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Job-Kollaps: Diese Berufe sind für immer verloren!

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Job-Kollaps: Diese Berufe sind für immer verloren!

Berufe mit Zukunft gibt es auch in der schwersten Jobkrise – du musst nur wissen, wo sie entstehen. Deutschland verliert aktuell jeden Monat rund 10.000 Industriearbeitsplätze. In Berufsgruppen wie Programmierung, Architektur, Marketing oder Mechatronik stieg die Zahl der Jobsuchenden um bis zu 30 Prozent. Wer heute seinen Job verliert, findet besonders schwer zurück. Vor allem die Generation 50 Plus kämpft mit den Folgen. Dennoch gibt es klare Gewinner: Gesundheitswesen, soziale Dienste und erneuerbare Energien bauen Stellen auf. In diesem Artikel erfährst du, welche Berufe gefährdet sind. Du lernst, welche Branchen krisensicher bleiben. Und du siehst, wie du den Jobwechsel jetzt richtig vorbereitest.

Warum Berufe mit Zukunft jetzt über deine Karriere entscheiden

Berufe mit Zukunft sind Berufe, die auch dann gefragt sind, wenn KI und Krise ganze Branchen umbauen. Dazu zählen Jobs in der Pflege, im Gesundheitswesen, in der IT-Sicherheit, in sozialen Diensten und bei den erneuerbaren Energien. Gleichzeitig verschwinden viele klassische Tätigkeiten. Zwei Kräfte pressen den Arbeitsmarkt nämlich zusammen. Die Boomer gehen Richtung Rente, und Berufseinsteiger verlieren massiv Einstiegsjobs an die KI. Deshalb ist Abwarten gefährlich. Die Joblage dürfte sich nämlich weiter verschärfen.

Lange Zeit galt der deutsche Arbeitsmarkt als stabil. Corona, Lieferkettenprobleme, politische Krisen – nichts konnte ihn ernsthaft erschüttern. Doch jetzt kippt die Stimmung, und das spüren vor allem gut ausgebildete Fachkräfte. Eine Viertelmillion weniger offene Jobs als noch vor drei Jahren zeigt die Richtung. Konzerne wie ThyssenKrupp, ZF, VW und Bosch kündigen Stellenabbau zwischen 1.000 und 15.000 Mitarbeitern an. Wer in der Industrie oder bei Zulieferern arbeitet, spürt den Druck zuerst.

Christopher Funk erlebt in seiner Beratung immer wieder Menschen, die zu lange gewartet haben. Sie gingen in Deckung und hofften, bis zur Rente zu überstehen. Dann kam die Kündigung – und plötzlich fehlten die neuen Skills. Genau deshalb gilt: Prüfe jetzt, ob dein Job betroffen ist. Und wenn ja, starte sofort mit Weiterbildung und Netzwerkaufbau. Denn wer sich jetzt vorbereitet, hat in zwei Jahren deutlich bessere Karten als alle, die nur hoffen.

Das lernst du in dieser Folge

Welche Berufe sind durch KI besonders gefährdet?

Die größten Verlierer der Jobkrise sind die Industrie und ihre Zulieferer. Dazu kommen alle klassischen Routinejobs, die sich leicht durch KI ersetzen lassen. Und auch große Teile der Standard-IT stehen auf der Kippe. Früher galt der Programmierer als absolut sicherer Job. Heute sieht man: Immer mehr Aufgaben fallen weg, die KI übernimmt sie. In Mechatronik, Architektur oder Marketing stieg die Arbeitslosigkeit sogar um bis zu 30 Prozent. Das betrifft ausdrücklich gut ausgebildete Fachkräfte.

Das Entscheidende: Es trifft nicht nur Ungelernte. Die Automatisierung erreicht inzwischen Bereiche, die lange als sicher galten. Standard-IT, Verwaltung und viele Routineaufgaben lassen sich immer einfacher durch KI erledigen. Wer in einer solchen Branche arbeitet, sollte jetzt ehrlich prüfen. Kann die KI meine Tätigkeit in den nächsten Jahren übernehmen? Genau diese Frage beantwortet Christopher Funk in der Folge anhand konkreter Beispiele aus Industrie, Zuliefererbranche und IT. Er zeigt zudem, warum nicht der Beruf allein entscheidet, sondern die konkrete Aufgabe.

Die gute Nachricht: Ein betroffener Job ist kein Endpunkt. Wer früh erkennt, dass die eigene Tätigkeit gefährdet ist, gewinnt Zeit. Denn der Wechsel in einen anderen Job oder eine andere Branche gelingt deutlich leichter, solange man noch im Arbeitsmarkt steht. Wer dagegen wartet, bis die Kündigung auf dem Tisch liegt, muss alles aufholen – Skills, Kontakte und Orientierung.

Wo entstehen Berufe mit Zukunft?

Die klaren Gewinner der Jobkrise liegen im Gesundheitsbereich. Wegen der alternden Bevölkerung entsteht dort ein Mega-Bedarf an Fachkräften. Laut Forschern wächst der Gesundheitsbereich sogar am stärksten. Auch soziale Dienste, der öffentliche Dienst und KI-nahe Dienstleistungen suchen Personal. Letzteres meint Menschen, die dafür sorgen, dass Unternehmen KI überhaupt einsetzen können. Dazu kommen die erneuerbaren Energien mit vielen neuen Stellen.

Diese Branchen bauen auf, während andere abbauen. Genau da liegt die Chance für alle, die jetzt umdenken. Ein Beispiel aus der Folge zeigt, wie der Wechsel gelingt. Ein Mitarbeiter aus der Kfz-Zulieferbranche lernt IT-Security und wechselt zu einer Medizintechnik-Firma. Solche Wechsel machen durchaus Sinn, denn sie verbinden vorhandene Erfahrung mit einem wachsenden Bereich. Zusätzlich gelten IT-Security, Gesundheitsberufe, erneuerbare Energien und Umweltschutz als interessante Chancenfelder. Wer sich in diese Richtung bewegt, macht sich unabhängiger von der Krise.

Wichtig zu verstehen: Der Bedarf in diesen Branchen wächst nicht nur kurzfristig. Die alternde Bevölkerung sorgt über Jahre hinweg für Nachfrage im Gesundheitswesen. Und auch die Energiewende schafft dauerhaft neue Aufgaben. Wer sich heute für eines dieser Felder qualifiziert, investiert also in die lange Sicht. Genau solche Überlegungen gehören in die eigene Karriereplanung. Denn der Wechsel lohnt sich vor allem dann, wenn die neue Branche auch in zehn Jahren noch trägt.

Warum Generation 50 Plus und Berufseinsteiger besonders leiden?

Zwei Kräfte pressen den Arbeitsmarkt zusammen. Auf der einen Seite stehen die Boomer, die sich Richtung Rente bewegen. Verlieren sie jetzt ihren Job, finden sie nur sehr schwer zurück in eine Festanstellung. Auf der anderen Seite stehen die jungen Leute. Bei ihnen vernichtet die KI gerade massiv Einstiegsjobs. Bei den Jungen stieg die Arbeitslosigkeit deshalb um über 20 Prozent. Die IT-Neuerungen ersetzen nämlich viele Einstiegsjobs. Beide Gruppen spüren die Krise also am härtesten.

Genau hier setzt die Empfehlung aus der Folge an: Auf keinen Fall in die Defensive gehen. Wer denkt „Ich schaffe das schon bis zur Rente“, riskiert die Kündigung ohne Plan. Christopher Funk sieht immer wieder Beratungskunden, denen genau das passiert ist. Sie haben sich nicht weiterentwickelt und müssen nun alles aufholen. Besser ist es, den Wechsel aktiv vorzubereiten, solange man noch im Job steht. Denn wer erst einmal aus dem Arbeitsmarkt gefallen ist, kommt besonders schwer zurück.

Gerade jetzt macht Abwarten nämlich keinen Sinn. Jeder Monat ohne Vorbereitung ist ein verschenkter Monat. Wer hingegen früh anfängt, baut einen echten Vorsprung auf. Er kennt die neuen Branchen, hat die Skills und ein aktives Netzwerk, wenn es darauf ankommt. Genau dieser Vorsprung entscheidet später über die Qualität der neuen Stelle.

Drei Fragen, mit denen du dein Jobrisiko selbst prüfst

Bevor du irgendetwas unternimmst, stelle dir drei ehrliche Fragen. Erstens: Arbeite ich in einer Branche, in der gerade massiv Stellen wegfallen? Zweitens: Kann eine KI meine Aufgabe in den nächsten Jahren übernehmen? Drittens: Habe ich bereits eine Idee, wohin der Wechsel führen könnte? Diese drei Fragen stammen direkt aus der Folge und sind die Grundlage jeder guten Karriereplanung.

Gerade die zweite Frage unterschätzen viele. Denn nicht der Beruf an sich ist das Risiko, sondern die konkrete Aufgabe. Ein Programmierer, der nur Standardcode schreibt, ist stärker gefährdet als einer, der komplexe Systeme entwirft. Zudem gilt: Wer die Fragen ehrlich beantwortet, kann gezielt handeln. Wer sie vermeidet, verliert Zeit. Deshalb ist die Selbstprüfung der erste Schritt zu einem sicheren Berufsweg.

So bereitest du den Jobwechsel jetzt richtig vor

Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Bist du grundsätzlich betroffen? Selbst wenn der Job erst in ein oder zwei Jahren gefährdet ist, beginne sofort. Informiere dich auf Messen, besuche Veranstaltungen, sammle Erfahrungen in anderen Branchen und baue dein Netzwerk auf. Der zweite Schritt ist dein Skillset. Online-Kurse, Volkshochschule, Zusatzstudium oder Angebote des Arbeitgebers – es gibt viele Wege, dich weiterzubilden. Dabei gilt: Nicht jede Weiterbildung passt zu jedem. Wähle gezielt die Weiterbildung, die zu deinem Ziel gehört. Sonst verlierst du Zeit und Energie. Am wichtigsten ist der Umgang mit KI. Teste die Tools und entwickle Use Cases für deinen Beruf. Diese Kompetenz nimmst du dann in deine Bewerbung auf.

Der dritte Schritt ist der aktive Netzwerkaufbau. Bis zu 80 Prozent der Jobs vergeben Unternehmen über Kontakte. Über die Hälfte taucht nie im Stellenmarkt auf. Deshalb gilt: Aktiviere dein Netzwerk, bevor du dich bewirbst. Sportverein, Ausbildung, Studium, ehemalige Kollegen, Kunden und Partner – die meisten Menschen haben ein gigantisches Netzwerk, ohne es zu nutzen. Denn wenn jemand dich kennt und schätzt, öffnen sich Türen viel schneller als bei einer kalten Bewerbung.

LinkedIn hilft dir dabei, dieses Netzwerk systematisch zu aktivieren. Bei Unternehmen siehst du sofort, wen du kennst oder kennen könntest, nämlich Kontakte ersten und zweiten Grades. Gerade beim Branchenwechsel zählt das: Wer aus der Automobilzulieferung in die Medizintechnik will, findet über alte Kontakte oft den Einstieg. Zudem kannst du gezielt prüfen, wer von früher inzwischen bei deiner Wunschfirma arbeitet.

Und noch ein Tipp aus der Folge: Bereite dich auch auf das Gespräch beim neuen Arbeitgeber vor. Es folgt immer einer ähnlichen Chronologie. Meist kommen dieselben Fragen. Wer diese Fragen kennt und geübt hat, wirkt sicherer und überzeugender. Die wichtigsten Fragen erklärt Christopher Funk im nächsten Video – verlinkt in den Shownotes.

Für wen ist diese Folge?

Diese Folge ist für alle, die in einer gefährdeten Branche arbeiten: Industrie, Zulieferer, Standard-IT oder klassische Routinejobs. Sie hilft der Generation 50 Plus genauso wie Berufseinsteigern, die den Einstieg verlieren. Und sie richtet sich an alle, die spüren, dass die KI ihren Job in ein paar Jahren erledigen könnte. Wer heute handelt, hat morgen die besseren Karten. Auch wer heute noch sicher arbeitet, findet hier Orientierung. Denn die Krise verändert den ganzen Markt. Wer die Entwicklung früh versteht, kann sich bewusst positionieren.

🎧 Jetzt reinhören

Die komplette Folge gibt’s auf VertriebsFunk, Spotify und überall, wo’s Podcasts gibt. Hör rein und finde heraus, wie du dich krisensicher aufstellst – bevor die Kündigung kommt.

Hinweis: PDFs, Kurse, Coachings und Produkte, welche im Podcast/Video erwähnt werden, sind nicht mehr verfügbar.


Schon gehört?

KI Boom: Diese 5 Jobs werden KI nicht überleben! – Die perfekte Ergänzung: Welche Berufe die KI-Revolution als Nächstes trifft.

Vielseitig und mega interessant

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Ich habe Christopher zufällig in YouTube bei Themen um Karriere entdeckt und gesehen, das er ein sehr interessanten Podcast führt. Ich habe gleich abonniert, die Themen und Gäste sind wertvolle Inputs um erfolgreich im Job zu werden.

Auch für Nichtvertriebler ein Muss

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Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.

Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber

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Ich hege Interessen am Vertrieb, aber meine bisherigen Aufgaben beinhalteten maximal Berührungspunkte mit Pre-Sales. Zu dem Podcast bin ich vor wenigen Wochen gekommen und bereits nach wenigen Folgen habe ich entschlossen, ihm von Anfang an zu hören. Jede Folge ist wie eine Booster-Impfung. Besonders gefällt mit die Themenvielfalt, es wird nicht langweilig.


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Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und entspricht dem Inhalt der Audioepisode. Es kann kleinere Fehler enthalten.

[00:00:16 - 00:07:17] | Christopher Funk
Deutschland rutscht in die Job-Krise. Heute gibt es eine Viertelmillion weniger offene Jobs als noch vor drei Jahren. Und jetzt trifft es vor allen Dingen auch die gut ausgebildeten Programmierer, Architekten, Marketingfachleute, Mechatroniker. In diesen Berufsgruppen ist die Arbeitslosigkeit um bis zu 30 Prozent gestiegen und jeden Monat gehen 10.000 Industriearbeitsplätze verloren. Ganz besonders hart trifft es dabei die Generation 50 Plus. Wer da einmal aus dem Arbeitsmarkt raus ist, findet nur sehr schwer zurück. Und Berufseinsteiger? Bei denen setzt die KI Motorseeger an und auch bei der deutschen Generation Berufseinstieg ist die Arbeitslosigkeit um über 20 Prozent gestiegen. In diesem Video erfährst du, welche Jobs ganz besonders gefährdet sind, welche als nächstes dran kommen, welche eher krisensicher sind und wie du dich aufstellen musst, um der Jobdampferwalze zu entgehen. Lange Zeit war eins sicher und das war die Stabilität des deutschen Arbeitsmarkts. Corona, Lieferkettenkaus, politische Probleme, nichts konnte den Arbeitsmarkt erschüttern, doch jetzt kippt die Stimmung. Konzerne wie ThyssenKrupp, ZF, VW und Bosch kündigen Stellen zwischen 1.000 und 15.000 Mitarbeitern im Monatstag da. Welche Jobs und Branchen trifft es ganz besonders und in welchen Jobs und Branchen werden Stellen sogar aufgebaut? Die Jobs, die besonders gefährdet sind, das sind Jobs in der Industrie und deren Zulieferer. Durch die KI alles, was klassische Routinejobs sind, die sehr, sehr einfach durch die KI zu ersetzen sind. Und aber auch viele Teile der Standard-IT. Früher dachte man immer Programmierer ist der absolut sichere Job. Heute sehen wir, dass immer mehr Aufgaben und Jobs wegfallen und an die KI übergeben werden. Welche sind die Gewinner dieser Jobkrise? Wo werden tatsächlich noch Jobs aufgebaut, wo entstehen neue Arbeitsplätze? Das ist vor allen Dingen im Gesundheitsbereich. Durch die alternde Bevölkerung gibt es hier einen Mega-Bedarf, aber auch soziale Dienste, teilweise im öffentlichen Dienst. Natürlich KI-nahe Dienstleistungen, also Menschen, die dafür sorgen, dass die KI weiter eingesetzt werden kann, werden gesucht. Und der Bereich erneuerbarer Energien. Tatsächlich ist der Bereich Gesundheitswesen der am stärksten wachsende Bereich wie Forscher-Prophezine. Der Arbeitsmarkt wird gerade von zwei Seiten zusammengedrückt. Auf der einen Seite haben wir die Generation 50 Plus, die Boomer, die sich jetzt Richtung Rente bewegen. Und wenn die jetzt den Job verlieren, haben sie es sehr, sehr schwer wieder zurück in eine Festanstellung zu finden. Auf der anderen Seite haben wir die jungen Leute. Hier werden gerade die Jobs im Berufseinstieg massiv durch KI bedroht. Also, Sie merken, dass die Jugendarbeitslosigkeit massiv gestiegen ist, weil hier sehr, sehr viele Einstiegsjobs gerade durch die IT-Neuerungen vernichtet werden. Und gerade jetzt macht Abwarten meistens keinen Sinn. Abwarten kann sehr gefährlich sein. Das heißt, du solltest dir jetzt überlegen, ist mein Job in einer Branche, wo massiv Personal abgebaut wird, ist mein Job so, dass er in möglicherweise in den nächsten Jahren von einer KI erledigt werden kann. Und wenn dem so ist, dann kannst du dir auch Gedanken machen, wie schaffe ich es, in einen anderen Job zu wechseln oder in eine andere Branche. Gerade die Bereiche IT, Security, Gesundheitsberufe, erneuerbare Energien, Umweltschutz bieten interessante Chancen. Und es macht jetzt Sinn, sich Gedankenrobot zu machen. Okay, was muss ich dazu lernen? Wie muss ich mich jetzt verändern, um hier möglicherweise einen Anschlussjob zu kriegen oder auch strategisch wirklich einen Wechsel jetzt schon vorzubereiten? Wenn du jetzt sagst, hey, mein Job ist möglicherweise als Programmierer von der KI bedroht, dann könntest du jetzt dich weiterbilden im Thema IT Security und schauen, okay, kann ich IT Security vielleicht in der Gesundheitsbranche machen, vielleicht bei einem großen Krankenhaus, bei einem Medtec-Unternehmen, also Medizintechnik-Unternehmen. Solche Wechsel machen jetzt durchaus Sinn, solche Gedanken sich zu machen und sich wirklich strategisch darauf vorzubereiten. Und meine Empfehlung ist auf jeden Fall nicht in die Defensive zu gehen. So sagen, hey, vielleicht schaffe ich das noch bis zur Rente, vielleicht bleibt mein Job noch erhalten, ich brauche mich nicht weiter zu entwickeln, ich brauche nichts dazu zu lernen. Ich bleibe auch mal in Deckung und hoffe, dass das Ganze an mir vorbeigeht, bis ich in Rente bin. Das ist sehr, sehr gefährlich. Ich sehe immer wieder Leute, die zu mir in die Beratung kommen, denen genau das passiert ist. Die sind in Deckung gegangen, die haben sich nicht weiter entwickelt und jetzt haben sie eine Kündige auf den Tisch und müssen jetzt anfangen, das alles aufzuholen, sich neu aufzustellen, sich neue Skills anzueignen. Deswegen mach es am besten jetzt. Schau, okay, welches Kernskills brauche ich in meinem Job oder welche muss ich mir anschaffen, um den Job oder die Branche zu wechseln. Das hat sicherlich ganz viel mit KI zu tun. Das heißt, es macht auf jeden Fall Sinn, sich jetzt mit KI auseinanderzusetzen, den Account zu besorgen, das Ganze zu testen und eventuell auch schon auszuberehen. Okay, welche Use Cases sind denn hier sinnvoll, um für mich erfolgreicher zu werden? Was tue ich und wie kann ich jetzt schon die KI einsetzen, um hier besser und erfolgreicher zu werden? Und solche Use Cases kannst du mit auch schon in die Bewerbung nehmen. Wir haben erstmal den Punkt, okay, bin ich grundsätzlich betroffen? Wenn ich betroffen bin, vielleicht erst in ein, zwei Jahren, sollte ich jetzt auf jeden Fall schon anfangen, mich zu bewegen, mich weiterzubilden, mich zu informieren, auf Veranstaltungen, auf Messen zu gehen, von anderen Branchen, wirklich Erfahrungen zu sammeln, Netzwerk aufzubauen. Das ist der Punkt eins. Dann natürlich auch mein Skillset erweitern. Also was kann ich dazu lernen? Kann ich irgendwie ein Online-Kurs machen? Kann ich zur Volkshochschule gehen? Kann ich irgendwie ein Zusatzstudium absolvieren? Was bietet meine Arbeitgeber an? Also wie kann ich mich hier weiter fortbilden und vorbereiten auf das ganze Thema? Und dann kommt der aktive Part. Ich habe ja vorhin schon gesagt, Netzwerkaufbauern ist gut, aber das jetzt auch schon als Aufgabe begreifen. Das heißt, wen kenne ich eigentlich in meinem Netzwerk, dieses Netzwerk wieder zu aktivieren, auch schon bevor du dich überhaupt bewirbst, bevor du dich überhaupt umschaust, schon mal zu sagen, wen kenne ich aus dem Sportverein, wen kenne ich aus der Berufsausbildung, wen kenne ich aus dem Studium, wen kenne ich aus früheren Jobs, ehemaliger Kollegen, ehemalige Lieferanten, Kunden, Partner mit denen ich zusammengearbeitet habe. Die meisten Menschen, die schon ein paar Jahre im Arbeitsmarkt sind, haben eigentlich ein gigantisches Netzwerk, das ihnen auch helfen kann, sich jobmäßig schnell weiterzuentwickeln. Wenn du einfach nur Bewerbungen schreiben musst an Leute, die dich nicht kennen, ist es natürlich viel schwieriger, als wenn du sagst, ah, das ist der Chris, ah, den kenne ich, das ist ein guter Mann. Mit dem müssen wir reden. Das ist was ganz anderes. Es ist ja auch so, dass 70-80% der Jobs über Netzwerk vergeben werden. Ein Großteil der Jobs über die Hälfte tauchen nie im Stellenmarkt auf, weil sie über Netzwerke vergeben werden.

[00:07:18 - 00:09:03] | Christopher Funk
Das heißt, deine Aufgabe ist, ah, dich weiterzubilden, dich in andere Branchen zu orientieren und auch dort ganz gezielt dein Netzwerk zu erweitern. Also, wenn du aus der Kfz-Zuliefererbranche kommst und willst jetzt Bewerbungen für die Medizintechnologiebranche schreiben, wird das sehr, sehr schwer. Das heißt, du musst gucken, okay, wie kann ich meine Skills upgrade und wie kann ich mein Netzwerk in dieser Branche ausweiten. Und das heißt zum Beispiel, wen kenne ich von früher, der jetzt vielleicht bei der einen oder anderen Firma arbeitet. Da ist zum Beispiel auch LinkedIn eine sehr, sehr gute Idee. Du kannst bei LinkedIn, wenn du dir Unternehmen anguckst, immer sehen, wen du dort kennst oder wen du auch kennen könntest, also Kontakte ersten und zweiten Grad ist. Fazit, ja, die Joblage ist schwierig und sie wird wahrscheinlich noch schwieriger. Das bedeutet aber für uns erstmal rauszufinden, sind wir grundsätzlich betroffen und wenn wir betroffen sind, lasst uns jetzt handeln, jetzt etwas tun. Wir sehen jeden Tag, wie Menschen der Job wechselt, in neue Jobs, in neue Aufgaben, in andere Branchen gelingt, wenn sie sich gut vorbereitet haben, wenn sie sich weiterbilden, wenn sie flexibel sind, wenn sie ihr Netzwerk aktiviert haben und genau das kannst du auch tun. Genauso, wie du dich vielleicht auf einen anderen Job, eine andere Branche, ein anderes Unternehmen vorbereiten musst, solltest du dich auch auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten. Denn ein Vorstellungsgespräch folgt immer in einer gewissen Chronologie. Da kommen eigentlich immer ähnliche Fragen vor, der Ablauf ist ähnlich und darauf kannst du dich einstellen. Und es werden eigentlich auch immer dieselben Fragen gestellt. Und auf diese Fragen solltest du dich auch gut vorbereiten. Welche Fragen eigentlich immer vorkommen und wie du dich perfekt darauf vorbereitet hast, darum geht es in dem nächsten Video. Das verlinke ich dir hier unten in der Beschreibung und natürlich in den Shownotes vom Podcast.