen, Warmhalten von Leads, von Kontakten, wo du sagst so, oder wenn dann jemand einen Termin bucht bei euch in der Company, dann schickt man heute eine Podcast-Folge hinzu, wo sich der Vertriebsmitarbeiter vorstellt, so, na, das ist jetzt der Christoph, ähm, Christoph, der macht das jetzt bei uns, oder, und dann spricht da der Christoph, hallo, vielen Dank, dass wir die Binge bucht haben, stellen wir kurz vor, was wir hier alles machen.
[00:24:53 - 00:24:54] | Christopher Funk
Okay.
[00:24:54 - 00:24:55] | Florian Schartner
Und dann, wenn ich auf den Termin.
[00:24:55 - 00:24:58] | Christopher Funk
Den würde ich dann aber nicht veröffentlichen wahrscheinlich, den Podcast.
[00:24:58 - 00:25:46] | Florian Schartner
Nein, ja, schickst halt so rüber, schickst halt so rüber, oder so, genau, so in Indien, aber dann, dann geht halt der Hörer ab, oder der Typ, oder du tauchst halt dann auf, und dann klingt der halt so, ah, wie der im Podcast, das ist ja der Typ, so, den kenn ich ja schon, so. So, also, alles, was irgendwie so Vertrauen, so, dieser Mensch, das ist halt so ein Mensch, so, das ist halt wichtig, und das ist halt durchscheinend, ne, was du gesagt hast, so mit diesem Authentischsein und nicht zu viel rausschneiden. Und dass die Leute halt proaktiv sind, dass sie halt Attitude haben, ne, dass sie halt sehen, so, ich will jetzt Kunde werden, hab Leute im Vergleich, und da kommt jetzt einer, und der ist halt, oder die ist halt die absolute Maschine, super sympathisch, authentisch, geil drauf, die hat Bock, da zu arbeiten, und da ist der Vibe halt gleich ganz anders, das ist ja auch immer so wichtig, dass sowas halt auch rüberkommt.
[00:26:16 - 00:26:28] | Christopher Funk
Ah, so machen sie das, das verstehe ich gar nicht, weil die anderen machen das immer so, wir sind so drauf gekommen, das so und so zu machen. Also dann wird das Gespräch halt mit deutlich mehrwertiger, als wenn du halt nur quasi jemand bist, der Fragen stellt, ne, das kannst du dann auch eine KI machen lassen.
[00:26:28 - 00:26:54] | Florian Schartner
Ja, so, also, und dass der Redeanteil halt auch idealerweise 50-50 ist, oder lass dann 60-40 sein, also nicht, dass du jetzt so, ich stelle 30 Sekunden eine Frage, bekomme 8 Minuten Antwort als Brett, so zurückgespielt, und diese, also wirklich, kann man komplett knicken, und ich muss noch so eine Lanze brechen, für alle, die dann irgendwie denken, das wäre noch geil. Wenn man Podcast-Intro macht, bitte nicht so, ja, Christopher, na, jetzt schön, dass Sie da sind, stellen Sie sich mal kurz vor, wer sind Sie, was machen Sie?
[00:26:55 - 00:27:02] | Florian Schartner
Nein, nimm dir heute diese zwei Minuten, und schau mal auf LinkedIn, und schreib dir irgendwas auf einen Zettel, und stell du den Gast vor.
[00:27:04 - 00:27:35] | Florian Schartner
Und das Thema, ne? Ja, das Thema, ja, also, so Mühe, minimal Mühe geben, wir brauchen nicht viel, weil die meisten machen es echt schlecht, die geben sich keine Mühe. Man muss also minimal besser sein, so dieses ein, zwei Prozent, bist du schon over the top dann auch. Ja, es ist nicht, wir brauchen jetzt die Mega-Production und den Aufwand, man muss einfach echtes Interesse haben. Weil dann gibt es auch viele Leute, die dann einfach so Podcast-Lapidar, ja, bis jetzt der 50.000. bei uns, ja, komm, hau raus, und nach einer halben Stunde klicke ich auf Stopp, so fertig.
[00:27:35 - 00:27:36] | Christopher Funk
Ja.
[00:27:36 - 00:27:45] | Florian Schartner
Gibt es ja auch, die da on scale die Leute interviewen, ja, bringt ja nichts. Wir wollen ja was mitnehmen, und die Wahrnehmung ist dann auch wieder scheiße. So, das ist dann auch wieder ...
[00:27:45 - 00:27:51] | Christopher Funk
Genau, wir wollen ja im Prinzip da echte Gespräche haben, auch, dass die Leute sich ein bisschen öffnen, ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und so weiter.
[00:27:52 - 00:29:21] | Christopher Funk
Ja, das ist so ein bisschen die Kunst, aber ich glaube, da grooft man sich ganz gut rein. Und ja, vielleicht nochmal auf den letzten Punkt zu kommen. Es gibt natürlich, also wenn du das alles selber machst, du hast es ja gerade beschrieben, wie es geht, kannst du machen. Ich würde immer jedem Unternehmen empfehlen, sich halt zumindest mal für die erste Phase einen Experten zur Seite zu holen, mit dem man das gemeinsam macht. Der halt dann, ja, auch so ein bisschen unterstützt bei den Interviews, bei der Themenfindung, bei der Positionierung, beim technischen Setup. Weil wenn du das mal alles stehen hast, dann kann das halt leicht ein Selbstläufer werden. Dann sagst du halt, ja, okay, wir machen einen Redaktionsplan jetzt bis Ende des Jahres. Dann machen wir wie alle zwei Wochen eine Folge. Die nächsten fünf, sechs, sieben Folgen haben wir schon mal im Kasten. Und dann drehst du aber jede Folge wieder eine Folge, damit du immer so ein bisschen Vorlauf hast, wenn immer was dazwischen kommt mit Urlaub und Krankheit und keinem Bock und was weiß ich. So, und dann kann das echt gut werden. Und wie gesagt, ich glaube auch, muss man nochmal Management of Expletation machen. Das wird jetzt nicht so sein, dass du jetzt da die zehn Folgen rausholst und plötzlich irgendwie die Telefone nicht mehr stillstehen. Das ist, glaube ich, eher was so ein bisschen unter der Oberfläche ist. Das ist so, du kommst zum Kunden und der sagt, ja stimmt, ich habe mir letztens da ihren Podcast angehört. Ich fand das so spannend. Da habe ich gesagt, wir müssen uns jetzt unbedingt mal unterhalten. Das kommt aber vielleicht erst raus, wenn du beim Kunden sitzt. Oder wie du es vorhin gesagt hast, dass jemand sagt, ich habe das Gefühl, wir kennen uns schon. Wir sind jetzt gerade reingekommen, aber ich habe das Gefühl, wir kennen uns schon. Das ist so ein Riesenmehrwert.
[00:29:21 - 00:29:57] | Florian Schartner
Das hast du nie bei etwas anderem. Also diese Türöffnerphase, das bekommst du nicht, wenn jemand ein Reel schaut von dir 15 Sekunden. Also wenn jemand mal eine halbe Stunde Podcast von dir reinpfeift oder sowas. Das Feeling ist komplett anders. Das wollen aber auch die Leute haben. Man will ja mit jemandem Geschäfte machen, der immer sagt, der ist mir sympathisch. Also ein Part ist immer diese Logik und passt das Angebot und könnt ihr das und es ist hochqualitativ. Aber ich garantiere dir, wenn da zwei Leute hier sitzen, die eins und eins das Gleiche machen und der eine ist so ein bisschen sympathischer und mit dem habe ich ein besseres Bauchgefühl, dann machst du das mit dem.
[00:29:59 - 00:30:13] | Florian Schartner
Weil du willst halt, wenn Shit jetzt der Fan, wenn das Scheiße passiert ist, dann kannst du dich auf den verlassen oder der reagiert anders drauf. Und wenn du das Gefühl schon vor dem Kundentermin erzeugen kannst, dann ist ja mega. Das ist halt absolut geil.
[00:30:14 - 00:30:47] | Florian Schartner
Also absolut. Und dann, was du auch gesagt hast mit dieser Vorbereitung, natürlich, das ist ja unsere Dienstleistung, so was wir machen. Deswegen wird es also ein bisschen gebiaset. Aber macht es das einfach hochqualitativ, macht es das wirklich geil oder dass es mal so stimmt. Bitte keine Hauruck-Aktionen oder so Suizid-Missions, weil es kann gerne in die Hose gehen. Dann ist nämlich der Effekt genau andersrum. Du machst jetzt 20 Folgen, die sind suboptimal oder scheiße und sowas und dann kommt halt nichts zurück und dann heißt es nach drei, sechs Monaten, ja, Podcast funktioniert für uns nicht.
[00:30:48 - 00:31:03] | Florian Schartner
Habe ich doch gleich gesagt. Genau. Habe ich doch gleich gesagt. Genau, genau, genau. Und wenn man solche Leute halt reinholt, das ist auch so ein wichtiger Punkt, wenn so Projekte sind, so die Pessimisten, ja, die sollen halt gar nicht im Podcast-Projekt mit dabei sein. Die werden halt eh immer die Steine in den Weg schmeißen.
[00:31:03 - 00:31:07] | Christopher Funk
Das wären die, die ich als erstes interviewen würde. Ja, genau.
[00:31:08 - 00:31:09] | Florian Schartner
Zack, weg damit.
[00:31:09 - 00:31:12] | Christopher Funk
Genau, also das ist immer… Ja, da können sie ja nicht mehr dagegen sein, weißt du?
[00:31:12 - 00:31:51] | Florian Schartner
Ja, aber das ist… Ja, es gibt halt so, die wollen das halt nicht, weil da halt immer mit der Arbeit verbunden ist und das ist ja was Neues und anders und man könnte ja irgendwie schlecht wahrgenommen werden. Also das merke ich in deutschen Companies der Größe denn immer. Da will halt oder wollen viele immer so das vermeiden, so dieses nach außen hin kommunizieren, weil da könnte man irgendwann den Stuhl absägen und ich könnte ja was Falsches sagen. Hey, das ist… Das interessiert keinen. So, dieser Gedanke ist komplett falsch. Also, soll man das ansporen? Wenn du Manager bist oder Managerin oder jetzt im Vertrieb bist oder da irgendwie in der Fertigung und ein Boss bist, du wirst keinen Scheiß erzählen.
[00:31:52 - 00:32:02] | Florian Schartner
So, du bist ja der absolute Profi in deinem Gebiet. Da kommt kein Müll raus. Da kommt deine Expertise da raus und dann deine Persönlichkeit, ja. Und wenn du halt eine coole Socke bist, dann ist das halt geil.
[00:32:02 - 00:32:20] | Christopher Funk
Und das ist halt wichtig. Ja, das Gegenteil, dass echt viele Leute, die ich interviewt habe, auch Vertriebsleiter und so weiter, dass die da intern eine hohe Bewunderung plötzlich hatten. Teilweise war dann ihr Chef auch ein bisschen neidisch. Also, der… Ja, ja. …öffentlich, bla bla bla und so weiter, ja.
[00:32:20 - 00:32:20] | Florian Schartner
Ja.
[00:32:20 - 00:32:32] | Christopher Funk
Also, das kann schon mal passieren. Aber ich meine, klar, dass du intern erstmal ein Buy-in haben musst aus der Führung. Dass die da… Also, ich würde da jetzt keine U-Boot-Aktionen machen oder sowas. Ich würde da schon ein Buy-in holen. Ja.
[00:32:32 - 00:32:33] | Florian Schartner
Auf alle Fälle.
[00:32:33 - 00:32:43] | Christopher Funk
Ich hatte das jetzt, glaube ich, in der gesamten… Bei den über tausend Folgen, die wir gemacht haben, ist, glaube ich, ein einziges Mal gehabt, dass der dann irgendwann gesagt hat, hey, mein Chef hat gesagt, er will das nicht. Bitte löschen.
[00:32:44 - 00:32:45] | Florian Schartner
Krass.
[00:32:46 - 00:32:49] | Florian Schartner
Dann war es halt ein Ego-Thema. Genau. Aber, pff.
[00:32:50 - 00:32:55] | Florian Schartner
Ja. Aber siehst du, das war jetzt eine Folge von tausend. Das kann man jetzt nicht bewerten.
[00:32:55 - 00:33:07] | Christopher Funk
Das ist jetzt… Nee, ich sage ja nur, man sollte sich dann, wenn man… Also, das ist ganz oft, gerade bei größeren Unternehmen, sage ich, da sagen auch die Vertriebsleiter oft so, ja, schick mir bitte die Fassung. Ich lasse das nochmal freigeben, intern.
[00:33:07 - 00:33:08] | Florian Schartner
Ja, just in case.
[00:33:08 - 00:33:30] | Christopher Funk
Also, genau. Und wie gesagt, ein Buy-in zu holen von der Führung, ja, ist eine gute Idee, lass uns das machen. Also, vom Pitch her ist es relativ einfach, wenig Aufwand, hoher Gain, langfristige, lang-langfristige Wirkung, viel mehr als jetzt irgendwie eine Messe oder ein Werbeplakat oder ein Mailing. Das wirkt halt… Das ist so wie so ein Virus, der sich so Stück für Stück in deine Klientel reinfrisst.
[00:33:30 - 00:33:42] | Florian Schartner
Ja, das bleibt ja auch hängen immer so. Das ist halt immer… Und der… Weißt du, das halt so einfach macht, zu produzieren und zu konsumieren. Da brauchst du nicht zehn Meetings oder so, du brauchst halt das Mikro, du brauchst das Thema.
[00:33:43 - 00:33:49] | Christopher Funk
Und das Ding ist… Du musst kein Ghostwriter, musst kein Buch drucken, sonst irgendwas. Aber lass uns nochmal kurz darüber sprechen.
[00:33:50 - 00:33:59] | Christopher Funk
Also, wie gesagt, was ich eigentlich immer empfehlen würde, such dir einen Partner, mit dem du das zumindest aufsetzt. Zum Start. Wie läuft das bei dir so ab, typischerweise, wenn die Kunden zu dir kommen?
[00:33:59 - 00:34:45] | Florian Schartner
Genau. Wir haben das ja ein klassisches Erstgespräch, wo es ein bisschen Topfklopfen halt macht. Was ist so die Thematik, was sind die Problemstellungen und was sind die Ziele? Dann bereite ich mich vor, dann gibt es diesen klassischen Strategie-Call auch, ne? Eine Stunde, wo ich dann dementsprechend mich vorbereite und dann halt unser Produkt, unsere Leistung pitche mit einem entsprechenden Paket immer. Also, bei uns wird nichts nach Stunden abgerechnet, sondern wir haben also Package-Deals, Paketpreise. Je nachdem, was wir machen. Dann gibt es einen Fragebogen und dann gibt es einen Kick-Off-Call, wo wir dann wirklich Podcast-Konzept aufbauen zusammen. Also, von der Thematik, Pain-Points, Vorwände, Einwände, Grafik-Design, Kanal-Setup. Also, dass YouTube steht, Spotify für Apple, ETC, alle Plattformen funktionieren. Wir haben so ein ganz einfaches Projektmanagement-Tool, wie so ein Kanban-Board, wo man dann sieht, auch wo die einzelnen Episoden durchwandern.
[00:34:46 - 00:35:22] | Florian Schartner
Kenn ich. Sehr gut. Sehr genau. Trello, Monday, whatever, gibt es alles. Und dann in einem Monat, Pi mal Daumen, jetzt wird es viel, ui, das ist aber viel zu schnell. Also, ich sage immer so, der Standard, in einem Monat steht das Ding. Da sind wir auch online dann. Und am Ende des Tages produzieren unsere Kunden wirklich nur den Content. Wir laden uns das selber runter auf den Plattformen, wenn es jetzt auf Riverside wäre oder auf Zoom, wenn man da online zugreifen kann oder sonst G-Drive, OneDrive, ETC. Wir laden das runter. Wir hören alles durch. Wir schneiden das. Wir transkribieren das. Dann machen wir Show Notes, machen Social Media Posts, können Newsletter machen, können wir Blogposts machen.
[00:35:23 - 00:35:24] | Florian Schartner
Alles, was dazugehört. Shorts, Reels,
[00:35:26 - 00:35:47] | Florian Schartner
Thumbnails. Wir schicken das alle mal zurück für die Freigabe, falls notwendig. Und dann, wenn der grüne Daumen kommt oder Daumen hoch, dann laden wir das alles hoch. Dann wird es gepublished. Der grüne Daumen ist eher fürs Recycling dann. Anderes Thema. Und dann wird es praktisch gepublished. Dann laden wir das auch hoch auf den ganzen Plattformen. Dann gibt es nochmal ein kurzes Feedback. Hey, ist alles ready?
[00:35:48 - 00:36:09] | Florian Schartner
Die Folge geht raus. Dann geht die raus praktisch. Der Kunde kann einen Social Media Posts einplanen. Und dann gibt es halt, wir haben WhatsApp-Support, wir haben E-Mail-Support bei Fragen zu allen erdenklichen Themen. Da gibt es halt jetzt auch viele Sachen. Man kann ja aus Podcast-Folgen so Mini-Landing-Pages bauen. Dann aus dem Transkript so Lead-Magneten, PDFs zum Runterladen. White Paper. Kann man ja alles ableiten.
[00:36:11 - 00:36:18] | Christopher Funk
Und da bist du halt der Spezialist. Da gibt es eine Menge Möglichkeiten. Also die Mehrfachwertung von dem Content, den du da hast, die ist halt wirklich gigantisch.
[00:36:18 - 00:36:32] | Florian Schartner
Ja. Also wir haben einen Kunden zum Beispiel, der hat immer so ein 6-Monate-Posting-Cycle auf LinkedIn. Und wir veröffentlichen seit 3 Jahren immer die gleichen Posts alle 6 Monate.
[00:36:33 - 00:36:47] | Florian Schartner
So, zu Podcast-Folgen und sowas. Das funktioniert wunderbar. Also das wäre minimal mit KI. Klar, vorher gab es noch nicht so cool im Einsatz. Aber jetzt, das haust du dich die KI durch, schreibst du mal minimal so ein bisschen anders um. Wir schauen jetzt so diese Posts, die performen.
[00:36:48 - 00:37:02] | Florian Schartner
Von den Impressions her auf LinkedIn. Das ist alles Content von Podcast-Folgen. Dann werden die halt, das ist mit Buffer eingeplant, schon irgendwie 5 Monate im Voraus. Also so Buffer ist so ein Social-Media-Publishing-Tool, wo man praktisch so einen Kalender hat und kann da vorplanen.
[00:37:04 - 00:37:20] | Florian Schartner
Funktioniert und du bekommen, also da gibt es Leute, die haben schon teilweise 3-mal den Post gesehen wahrscheinlich. Die kommentieren immer wieder drauf. Und das haben wir wieder vergessen. Weiß ja keiner, was du vor 6 Monaten gepostet hast auf LinkedIn. Ja, selbst wenn. Ja, selbst wenn. Evergreen-Content, genau.
[00:37:20 - 00:37:45] | Christopher Funk
Ja, das war eine coole Idee. Also das hatten wir jetzt auch, meine YouTube-Beratung hat das auch gesagt. Wenn dir nichts mehr einfällt, nimmst du die alten Folgen, machst ein bisschen einen anderen Angle drauf, nimmst die nochmal auf. Funktioniert wahrscheinlich. Also die erfolgreichsten alten Folgen, man nimmt sie einfach nochmal auf, wird auch funktionieren im Prinzip. Und bei LinkedIn, ja wahrscheinlich, wenn du jedes halbe Jahr dieselben Sachen postest, fällt wahrscheinlich den wenigsten Leuten auf. Das stimmt schon.
[00:37:45 - 00:37:59] | Florian Schartner
Ich habe es jetzt bei mir einmal selber getestet, weil der Tipp kam damals vom Kunden. So, der wollte es so machen. Ich habe jetzt einmal so einen Post gepublished, der irgendwie so 10.000 Impressions kommt. Ich glaube, jetzt bin ich wieder bei 6.000. Aber 1 zu 1 the same.
[00:38:01 - 00:38:01] | Christopher Funk
Also,
[00:38:02 - 00:38:07] | Christopher Funk
works 30.000. 6.000 ist ja schon mittlerweile viel bei LinkedIn. Früher war das normal, mittlerweile ist es viel.
[00:38:07 - 00:38:08] | Florian Schartner
Ja,
[00:38:09 - 00:38:17] | Florian Schartner
genau. Das ist so ein Thema, wenn du einen kurzen Einwurf machen darfst. Du bist ja also der LinkedIn-Profi. Also was ich immer sehe,
[00:38:18 - 00:38:36] | Florian Schartner
weil viele immer so schmusen und sowas. Also Podcast ist immer der ideale Output, wo wirklich so die ehrliche Stimme durchkommt. Weil dann immer viele so abkotzen, weil dann KI halt so diesen KI-Schreibstil drauf hat. Aber wenn du eine Podcast-Folge hast, die transkribiert ist ja deine Worte, dein Wortlaut.
[00:38:37 - 00:39:15] | Florian Schartner
Und dann Posts rausgenerierst, musst natürlich abrunden. So, hey, jetzt bitte nicht den Wortlaut ändern und das irgendwie anders formulieren. Dann kommt sowas raus, wie du auch sprichst mit deinen Worten und in der Art und Weise. Und das kann halt auch voll verschustert sein oder zusammengeschachtelt. Aber so sprichst du heute. Aber das ist halt dann komplett anders wie diese typischen Einsatz-, Ein-Wort-Sätze, die jetzt auch total immer trendy sind. Ein Wort, Punkt. So, genau. Wo es halt sofort, macht ja nichts. Macht ja nichts. Das soll jeder so machen, wie der will. Aber du hast ja dann dieses Thema nicht so, dass es halt komplett so nach KI ausschaut.
[00:39:15 - 00:39:57] | Christopher Funk
Also ich glaube, das ist nochmal ein wichtiger Aspekt. Das war mir gar nicht so bewusst. Aber es stimmt natürlich, dass du halt eine unglaubliche Mehrfachverwertung von dem Content machen kannst auf allen möglichen Kanälen. Florian, vielen Dank. Dankeschön. Also ich finde, das ist eigentlich ein No-Brainer für die allermeisten Unternehmen, sich einen Podcast zuzulegen. Ich finde, das gehört eigentlich irgendwie auch mit dazu. Jetzt wisst ihr, wie es geht. Wie gesagt, ich würde jedem empfehlen, sich so jemandem wie den Florian zu suchen, der zumindest das Setup macht oder das auch dauerhaft begleitet, weil es einfach, ja, dann ist es wirklich, muss man sich gar keine Gedanken mehr machen. Muss man nur noch sich ein bisschen über Content Gedanken machen und selbst das übernimmt der Florian noch mit. Wie kann man mehr von dir erfahren? Wie kann man mit dir in Kontakt treten?
[00:39:57 - 00:40:27] | Florian Schartner
Ja, natürlich gerne über LinkedIn und natürlich auch über www.florentschartner.de. Webseite anschauen, gerne ein Erstgespräch buchen, sprechen wir ja zusammen. Du bekommst auch einen Link zu einer Podcast-Folge von mir, wie läuft ein Erstgespräch ab. Genau, die muss ich vielleicht mal neu aufnehmen. Aber wir sind immer mit dabei und das finden die Leute einmal ganz sympathisch. Das sehe ich natürlich auch, wer da draufklickt und wer dann die Folge schon angehört hat. Das ist vielleicht auch so ein kleiner Vertriebstipp dann auch. Wenn man dann sagt, man macht das über so Hubspot oder Calendly, du siehst halt, wer da draufgeklickt hat, da auf den Links oder nicht.
[00:40:27 - 00:40:29] | Christopher Funk
Können wir ja auch in die Show-Notes packen, wenn du möchtest.
[00:40:29 - 00:40:30] | Florian Schartner
Sehr gerne.
[00:40:30 - 00:40:39] | Christopher Funk
Danke. Super, Florian. Also Florian wie der Florian und Schartner, S-C-H-A-R-T-N-E-R. Florian Schartner. Einfach googeln, findet man ihn sofort.
[00:40:40 - 00:40:48] | Christopher Funk
Einfach Florian Schartner und Podcast, dann bist du auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Genau. Florian, vielen Dank. Dankeschön. Vielen Dank für den Input und bis zum nächsten Mal.
[00:40:48 - 00:40:50] | Florian Schartner
Dankeschön.
[00:40:50 - 00:40:52] | Christopher Funk
Bis zum nächsten Mal. Bis nächste Woche. Bye, bye.