6 KI-Tricks aus der Praxis, die dich sofort produktiver machen


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Du willst KI im Vertrieb produktiv nutzen? Dann ist diese Folge genau richtig. Ich habe sechs Praktiker gefragt, welche Tools und Kniffe ihnen im Alltag am meisten bringen. Keine Theorie, keine Hochglanz-Demos, sondern erprobte Anwendungsfälle aus dem B2B-Vertrieb. Jeder Tipp lässt sich sofort umsetzen. Und einer davon wird garantiert zu deinem neuen Alltags-Tool.
Warum dieses Thema?
KI im Vertrieb bedeutet heute weit mehr als ein einzelnes Tool. Es bedeutet nämlich, dass sich Arbeitsweisen grundlegend verändern. Die meisten nutzen KI allerdings noch viel zu oberflächlich. Eine Frage, eine generische Antwort – und schon ist die Enttäuschung groß. Die echte Power entsteht erst, wenn du KI mit relevantem Kontext fütterst. Wer du bist, was du tust, wo du stehst, welche Ziele du hast. Erst dann liefert die KI Antworten, die individuell und wirklich brauchbar sind. Genau das zeigen die Beispiele in dieser Folge.
Zudem wächst die Tool-Landschaft rasant. Hardware-Recorder, Meeting-Apps, KI-Telefonagenten und Deep-Research-Tools drängen auf den Markt. Inzwischen sind KI-Agenten kein Zukunftsthema mehr, sondern Alltag. Deshalb habe ich in meinem Netzwerk nachgefragt. Sechs Vertriebsprofis haben mir ihre produktivsten KI-Anwendungen geschickt. Manche Tipps überraschen, manche sind bewusst einfach. Alle aber haben eines gemeinsam. Sie funktionieren im echten Vertriebsalltag.
Und es ist ein ehrliches Bild. Manche Branchen kämpfen nämlich noch mit KI, denn längst nicht alles funktioniert, wie es propagiert wird. Gerade das macht die Folge wertvoll.
Über die Gäste
In dieser Folge kommen sechs Praktiker zu Wort. Michael Larche ist Geschäftsführer der Laminole GmbH und begleitet B2B-Unternehmen als Revenue Partner. Markus Milz arbeitet als Strategie-, Wachstums- und Vertriebsberater, Trainer und Keynote-Speaker. Marcus Karten unterstützt Logistikunternehmen mit Sales Architecture for Logistics. Pia Alexandra Tischer führt die Recruiting-Software Coveto ATS. Oliver Zentgraf ist Vertriebs- und Kommunikationstrainer mit dem Fokus auf Zwischenmenschlichkeit. Und ich stelle mein persönliches Lieblingstool vor. Es heißt Plaud. Alle sechs nutzen KI übrigens nicht als Spielerei, sondern als Werkzeug mit messbarem Effekt.
Das lernst du in dieser Folge
Die sechs Tipps lassen sich in vier Bereiche einteilen. Fünf stammen von meinen Gästen, einer von mir. Vom digitalen Beraterstab über ehrliche KI-Partner bis zu selbst protokollierenden Meetings. Hier kommen konkret die Tricks.
Ein digitaler Beraterstab: KI-Agenten, die dein Denken herausfordern
Ein digitaler Beraterstab ist eine Gruppe von KI-Agenten, die auf die Methoden anerkannter Experten trainiert sind. Jeder Agent besetzt einen Sitz für eine Kerndisziplin. Positionierung, Copywriting, Discovery, Verhandlungen, Go-to-Market. Dahinter liegt dein eigenes Profil. Deine Ausgangslage, deine Firma, deine Strategie, deine Ziele. Erst mit diesem Kontext werden die Antworten wirklich individuell.
Michael Larche arbeitet genau so. Seinen Beraterstab hat er mit Claude Cowork gebaut. Die Agenten trainierte er auf Büchern, Videos und Podcasts namhafter Experten. Als ehemaliger VP Sales mit 13 Jahren Scale-Up-Erfahrung kennt er den Unterschied zwischen netten Antworten und echtem Sparring. Das Ergebnis überzeugt auch bei seiner eigenen Webseite. Was eine Agentur in mehreren Wochen, mit Workshops und für mehrere tausend Euro gemacht hätte, schaffte er immerhin in einer Woche für unter 100 Euro.
Sein Anspruch ist dabei simpel: Die Experten challengen die Idee, statt sie abzunicken. Genauso entstehen Blickwinkel, die sonst fehlen. Und die Diskussion zwischen den Agenten liefert zusätzliche Impulse.
Wichtig ist: Der Stab ersetzt nicht das Denken. Er fordert es heraus. Du bringst eine Hypothese, die Agenten liefern Blickwinkel und stellen Gegenfragen. Teilweise diskutieren sie sogar miteinander. Genau dieses Sparring macht die Ergebnisse qualitativer. Und dich im Vertrieb deutlich schneller. „Die KI ersetzt nicht mein Denken, aber sie ist ein sehr starkes Sparring“, sagt Larche. Wer selbst einen solchen Beraterstab aufbauen will, findet bei ihm übrigens konkrete Hilfestellung.
Der KI-Partner, der dir widerspricht: Ehrlichkeit als Prompt-Prinzip
Der wirksamste KI-Prompt ist ein Auftrag zur Ehrlichkeit. Markus Milz hat seinen strategischen KI-Partner so programmiert, dass jede Antwort mit der harten Wahrheit beginnt. Die KI schmeichelt nicht, sondern identifiziert kritische Lücken und blinde Flecken. Dazu liefert sie konkrete Strategien und neue Denkmodelle. Genau das fehlt den meisten Standard-Prompts.
Der Grund dafür ist simpel. Die meisten Sprachmodelle sind nämlich darauf programmiert, nett und gefällig zu sein. Sie beginnen gern mit: Hey, das ist eine gute Idee. Milz geht das auf den Zeiger. Deshalb formulierte er einen Prompt, der genau das verhindert. Die KI soll ein stiller und intelligenter Geschäftspartner sein, der kompromisslos ehrlich denkt und ohne Umschweife hilft. Dazu kommen tiefes Fachwissen in Psychologie, Strategie und Führung. Je nach Situation ergänzt er den Kontext. Etwa mit der Rolle des Einkäufers, Verkäufers oder Geschäftsführers. Insgesamt nutzt Milz geschätzt 25 bis 30 solcher Use Cases. Verteilt auf ChatGPT, Claude, Perplexity, Gemini und NotebookLM.
Denn ohne klaren Auftrag bleibt die Antwort beliebig. So wird aus einem Chatbot allerdings ein Sparringspartner auf Augenhöhe. Genau das ist der Unterschied zur oberflächlichen Nutzung.
Die Anwendungsfälle kommen aus dem echten Alltag. Ein Jahresgespräch bei einem Kunden steht an? Die KI bekommt das Setting und empfiehlt das Vorgehen. Ein Reklamationsfall droht, eine langjährige Geschäftsbeziehung zu zerstören? Auch hier hilft der strategische Partner. So hat Milz für viele alltägliche Situationen im Vertrieb eigene Skills programmiert. Das Prinzip ist übrigens auf jede Branche übertragbar.
Meetings, die sich selbst protokollieren: Plaud und Noota
Mit Plaud und Noota protokollieren sich Meetings von selbst. Plaud ist ein Hardware-Device in Kreditkartengröße, das bis zu 50 Stunden Gespräch aufnimmt. Noota ist eine App, die nach dem Meeting automatisch ein fertiges Protokoll per E-Mail liefert. Beide sparen dir die lästige Nacharbeit. Denn das Mitschreiben kostet sonst wertvolle Zeit.
Ich nutze Plaud inzwischen bei fast jedem Gespräch. Egal ob Workshop mit fünf Teilnehmern, Telefonat oder Kundenessen im lauten Restaurant: Das Gerät filtert Hintergrundgeräusche, ordnet Sprecher zu und erstellt saubere Zusammenfassungen. Die KI findet sogar Gespräche von vor drei Wochen wieder. Wer unterwegs ist, klebt das Device per MagSafe-Hülle ans Handy. Ein langer Druck startet die Aufnahme, ein kurzer markiert wichtige Punkte. Die Desktop-App sitzt übrigens direkt im Call. Du musst also keinen Bot-Teilnehmer einladen. Vor jedem Gespräch frage ich: Seid ihr einverstanden? Bisher hat noch niemand abgelehnt. Das Produkt ist DSGVO-konform und hat eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Mit dem Rabattcode FUNK10OFF sparst du 10 Prozent. Und unter allen Einsendungen an plaud@vertriebsfunk.de verlosen wir ein Plaud Note Pro und einen Plaud Note Pin.
Sogar im lauten Restaurant hat das Gerät funktioniert. Meine Kunden fragen dann immer: Wie hast du das so schnell gemacht? Schließlich kostet eine gute Zusammenfassung sonst Stunden.
Pia Tischer setzt auf Noota – auch auf Konferenzen. Sie nimmt Speaker-Slots auf und bekommt danach Transkript plus Zusammenfassung. Das Protokoll enthält Tagesordnung, To-dos und offene Fragen. Es landet nach wenigen Sekunden im Postfach, ohne dass sie etwas tun muss. Ihr eigentlicher Hebel ist aber kultureller Natur. In ihrer Firma nennt sie Meetings früher NATO-Meetings. No Action, Talk Only. Eine Stunde reden, drei Wochen später weiß keiner mehr, was beschlossen wurde. Mit automatischen Protokollen steht schwarz auf weiß, wer was bis wann liefert. Niemand kann sich mehr herausreden.
Zudem reicht die Freemium-Variante zum Ausprobieren völlig aus. Ein Extra-Gerät brauchst du nämlich nicht. Eine App auf dem Handy genügt, um noch heute zu starten.
Akquise mit KI im Vertrieb: Deep Research und der Telefonagent
KI übernimmt heute auch die Akquise-Vorbereitung. NotebookLM Deep Research liefert harte Fakten über Zielunternehmen. Und ein KI-Telefonagent vereinbart Termine mit Entscheidern. Beides spart dir Stunden pro Woche. Denn wer schneller informiert ist, verkauft besser.
Marcus Karten nutzt NotebookLM für Kundenanalysen in der Logistik. Das Tool arbeitet wie ein RAG-System. Es antwortet also nur mit dem, was in den Quellen steht. Halluzinationen sind deshalb kaum möglich. Karten gibt vier Anweisungen mit. Erstens: nur harte Fakten suchen, etwa Standorte, IT-Systeme und Kennzahlen. Zweitens: alle relevanten Signale erfassen. Drittens: Quellen triangulieren, also Crosschecks über mehrere Meldungen. Viertens: Korrelationen finden. Expandiert ein Unternehmen und schaltet viele Stellenanzeigen, steckt Bewegung dahinter. Das Ergebnis ist ein fertiger Report, den NotebookLM als neue Quelle anlegt. Die übrigen Quellen schaltest du ab. Dann legst du dein eigenes Leistungsportfolio dazu. Und analysierst die Lücken zwischen Angebot und Bedarf.
NotebookLM kennen viele, die Deep-Research-Funktion nutzen allerdings wenige. Die englischen Fachbegriffe helfen dabei übrigens weiter: Entity Extraction, Triangulation, Cross-Correlation.
Oliver Zentgraf geht einen Schritt weiter. Sein KI-Telefonagent auf Basis von VAPI bucht die Termine. Der Agent lässt sich über die Zentrale zum Entscheider durchstellen und vereinbart den Folgetermin. Zentgraf selbst konzentriert sich auf das Closing, seine Quote liegt bei 3 von 5. Als One-Man-Show kann er sich das Setting schlicht nicht leisten. Bleib bei deinen Stärken, lautet sein Prinzip. Wer selbst mit dem Medium Telefon arbeitet, findet in dem Tool einen echten Zugewinn. Der Agent funktioniert laut Zentgraf zu 99 Prozent. Der Rest ist trotzdem eine starke Quote.
Er ließ sich den Agenten nämlich zuerst mit Live-Calls präsentieren, bevor er zustimmte. Die Vorführung überzeugte ihn. So arbeitet er heute doppelt: Der Agent setzt Termine, er schließt ab.
Für wen ist diese Folge?
Du bist Vertriebsprofi, Geschäftsführer oder Selbstständiger? Dann ist diese Folge für dich. Egal ob du gerade erst mit KI startest oder schon intensiv arbeitest: Die Tricks funktionieren auf beiden Leveln. Besonders wertvoll ist die Folge, wenn du unter Zeitdruck stehst. Denn Zeit ist im Vertrieb der knappste Faktor. Du erfährst konkret, welche KI Tools für den Vertrieb wirklich weiterbringen. Und welche du getrost weglassen kannst.
Wer KI Tools im Vertrieb klug einsetzt, gewinnt genau diese Zeit zurück. Genau dafür liefert die Folge die Vorlagen.
🎧 Jetzt reinhören
Die komplette Folge mit allen sechs Praktikern gibt’s auf VertriebsFunk, Spotify und überall, wo’s Podcasts gibt. Dann hör gleich rein und such dir deinen Favoriten. Und wenn dir einer der KI-Tricks fehlt: Schreib mir an plaud@vertriebsfunk.de. Die besten Tipps landen in einer Folge-Episode.
Schon gehört?
Vielseitig und mega interessant
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Ich habe Christopher zufällig in YouTube bei Themen um Karriere entdeckt und gesehen, das er ein sehr interessanten Podcast führt. Ich habe gleich abonniert, die Themen und Gäste sind wertvolle Inputs um erfolgreich im Job zu werden.
Auch für Nichtvertriebler ein Muss
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Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.
Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber
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Ich hege Interessen am Vertrieb, aber meine bisherigen Aufgaben beinhalteten maximal Berührungspunkte mit Pre-Sales. Zu dem Podcast bin ich vor wenigen Wochen gekommen und bereits nach wenigen Folgen habe ich entschlossen, ihm von Anfang an zu hören. Jede Folge ist wie eine Booster-Impfung. Besonders gefällt mit die Themenvielfalt, es wird nicht langweilig.
EINFACH ABONNIEREN:
Top Themen:
Ausgewählte Links zu dieser Episode
- Dein Strategiegespräch mit Chris
- Plaud – Personalisierte KI-Notizen für mehr Produktivität (Rabattcode: FUNK10OFF für 10 % Rabatt)
- Laminole – Revenue Partner für B2B Software & Mittelstand
- Milz & Comp. Unternehmensberatung | Akademie
- Noota – Turn your conversations into actions with AI
- Coveto – Recruiting & Bewerbermanagement Software
- Notebook LM von Google
- 🤖 VAPI – KI-Sprachagenten für Telefonakquise und Terminvereinbarung
- Oliver Zentgraf – Vertrieb in der Spur mit dem Strategiecall
- Gewinnspiel: Schreib eine E-Mail an plaud@vertriebsfunk.de und gewinne entweder ein Plaud Note Pro oder einen Plaud Note Pin (je ein Device wird verlost)
Personen in der Folge:
- Christopher Funk – Vertriebs- und Wachstumscoach, Headhunter und Host des VertriebsFunk
- Michael Larche – Geschäftsführer Laminole, Revenue Partner für B2B Software & Mittelstand
- Markus Milz – Strategie-, Wachstums- und Vertriebsberater, Top-100-Keynotespeaker, 8x Autor
- Marcus Karten – Sales Architecture for Logistics, KI-gestützter Vertrieb in der Logistik
- Pia Alexandra Tischer – CEO Coveto ATS, Recruiting & KI im Mittelstand
- Oliver Zentgraf – Vertriebs- und Kommunikationstrainer, „Verkaufen 1 Mainz“
Transkript anzeigen
Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und entspricht dem Inhalt der Audioepisode. Es kann kleinere Fehler enthalten.
[00:00:00 - 00:01:45] | Christopher Funk
Herzlich willkommen zum Vertriebsfunk. Mein Name ist Christopher Funk und heute gibt es eine absolute Mehrwertfolge. Also die meisten sind von uns am Experimentieren oder auch schon intensiv am Arbeiten mit AI oder KI. Und ich habe einfach mal in meinem Netzwerk die Praktiker gefragt, welche Tools oder welche Kniffe und Tricks für sie am produktivsten sind. Also was ihnen am meisten bringt in ihrem Alltag, im Vertrieb oder als Unternehmer. Und da sind super, super spannende Sachen rausgekommen. Jetzt nicht nur irgendwelche Prompts oder so, sondern auch Tools, die was weiterbringen. Auch ich stelle ein Tool vor, das ja für mich ein absoluter Game Changer ist, also das meine Arbeit deutlich, deutlich erleichtert. Und ja, wir haben jetzt hier sechs, sieben Tipps von Praktikern. Die habe ich einfach mal nacheinander aufgenommen. Ich habe alle mal gefragt, sie sollen mir eine kurze Audio aufnehmen. Das heißt, du kannst dir jetzt einfach mal raussuchen hier, was für dich am besten passt. Ich bin mir ganz sicher, dass da ganz, ganz viele spannende Sachen dabei sind. Es sind auch Leute, die ja ein bisschen strugglen. Die sagen, ja, ich komme da in meiner Branche gar nicht so voran. Aber auch das ist ja spannend. Also es funktioniert halt noch nicht alles so, wie es propagiert wird. Aber ich glaube, hier ist für jeden was dabei. Und ja, jeder Tipp ist wertvoll. Also es lohnt sich auf jeden Fall, die Folge durchzuhören. Und ja, es gibt auch noch was zu gewinnen, weil diese Folge gesponsert wird von dem Tool, das ich vorstellen werde. Und ja, wenn du die Folge hörst, dann kannst du tatsächlich einen sehr spannenden Hardware-Device gewinnen, den ich jeden Tag nutze. Also unbedingt alle Folgen mal durchhören. Ja, viel Spaß dabei. Mach was draus. Dein Christopher Funk.
[00:01:45 - 00:02:06] | Christopher Funk
Stell dir vor, du hättest einen direkten Zugriff auf die schlauesten Köpfe deiner Branche. Auf die Experten, deren Bücher du liest und deren Methoden du anwendest. Rund um die Uhr erreichbar. Mit einem Feedback, das deine Ideen wirklich challenged, statt sie nur einfach nur abzunicken.
[00:02:07 - 00:03:01] | Christopher Funk
Genau das wünschen sich die meisten Geschäftsführer und Vertriebsleiter, wenn ich spreche. Aber sie kennen leider die Experten nicht persönlich oder bekommen kurzfristig keinen Termin bei ihnen. Und genau hier kommt KI ins Spiel. Einer meiner täglichen KI-Anwendungen heißt nicht JGPT. Ich nenne sie meinen digitalen Beraterstab, gebaut mit Claude Cowork. Mein Name ist Michael Larche, Gründer und Geschäftsführer der Laminole GmbH aus Karlsruhe. Ich helfe B2B-Unternehmen, ihren Vertrieb aufzubauen, zu strukturieren und zu skalieren. Strategie, Mitarbeiter-Nablement und Umsatz aus einer Hand. Vorher habe ich 13 Jahre lang in einem deutschen Scale-Up gearbeitet, die Reise vom SDA zum VP Sales gemacht und einen dreistelligen Millionen-Exit mit begleitet. Heute bringe ich genau diese Erfahrung als Revenue-Partner in den deutschen Mittelstand. Wenn du mehr zu mir oder meiner Arbeit erfahren möchtest, folg mir gerne auf LinkedIn oder direkt über laminole.com.
[00:03:02 - 00:03:29] | Christopher Funk
Die meisten nutzen KI heute sehr oberflächlich. Eine Frage, eine generische Antwort und diese Antwort enttäuscht meist. Die echte Power entsteht eigentlich wo ganz anders. Und zwar, wenn man KI vorher mit relevanten Inhalten füttert. Wer man ist, was man tut, wo man steht, welche Ziele man hat. Erst dann liefert die KI tatsächlich Antworten, die individuell sind und wirklich brauchbar sind.
[00:03:30 - 00:04:03] | Christopher Funk
Wie sieht das Ganze konkret aus? Fünf Sitze, jeder besetzt mit einem Spezialisten aus seiner konkreten Kerndisziplin. Positionierung, Copywriting, Discovery, Verhandlungen, Go-to-Market-Strategie. Hinter jedem sitzt ein KI-Agent, trainiert auf den Methoden anerkannter Experten. Auf ihren Büchern, Videos, Podcasts und sonstigen anderen Publikationen. Und dahinter liegt mein eigenes Profil. Meine Ausgangssituation, meine Firma, meine Strategie, meine Herausforderungen, meine Ziele.
[00:04:04 - 00:04:20] | Christopher Funk
Wichtig dabei, dieser Beraterstab ersetzt nicht mein Denken. Es fordert mich aber tagtäglich heraus. Ich bringe eine Hypothese, die Experten bringen ihre Blickwinkel und stellen Gegenfragen. Teilweise diskutieren sie sogar gegenseitig. Auch das ist relativ spannend zu beobachten.
[00:04:21 - 00:05:05] | Christopher Funk
Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag. Ich habe meine Webseite komplett selbst gebaut. Auch hier mit dem Einsatz von Claude Cowork. Danach habe ich sie meinem Beraterstab vorgelegt. Was sagt der Experte zur Positionierung? Was sagt der andere Experte zur Copywriting? Was sagt der Dritte zum Thema Go-to-Market-Strategie? Alle geben ihren Senf dazu. Klare Fragestellungen, Blickwinkel und Ideen. Zum Schluss habe ich entschieden, welche der Punkte auf mich am meisten zutreffen und für mich am meisten Sinn ergeben. Und diese in die Webseite eingearbeitet. Was bei einer Agentur normalerweise mehrere Wochen, verschiedene Workshops und mehrere tausend Euro gekostet hätte, hat bei mir Claude innerhalb von einer Woche mit den richtigen Prompts für etwas unter 100 Euro gebraucht.
[00:05:07 - 00:05:36] | Christopher Funk
Was das verändert, ist einfach, ich werde deutlich schneller. Die Ergebnisse werden qualitativer. Die KI ersetzt, wie gesagt, nicht mein Denken. Aber es ist ein sehr, sehr starkes Sparring, das den Sachverhalt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Und genau das macht bei den Ergebnissen den Unterschied. Wenn du wissen willst, wie du diesen Beraterstab für dich selbst aufbauen kannst und wie diese Methoden auch vor allem in deinem Vertrieb übersetzbar sind, melde dich gerne bei mir, wie gesagt, über LinkedIn oder über laminoli.com.
[00:05:36 - 00:05:44] | Markus Milz
Hallo,
[00:05:44 - 00:06:22] | Markus Milz
lieber Chris. Hallo, liebe Zuhörer. Markus Milz ist mein Name. Der liebe Chris hatte mich gebeten, hier einen meiner KI-Hacks oder Anwendungsfälle im Vertrieb und Marketing mitzuteilen, was mir ein wenig schwerfällt, weil ich mittlerweile geschätzt 25 bis 30 Use Cases im Einsatz habe bei so ziemlich allen Modellen, die ich in der Bezahlversion nutze. Also angefangen von natürlich ChatGPT über Cloud, über Perplexity, über Gemini, Gorg, Notebook LLM, um nur die gängigsten zu nennen, die zumindest ich regelmäßig nutze.
[00:06:23 - 00:06:31] | Markus Milz
Wer bin ich? Ich bin, wer mich mal googeln möchte oder bei LinkedIn finden möchte, Markus mit K, Milz, M-I-L-Z, wie das Organ.
[00:06:32 - 00:06:48] | Markus Milz
Bin seit vielen Jahren als Strategie-, Wachstums- und Vertriebsberater, Trainer, Coach unterwegs, Keynote-Speaker über genau diese Themen und seit drei Jahren halt auch sehr, sehr intensiv mit KI unterwegs, unterstütze meist mittelständische Unternehmen dabei, ganzheitlich in diesen Themen unterwegs zu sein.
[00:06:49 - 00:06:57] | Markus Milz
Wie gesagt, einen Hack oder einen Use Case zu teilen, ist relativ schwierig, weil ich so viele nutze, aber ich habe mich mal für meinen strategischen Partner entschieden.
[00:06:59 - 00:07:13] | Markus Milz
Es geht mir ein wenig auf den Zeiger, wenn, ich meine, die ganzen Large Language Models sind ja so programmiert, dass sie nett und gefällig sind, beginnen ja meistens mit, hey, das ist eine gute Idee, ja, das ist eine tolle Frage, du bist genau auf dem richtigen Weg.
[00:07:14 - 00:07:21] | Markus Milz
Aus diesem Grunde habe ich meinen strategischen Partner mit einem gewissen Kontext mitgegeben. Naja, das ist ein Kontext, in dem ich sage,
[00:07:23 - 00:07:50] | Markus Milz
dein Ziel ist es, mir als stiller und intelligenter Geschäftsmartner zu dienen, der vor allen Dingen kompromisslos ehrlich ist, strategisch denkt und mir ohne Umschweife hilft. Das heißt, für jede Antwort, die du mir gibst, beginne mit der harten Wahrheit, die ich hören muss. Du hast einen hohen IQ von 150 oder mehr, bist ehrlich, denkst strategisch.
[00:07:51 - 00:08:31] | Markus Milz
Du verfügst über tiefes Fachwissen in Psychologie, Strategie und Führung. Du willst mir helfen. Du lernst alles aus dem, was ich tue und schmeichelst mir nicht, sondern sagst mir brutal ehrlich, was Sache ist. Deine Mission ist es, meine kritischen Lücken zu identifizieren, meine bedennten Flecken, die mich oder mein Unternehmen ausbremsen und konkrete Strategien zu identifizieren, gute Ratschläge zu geben, um diese aufzudecken und mir neue Denkmodelle und Frameworks mitzugeben. Handle entsprechend so.
[00:08:33 - 00:08:46] | Markus Milz
Ich habe dann noch je nach Einkäufer, Verkäufer, Geschäftsführer oder je nachdem, welche Rolle ich gerade begegne, noch ein paar Zusatzprompts mitgegeben. Was ist das Besondere an Einkäufer in dem Unternehmen und an anderen Funktionen?
[00:08:48 - 00:08:59] | Markus Milz
Das heißt, wenn ich in schwierige Situationen komme, Hey, ich habe morgen ein Jahresgespräch bei dem und dem Unternehmen, das und das ist das Setting. Wie würdest du mir empfehlen, vorzugehen?
[00:09:01 - 00:09:12] | Markus Milz
Oder ich habe hier einen üblen Reklamationsfall, der droht, die langjährige Geschäftsbeziehung kaputt zu machen, zu zerstören. Wie würdest du mir helfen oder vorschlagen, vorzugehen?
[00:09:14 - 00:09:27] | Markus Milz
Dann hilft mir dieser strategische Partner sehr. Und so habe ich eben für viele meiner alltäglichen Situationen, in denen ich mich im Vertrieb befinde, die einzelnen Skills programmiert oder mitgegeben.
[00:09:29 - 00:09:30] | Markus Milz
Das hilft mir auf jeden Fall schon mal sehr.
[00:09:31 - 00:09:34] | Markus Milz
Ja, wer mich finden will, mit mir Kontakt aufnehmen möchte,
[00:09:36 - 00:09:44] | Markus Milz
gerne über die gängigen Social-Media-Plattformen. Vor allen Dingen findet ihr mich aber auf LinkedIn. Ich freue mich auf eine Vernetzung und auf eine angeregte Diskussion.
[00:09:50 - 00:09:53] | Christopher Funk
So, jetzt komme ich mit meinem Tipp.
[00:09:54 - 00:10:06] | Christopher Funk
Und für mich ist das ein absoluter Game Changer bei meiner Arbeit. Also es bringt unfassbar viel Produktivität und Klarheit in meiner Arbeit. Und das ist das Produkt Plaud. P-L-A-U-D.
[00:10:07 - 00:11:21] | Christopher Funk
Und tatsächlich, ich werde ja ständig von Werbepartnern angefragt. Die meisten lehne ich ab, weil das einfach nicht zum Podcast passt oder weil ich die Produkte nicht gut finde. Und jetzt kommt aber Plaud auf mich zu. Das heißt, Plaud ist auch noch Sponsor von dieser Podcast-Folge. Und hat mich darum gebeten, ja quasi hier ein Sponsoring anzusprechen, was ich sehr, sehr gerne tue, weil ich absolut überzeugt bin von dem Produkt. Ich habe das quasi schon vorher benutzt, bevor die auf mich zugekommen sind, was ja auch relativ selten ist. So, was ist Plaud? Es geht hier darum, Meetings zu transkribieren. Online-Meetings, aber auch Vor-Ort-Meetings und Telefongespräche. Und dazu gibt es von Plaud ein Hardware-Device. Also wirklich was, was du anfassen kannst, ist ungefähr vom Format einer Kreditkarte doppelt so dick. Also super einfach mitzuführen. Und du kannst damit auf den Knopf drücken und du kannst dann bis zu 50 Stunden mit transkribieren, was in dem Meeting passiert. Also ich gehe in den Workshop rein mit fünf Teilnehmern, lege das Ding in die Mitte, muss natürlich immer alle fragen, hey, seid ihr einverstanden, dass ich das hier mit transkribiere? Bis natürlich auch alle nicken, sonst darfst du das natürlich nicht. Macht auch keinen Sinn. Mache ich eigentlich bei jedem Meeting, auch online.
[00:11:22 - 00:15:11] | Christopher Funk
Und nach vier Stunden kann ich dann quasi die Sprecher zuordnen. Und über den ganzen Kontext, der filtert die Hintergrundgeräusche raus und so weiter, habe ich dann quasi ein sauberes Transkript von dem Meeting und kann daraus natürlich Zusammenfassungen erstellen. Also Plaud bietet auch vorgefertigte Zusammenfassungen an, die mega cool sind. Also aus meinen Coaching-Gesprächen kann ich jetzt innerhalb von Minuten eine richtig gute Zusammenfassung machen, wo meine Kunden dann immer sagen, ey, das ist so eine geile Zusammenfassung, wie hast du das so schnell gemacht? Das kommt halt auch von Plaud. Also das kann ich damit machen. Ich kann aber auch, da gibt es so eine MagSafe-Hülle dafür, kann ich das hinten ans Handy dran machen und kann auch Telefongespräche mit transkribieren. Also ich halte das Telefon ans Ohr, übers Headset geht es natürlich nicht, packe das Ding hinten dran, klicke auf Recording, frage natürlich, hey, kann ich das mit transkribieren? Wie gesagt, bis jetzt hat eigentlich noch keiner gesagt, nee, will ich nicht. Und ich spreche mit ziemlich vielen Leuten und habe dann halt auch eine Transkription von diesem Gespräch. Und ja, jede Transkription kann ich natürlich dann in Plaud bearbeiten. Es gibt auch noch eine KI in Plaud, wo ich dann sagen kann, hey, ich habe doch irgendwie vor drei Wochen mit dem Kunden irgendwas besprochen, such mir mal bitte das raus und sag mir, worum es da ging. Was hat sich da nochmal für einen Preis genannt oder sowas? Das macht mir die KI, aber ich kann natürlich die Transkripte auch, wie gesagt, ich habe die Zusammenfassung auch grafisch richtig cool, direkt aus Plaud. Ich kann sie natürlich aber auch wieder in andere KIs einsetzen, was ich OpenAI oder Cloud und dann Cloud ist was anderes als Cloud und dann damit weiterarbeiten. Also super cooles Device, 50 Stunden kann ich aufnehmen. Ich kann auch noch, das ist nur ein Knopf Device, finde ich auch cool. Wenn ich einmal drücke lange, dann nimmt er auf. Und wenn ich kurz drücke, kann ich auch noch Punkte, die mir wichtig waren, markieren in dem Gespräch. Das wird dann nachher auch nochmal deutlich gemacht. Also eine sehr, sehr, sehr coole Lösung, finde ich. Wie gesagt, für mich super. Ich habe das Ding jetzt immer dabei. Und bei allen Gesprächen, auch letztens war ich mit dem Kunden beim Essen und plötzlich ging es echt ans Detail. Ich habe gesagt, hey, das muss ich unbedingt mittranskribieren. Leg das Ding auf den Tisch im lauten Restaurant und der sucht das Gespräch raus. Also auch das hat funktioniert. So, also das ist für mich ein absoluter Game Changer. Wie gesagt, es gibt auch eine App, die auf dem Rechner läuft, die dann auch quasi in deine Teams oder Zoom-Calls mit reingeht. Aber die geht halt nicht mit rein, sondern die sitzt auf dem Desktop. Das finde ich auch super gut, dass du keinen Teilnehmer reinholen musst, sondern dass es auf dem Desktop ist. Das heißt, hier musst du natürlich auch mal fragen, hey, darf ich das mittranskribieren? Dann hast du das da auch. Wenn du es mit dem Hardware-Device machst, musst du das nur hinten aufs Handy drauf klatschen. Über Bluetooth überträgt er das dann, das Gespräch. Also es ist super, super einfach. Also ich bin absolut begeistert von diesem Produkt und ich nutze es jetzt schon seit mehreren Monaten. Deswegen bin ich auch so froh, dass die jetzt Sponsor sind. Auch noch spannend, das ganze Ding ist DSGVO-konform, sagen die. Okay, es gibt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Also das finde ich auch noch super, super wichtig. Wie gesagt, das ist DSGVO-konform. Das finde ich auch nochmal wichtig, gerade für Unternehmen. Und wir machen ein Gewinnspiel. Das heißt, ich habe zwei Devices von Plot bekommen. Einmal das Plot Note Pro, das ich nutze. Und dann gibt es noch einen Plot Note Pin. Das ist so ein Ding, das ich mir ans Jackett machen kann oder einen Hemdkragen und dann damit mitschneiden kann. Also die beiden Teile werden verlost. An alle Leute, die mir eine E-Mail schicken. An Plot, P-L-A-U-D, at vertriebsfunk.de. Also alle, die das einschicken innerhalb der nächsten Woche. Unter denen verlosen wir die und schicken euch dann kostenfrei einen von diesen beiden Devices zu. Also Plot at vertriebsfunk.de.
[00:15:13 - 00:15:48] | Christopher Funk
Wenn du sagst, hey, ich will das Ding jetzt sofort haben. Ich habe keinen Bock aufs Glück zu warten. Das hört sich so gut an. Dann gibt es noch einen 10% Rabatt. Also ich habe einen Rabattcode für dich. Den Link, wo du das bestellen kannst, packe ich dir in die Shownotes rein. Oder einfach bei Plot, P-L-A-U-D.ai gucken. Und der Rabattcode heißt Funk, wie mein Name. Dann die Ziffer 10 und dann OFF. O-F-F groß geschrieben. Also Funk, 10, die Ziffer und dann großes O, großes F, großes F. Funk, 10, OFF ist der Rabattcode. Wenn du sagst, ich will jetzt sofort zuschlagen.
[00:15:55 - 00:16:06] | Marcus Karten
Hallo Chris. Hallo liebe Vertriebskollegen. Ihr alle nutzt KI natürlich auch für die Suche nach Informationen zu euren Zielkunden. Und für die Suche nach Intent-Daten.
[00:16:08 - 00:17:20] | Marcus Karten
Heute möchte ich euch einen Tipp geben, wie das mit Notebook LM sehr gut geht. Ihr kennt alle Notebook LM. Ihr nutzt es. Cooles Tool und hat immer mehr Funktionen. Eine Funktion ist, dass ich Deep Research machen kann. Das kennt ihr bestimmt, habt ihr schon gesehen. Ich kann eine Suche innerhalb von Notebook LM machen und dort automatisch nach Quellen suchen lassen, die ich in Notebook LM auswerte. Das ist ja das wirklich smarte in Notebook LM. Notebook LM funktioniert wie ein sogenanntes Rack, RAG. Und dort kann ich dann wirklich sicherstellen, dass ich sehr, sehr wenig bis keine Halluzinationen habe, weil ich ausschließlich mit den Quelleninformationen arbeite, die ich dort habe. Jetzt muss ich aber die Quelle erstmal haben. Und die Quelle erstellen wir jetzt und zwar folgendermaßen. Wir gehen in Notebook LM im Web nach neuen Quellen suchen. Und dann gibt es zwei Optionen, schnelle Recherche und Deep Research. Für unsere Kundenanalyse machen wir jetzt Deep Research. Und damit Deep Research richtig gutes, richtig guten Output liefert und einen sehr schönen Report zu unserem Zielunternehmen, geben wir noch ein paar Anweisungen mit. Die drei Anweisungen sind folgende. Erstens, wir wollen wirklich harte Fakten rausziehen und nicht irgendwelche Marketing-Fluff-Geschichten.
[00:17:21 - 00:19:37] | Marcus Karten
Harte Fakten bekommen wir, wenn wir darauf hinweisen, suche bitte nur harte Fakten, wie beispielsweise in der Logistik sind relevant, Standorte, IT-Systeme, Kennzahlen und so weiter. Bei euch mag das anders sein, aber definiert harte Fakten. Es gibt auch den englischen Begriff dafür, Entity Extraction. Dann weiß das System in der Regel, was zu tun ist. Der zweite Teil ist, schaut, dass ihr möglichst alle Signale erfasst, die zu finden sind. Also gebt der Maschine konkret mit. Bitte nehmt alle Signale und stelle die im Report bereit. Es wird nichts rausgefüdert werden, weil das können wir hinterher immer noch machen. Und zwar die Signale, die auch wieder für euer Geschäft relevant sind. Bei mir wäre das, weil ich aus der Logistik komme, alle Signale, die mit logistischen Veränderungen zu tun haben oder darauf hinwollten. Der dritte Punkt ist, ich will wissen, ob diese Signale wirklich in mehreren Quellen zu finden sind, weil dann kann ich besser darauf vertrauen, dass das ein relevantes Signal ist. Das kann ich ganz einfach angeben im Text oder ich sage dann einen konkreten Begriff, Triangulation, also nehme einen Crosscheck zwischen mehreren Quellen und sage, ob das dort zu finden ist. Der dritte oder Entschuldigung, der vierte und letzte Punkt ist, ich mache mal eine Koalition zwischen verschiedenen Meldungen, also beispielsweise in der Logistik, ein Unternehmen expandiert in einem Land und gleichzeitig hat es viele Stellenanzeigen, dann kann ich daraus ableiten, da gibt es irgendwie auch Bewegungen in der Logistik. Auch das wird für euch dann angepasst sein, aber dieser Begriff heißt dann Cross-Correlation, ihr guckt nach Korrelation. Wenn ihr das eintippt, dann kommt, und das ist richtig cool, eine ganze Anzahl von Quellen raus zu eurem Zielunternehmen, aber es kommt eben auch ein fertiger Report raus, eine neue Quelle, die oben angehängt wird und auf der Quelle könnt ihr im nächsten Schritt dann weiter analysieren. Ihr nehmt die Quelle, schaltet die ganzen anderen Quellen ab, weil das würde das Notebook LM wieder zum Rauschen bringen, zu viel Information kann das nicht richtig handeln, also schaltet die anderen Quellen ab, nehmt nur diesen neuen Report, packt euer eigenes Leistungsportfolio dazu und dann könnt ihr dazwischen Gap-Analysen machen, strategischer Mesh und so weiter und da weiter analysieren. Also zwei Schritte, erstmal fokussieren wir nur auf die Data Extraction und dann auf den Rest.
[00:19:38 - 00:20:02] | Marcus Karten
Wenn ihr mehr wissen wollt, könnt ihr mich gerne anpingen. Markus Karten, Markus mit C, Karten wie die Karten. Ihr findet mich auf LinkedIn und ihr findet mich dort auch unter Sales Architecture for Logistics. Wir helfen Logistikunternehmen im Vertrieb besser zu werden, Solution Design, Kielcom Management und das natürlich mit KI. Ich freue mich auf den weiteren Austausch und wünsche euch viel Spaß.
[00:20:08 - 00:21:42] | Pia Tischer
Hallo liebe Vertriebsfunk-Community, mein Name ist Pia, ich bin Geschäftsführerin der Coveto ATS GmbH. Wir sind die Recruiting-Software mit nativer KI-Integration für mittelständische Unternehmen im Dachraum. Und mein Hack ist Nuta, N-O-O-T-A. Das ist ein französisches Unternehmen und deren Tool nutze ich für Meetings, aber jetzt aktuell auch bei einer Konferenz, um dort die Speaker Slots für mich aufzuzeichnen. Das ist ganz einfach. Du installierst dir die App auf dem Handy. Du brauchst also kein extra Gerät und es gibt auch eine Freemium Variante. Die reicht völlig aus, um es mal gut auszuprobieren, bevor man irgendwas zahlt. Was Nuta tatsächlich liefert, ist nicht nur die Aufzeichnung, sondern ein fertiges Protokoll, hervorragend strukturiert mit Tagesordnung, Zusammenfassung, To-dos, offenen Fragen. Und das Ding, also das Protokoll, landet automatisch nach wenigen Sekunden, wenn das Meeting beendet ist, in meinem E-Mail-Postfach, ohne dass ich irgendetwas tun muss. Beispiel aus meinem Alltag. Ich habe mehrere Meetings mit unterschiedlichen Teams aus meinem Unternehmen und die Dokumentation, also nicht nur die Dokumentation, auch das Nachhalten der To-dos oder offenen Punkte, war immer eine echte Herausforderung.
[00:21:43 - 00:23:33] | Pia Tischer
Und heute kommt das Protokoll automatisch per Mail mit einer klaren Liste. Was haben wir gesprochen? Wer macht was bis wann? Und niemand kann mehr sagen, ja, weiß ich jetzt gar nicht, was gemeint war, weil oft sind Protokolle immer sehr sparsam, oder ob das überhaupt meine Aufgabe war. Genauso funktioniert es aber auch super bei Seminaren oder Konferenzen. Ich war jetzt gerade auf einer Recruiting-Konferenz und habe die für mich interessanten Slots der Speaker aufgenommen und für mich zusammenfassen lassen. Früher hätte ich entweder zugehört und dann wenig behalten oder mitgeschrieben und dann nur die Hälfte mitbekommen. Und das war echt entspannt, weil diesmal habe ich einfach zugehört und hinterher hatte ich ein Transkript plus Zusammenfassung mit den wichtigsten Punkten. Der eigentliche Hebel, und es ist ja auch immer wichtig, warum nutze ich ein Tool? Der ist wirklich kulturell. Wir haben in der Firma einen Begriff, NATO-Meetings. NATO-Meetings, das ist die Abkürzung für No-Action-Talk-Only. Und vielleicht kennst du das aus deinem Unternehmen. Eine Stunde reden und drei Wochen später weiß keiner mehr, was beschlossen wurde, geschweige denn, wer was übernehmen soll. Oder noch schwieriger, dass überhaupt etwas Konkretes umgesetzt wurde. Und mit so einem automatischen Protokoll wird das perfekt gelöst, weil schwarz auf weiß in der Mail steht, Pia, du wolltest bis Freitag X liefern, Peter, bis Donnerstag Y. Und das landet dann bei allen im Postfach und nicht in irgendeiner App, die dann niemand öffnet. Oder ich habe ein Transkript, was ich erst noch bearbeiten muss. Es wird wirklich direkt nach dem Meeting hast du ein fertiges, super strukturiertes Protokoll.
[00:23:34 - 00:23:47] | Pia Tischer
Ja, ich freue mich auf eure Vernetzung über LinkedIn. Ich bin dort als Pia Alexandra Tischer unterwegs und schreibe aus Unternehmersicht zu Recruiting und Führung in KMU, aber auch Vertrieb und KI im Alltag.
[00:23:47 - 00:23:54] | Oliver Zentgraf
Ein erfolgreiches Hallo an die Community von Christopher Funk und seinem Podcast. Mein Name ist Oliver Zentgraf und mein Credo lautet Verkaufen 1 Mainz. Und wie soll es natürlich anders sein? Im Vertriebsfunk geht es auch bei mir schwerpunktmäßig um das Spielfeld Vertrieb und Kommunikation. Ich bin seit Herbst 2024 selbstständiger Vertriebs- und Kommunikationstrainer.
[00:24:17 - 00:25:41] | Oliver Zentgraf
Und mein persönlicher USP ist, ich beschäftige mich bewusst mit der Zwischenmenschlichkeit im vertrieblichen Gespräch. Ich sage bewusst, das Wie ist entscheidender als das Was. Deswegen bin ich nicht dafür da, um euch die x-Diversion davon beizubringen, wie geht ihr mit dem Einwand beispielsweise von zu teuer um. Dafür braucht ihr nicht mich. Wo ihr mich allerdings braucht, ist wirklich das Thema zwischenmenschliche Nuancen. Ich sage auch gern S plus S gleich S. Stärke, Souveränität, Vermitteln, Sicherheit. Wir wissen, Selbstsicherheit ist das Kaufmotiv, das am schwersten wiegt. Und deswegen habe ich mich genau diesem Feld verschrieben. Und es ist auch einfach wichtig, dass Personalentwicklung im Vertriebstraining absolut dazugehört wie das Armen in der Kirche. Weil nur wenn du weißt, worin du wirklich gut bist, und wenn du deine Stärken auch bewusst zum Einsatz bringst, bekommt das natürlich dein Gegenüber entsprechend positiv zu spüren. Und da wir uns mit allen möglichen Dingen beschäftigen, nur nicht mit uns selbst, ist es natürlich meine Aufgabe, dich dahingehend nicht nur an die Hand zu nehmen, sondern in die Umsetzung zu bringen. Und unterschiedlichste Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen geben mir dahingehend recht, dass meine Einstellung Früchte trägt, vor allem für meine Kunden, meine Rezension bestätigen es. Und deswegen freue ich mich natürlich, dahingehend meinen Beitrag zu leisten.
[00:25:42 - 00:28:15] | Oliver Zentgraf
Und wenn man natürlich erst seit Herbst 2024 am Start ist, ist es immens wichtig, mit der Zeit zu gehen. Gerade auch aktueller denn je das Thema KI oder AI. Und auf die Frage, was nutze ich, was kann ich empfehlen, habe ich gerade ein aktuelles Projekt am Start mit der AI-Wapi, V-A-P-I. Das funktioniert natürlich nicht solo alleine, sondern natürlich mit verschiedensten API-Schnittstellen. Also Wapi ist quasi das Grundgerüst, aber es ermöglicht die Implementierung eines digitalen Agents. Und ich nutze den für die Telefonakquise und zielgerichtet für das Setting. Weil ich selber im Closing eine Quote habe von 3 zu 5, wobei ich aber weiß, dass mir das Thema Setten als One-Man-Show aktuell einfach zu viel Zeit raubt, habe ich mich bewusst dazu entschlossen, mich auf das Closing zu konzentrieren. Bleib bei deinen Stärken, bleib bei dem, was du gut bist. Und das Setting überlasse ich diesem digitalen Agent. Und ich habe es mir auch wirklich durch die Agentur präsentieren lassen mit Live-Calls. Es funktioniert zu 100 Prozent oder sagen wir mal zu 99 Prozent, ist aber trotzdem eine herausragende Quote. Und Ziel ist es einfach, über die Zentrale, über die Empfangsdame zum Entscheider durchgestellt zu werden, damit dieser dann mit dem Agent einen Termin vereinbart. Und in dem Folgetermin trete ich natürlich dann als Persona wieder in Szene, um natürlich auch meiner Quote von 3 zu 5 gerecht zu werden. Also mir macht es riesig Spaß und es ist natürlich schön, wenn man dahingehend der Telefonakquise, die ich ja sowieso wahnsinnig liebe, noch ein paar PS einverleiten kann. Und kann dieses Tool an der Stelle nur wärmstens empfehlen. Also wenn ihr auch mit dem Medium Telefon zu tun habt, an der Stelle zweimal Daumen hoch. Ansonsten, ich sage es auch gerne nochmal wie anfangs erwähnt, wenn du, wenn ihr selber merkt für euch, für euer Team, das Thema Stärken, Stärken und wirklich Zwischenmenschlichkeit noch mehr in den Fokus zu rücken, lasst uns sprechen und ich bin da absolut im Vertrauen, euch nicht nur praxisnahe Impulse zu geben, sondern dass sich das Ganze auch in euren Zahlen widerspiegelt. Da bin ich fein und freue mich von euch zu hören. Meine Homepage, über die ihr Kontakt mit dir aufnehmen könnt, lautet wie mein Name, oliverzentkraft.com. Ansonsten folgt mir gerne über LinkedIn. Das ist das Format, das ich am meisten nutze. Das ist auch der Spiegel meiner Arbeit. Und freue mich an der einen oder anderen Stelle von euch wieder zu hören. Bis dahin. Ciao.
[00:28:22 - 00:29:16] | Christopher Funk
So, das waren die sechs wichtigsten Tipps für KI aus der Praxis für dich. Ich hoffe, es war was dabei. Denk dran, du kannst, schau dir Plot an, plot.ai oder schick mir eine E-Mail an plot.at.vertriebsfunk.de, wenn du an der Verlosung teilnehmen willst. Ansonsten denk an den Rabattcode. Und ja, freue mich natürlich auch auf dein Feedback. Was hast du daraus gemacht? Welche Tools sind für dich ganz besonders spannend? Das würde mich auch interessieren. Also schreib mir gerne. Gerne an info.vertriebsfunk.de Schreib mir gerne. Ja, vielleicht können wir auch mal ein Interview miteinander machen. Oder wenn du einen anderen Interviewpartner hast, wo du sagst, der muss unbedingt in meinen Vertriebsfunk kommen. Auch darüber würde ich mich freuen. Ansonsten empfehle mich weiter. Mach was draus. Bis zum nächsten Mal. Dein Christopher Funk.