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Online-Bewerbungsgespräch: 7 Fehler im Online-Interview

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Online-Bewerbungsgespräch: 7 Fehler im Online-Interview

Dein Online-Bewerbungsgespräch lief richtig gut – und trotzdem kommt nach zwei Tagen die Absage. Woran hat das gelegen? Sehr oft sind es nicht die Dinge, die du gesagt hast, sondern kleine, gravierende Fehler, die du selbst gar nicht bemerkst. Sie kosten dich die Einladung zum Live-Termin, bevor deine Kompetenz überhaupt zählt. Die gute Nachricht: Diese Fehler im Online-Interview sind einfach abzustellen – wenn du sie kennst. Genau die zeigen dir in dieser Folge.

Warum dieses Thema?

Ein Online-Bewerbungsgespräch ist ein Vorstellungsgespräch, das per Video stattfindet. Und es ist heute fast immer die erste Hürde zu deinem Wunschjob. Denn die wenigsten Unternehmen laden noch direkt zum Gespräch vor Ort ein. Irgendwo ist das Online-Interview immer zwischengeschaltet: als Erstgespräch, als Vorscreening oder sogar als gesamter Auswahlprozess. Ohne ein überzeugendes Online-Interview bekommst du den Job meist gar nicht erst angeboten. Ganz egal, ob du es Online-Bewerbungsgespräch, Online-Vorstellungsgespräch oder Videointerview nennst: Die Regeln für den ersten Eindruck sind dieselben.

Das ist ein grundlegender Unterschied zum persönlichen Termin. Im Video sieht dein Gegenüber nur einen Bildausschnitt – kein Händeschütteln, keine ganze Person, keinen ersten Eindruck im Raum. Stattdessen fallen Dinge auf, die du gar nicht im Blick hast: deine Beleuchtung, dein Hintergrund, dein Ton. Ich erlebe das in meinen Interviews immer wieder: Bewerber, die fachlich stark sind, scheitern an ihrem Setup. Danach fragen sie sich, woran es gelegen hat. Die Antwort sitzt nicht im Lebenslauf, sondern vor der Kamera – und sie ist oft nur eine Kleinigkeit.

Zusätzlich kommt ein Timing-Effekt hinzu, den viele unterschätzen: Dein Eindruck entsteht in den ersten Sekunden. Sobald das Bild steht, bewertet dein Gegenüber unbewusst, wie du wirkst – lange bevor du deine erste Antwort formulierst. Genau deshalb musst du diesen Moment kontrollieren. Eine einmalige Grund-Einrichtung deines Arbeitsplatzes lohnt sich übrigens für jedes weitere Gespräch: Wenn Licht, Hintergrund und Mikro dauerhaft sitzen, musst du beim nächsten Termin nur noch kurz prüfen.

Die gute Nachricht: Diese Fehler im Online-Interview sind einfach zu beheben. Du brauchst kein Studio und kein teures Equipment. Mit ein paar gezielten Anpassungen bei Licht, Hintergrund, Technik und Ton wirkst du sofort professioneller. Deshalb zeige ich dir in dieser Folge die häufigsten Patzer – und die Lösung für jeden einzelnen.

Das lernst du in dieser Folge

Warum entscheidet schon die Beleuchtung über deinen ersten Eindruck?

Schlechte Beleuchtung ist der Klassiker unter den Fehlern im Online-Interview. Wer im Dunkeln sitzt, ist für sein Gegenüber kaum zu erkennen. Wer das Licht im Rücken hat, erzeugt einen hellen Schein um den Kopf und blendet den Gesprächspartner. Beides passiert unbewusst – und beides wirkt negativ, bevor du auch nur ein Wort gesagt hast. Licht ist für Kameraleute und Fotografen das wichtigste Werkzeug überhaupt. Genauso ernst solltest du es beim Online-Bewerbungsgespräch nehmen.

Die Lösung ist denkbar einfach: Dein Gesicht muss hell und gleichmäßig ausgeleuchtet sein, idealerweise von der Seite. Stelle eine oder zwei Lampen halbfrontal vor dich – von links oder rechts, nicht von ganz vorne. So entsteht weiches, natürliches Licht, ohne dass du blendest. Ein Ringlicht kannst du ebenfalls nutzen, aber platziere es seitlich statt direkt vor dir. Achte außerdem darauf, dass es hinter dir eher dunkel ist. Dann steht dein Gesicht im Vordergrund und nicht deine Umgebung.

Am wichtigsten ist der Selbstcheck: Schalte vor dem Gespräch deine Kamera an und schau dir dein Bild genau an. Siehst du dich gut? Ist das Licht angenehm? Viele Beleuchtungsfehler fallen sofort auf, sobald du sie einmal siehst. Wer diesen Check macht, vermeidet den größten Teil der Patzer von vornherein – ganz ohne zusätzliche Kosten. Wichtig dabei: Der Check ist keine einmalige Sache. Nutze ihn vor jedem Gespräch, denn Tageszeit und Raumlicht verändern dein Bild. Was morgens gut aussieht, wirkt abends plötzlich gelblich. Zwei Minuten Vorbereitung sparen dir viel in der Wahrnehmung deines Gegenübers.

Wie stellst du Blickkontakt her, wenn die Kamera nicht auf Augenhöhe sitzt?

Ein Fehler im Online-Interview wirkt besonders komisch, ist aber kaum bewusst: fehlender Blickkontakt. Meist liegt das an der Technik, nicht an dir. Die Kamera sitzt oben am Laptop, dein Blick geht auf den Monitor – und dein Gegenüber sieht dich die ganze Zeit von oben auf sich herabblicken. Ein Blick nach oben an die Decke wirkt genauso schlecht. Persönliche Gespräche laufen auf Augenhöhe ab. Genau das musst du auch im Video herstellen. Und dafür brauchst du nur eine simple Lösung: Bücher.

Stapel ein paar Bücher unter deinen Laptop, bis die Kamera auf deiner Augenhöhe steht. Dann sprichst du während des Gesprächs direkt in die Linse statt auf den Bildschirm. Das ist der Unterschied zwischen einem Gespräch und einem Vortrag ins Leere. Sobald du in die Kamera schaust, kommt dein Gegenüber im Bild an – und du wirkst präsent, souverän und auf Augenhöhe. Die meisten Online-Bewerbungsgespräche scheitern genau hier, obwohl die Korrektur nur wenige Minuten dauert. Ein Detail macht den Unterschied: Platziere das Fenster mit deinem Gesprächspartner direkt neben oder unter der Kamera. Dann wandert dein Blick beim Schauen unwillkürlich in ihre Richtung – und der Eindruck von Blickkontakt bleibt erhalten. Du musst nicht die ganze Zeit starr in die Linse schauen. Doch der Wechsel zwischen Kamera und Bildschirm fällt deutlich weniger auf, wenn beides nahe beieinanderliegt.

Dazu gehört auch deine Körpersprache: Bleib im Bildausschnitt, lehn dich nicht zu weit vor und rutsche nicht zur Seite. Viele Bewerber verlassen im Verlauf des Gesprächs unbemerkt ihre Position, weil sie sich unwohl fühlen. Wirke so, als würdet ihr euch wirklich persönlich gegenübersitzen. Dann überträgt sich diese Haltung auch auf dein Gegenüber.

Warum ist der Ton wichtiger als das Bild?

Wenn du nur einen einzigen Punkt optimieren kannst, dann den Ton. Bei YouTube gilt seit Jahren: Schlechtes Bild verkraftet das Publikum, schlechter Ton nicht. Und im Online-Bewerbungsgespräch ist es genauso. Wenn dich dein Gesprächspartner nicht gut versteht, nützt dir das beste Bild nichts. Das Gespräch verliert sofort an Qualität, und deine Antworten kommen nicht an. Guter Ton ist deshalb dein strategischer Vorteil – und er ist günstiger als du denkst. Ein einfaches Mikrofon kostet heute nicht mehr viel und überzeugt sofort.

Was du vermeiden solltest: riesige Headsets, die dich wie einen Fluglotsen aussehen lassen. Dezente In-Ears oder Ohrhörer sind eine Option. Am besten findest du ein Mikrofon auf dem Tisch, während der Ton über deine Lautsprecher läuft. Wichtig ist vor allem, dass du das Mikro vorher testest. Nimm dich einmal auf, hör dir die Aufnahme an und prüfe, ob deine Stimme glasklar rüberkommt. Dann versteht dich dein Gesprächspartner von der ersten Sekunde an – und das hebt dich klar von anderen Bewerbern ab. Auch deine Umgebung spielt für den Ton eine Rolle: Schließe die Tür, schalte laute Geräte aus und wähle einen ruhigen Raum. Ein leises Summen, das du bei dir kaum wahrnimmst, wird beim Gegenüber schnell störend. Das gilt besonders im Homeoffice mit Familie oder Mitbewohnern.

Warum ist jedes Online-Interview ein echtes Interview?

Viele Bewerber machen unbewusst einen Fehler im Online-Interview, der alles andere beeinflusst: Sie unterschätzen das Gespräch. Sie behandeln es wie ein lockeres Vorgespräch, in dem noch nichts entschieden wird. Doch genau das stimmt nicht. Es gibt keine Vorgespräche. Jedes Online-Interview ist ein echtes Interview – und du hast genau eine Chance für einen guten Eindruck. Wer im ersten Video-Gespräch schlecht abschneidet, bekommt kein zweites. Ohne ein überzeugendes Online-Interview gibt es in den meisten Fällen auch kein Live-Gespräch.

Deshalb bereitest du dich vor wie für einen Termin im Büro. Zieh die Kleidung an, die du auch im Vorstellungsgespräch tragen würdest – auch wenn nur die obere Körperhälfte zu sehen ist. Bereite dich inhaltlich genauso vor wie auf ein persönliches Gespräch. Und behandle den Termin als das, was er ist: ein Interview mit echten Konsequenzen für deine Bewerbung.

Warum braucht ein Online-Interview einen Technik-Check?

Zur Vorbereitung gehört außerdem die Technik. Nutze lieber einen Laptop oder Rechner als dein Handy. Der Bildausschnitt ist größer, du kannst Dateien leichter zeigen und die Verbindung ist stabiler. Prüfe deine Internetverbindung vorher, denn ein Einbruch mitten im Gespräch kostet Konzentration. Denk an einen Fallback: Wenn dein WLAN ausfällt, hilft ein Kabel oder der Umstieg auf mobiles Internet. Schließe unnötige Programme, damit dein Rechner seine ganze Leistung für das Gespräch nutzt. Und sprich mit deinem Mitbewohner oder Partner, damit während des Termins niemand große Downloads oder Streams startet.

Zu dieser Haltung gehört auch die Generalprobe. Verabrede dich vor dem wichtigen Gespräch mit einem Freund oder Kollegen und testet gemeinsam die Verbindung. Schau auf dem Bildschirm, ob du gut zu sehen bist, ob der Hintergrund passt und ob dich dein Testpartner versteht. Wenn du eine kleine Präsentation zeigen möchtest, klicke sie einmal komplett durch. So gehst du mit dem Gefühl ins Gespräch, dass die Technik zu 99 Prozent funktioniert. Genau diese Sicherheit macht dich im entscheidenden Moment souverän.

Für wen ist diese Folge?

Diese Folge ist für alle, die sich aktuell bewerben – egal ob Berufseinsteiger, Berufserfahrene oder Studienabsolventen. Du hast demnächst ein Online-Bewerbungsgespräch vor dir und willst dich technisch perfekt vorbereiten? Dann bist du hier richtig. Oder du hast schon schlechte Erfahrungen gemacht und fragst dich, woran es lag. Vielleicht arbeitest du auch im Recruiting und möchtest verstehen, warum gute Kandidaten im Video-Gespräch scheitern. In jedem Fall bekommst du eine klare Checkliste an die Hand, mit der du beim nächsten Online-Interview überzeugst.

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Die komplette Folge gibt’s auf VertriebsFunk, Spotify und überall, wo’s Podcasts gibt. In den Shownotes findest du außerdem die passende Folge mit den wichtigsten Fragen im Vorstellungsgespräch – inklusive idealer Antworten.

Hinweis: PDFs, Kurse, Coachings und Produkte, welche im Podcast/Video erwähnt werden, sind nicht mehr verfügbar.


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Die perfekte Ergänzung für die inhaltliche Vorbereitung: die Fragen, die in fast jedem Bewerbungsgespräch vorkommen – inklusive idealer Antworten.

Vielseitig und mega interessant

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Ich habe Christopher zufällig in YouTube bei Themen um Karriere entdeckt und gesehen, das er ein sehr interessanten Podcast führt. Ich habe gleich abonniert, die Themen und Gäste sind wertvolle Inputs um erfolgreich im Job zu werden.

Auch für Nichtvertriebler ein Muss

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Obwohl ich nicht im Vertrieb arbeite, habe ich megaviel für meinen Job als Ingenieur und auch übers Leben allgemein gelernt.

Inhalte können viele, aber der Funk sendet auch gut rüber

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Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und entspricht dem Inhalt der Audioepisode. Es kann kleinere Fehler enthalten.

[00:00:00 - 00:10:50] | Christopher Funk
Du hast deinen Online-Interview für deinen Traumjob und das Interview ist richtig gut gelaufen. Du hast ein gutes Gefühl, aber trotzdem, nach zwei, drei Tagen bekommst du eine Absage. Leider können wir ihre Bewerbung nicht weiter berücksichtigen, bedanken uns für ihre Mühe, bla bla bla. Und du denkst dir, woran hat das gelegen? Und sehr, sehr oft sind es gar nicht die Sachen, die du gesagt hast, sondern es sind andere kleine, aber gravierende Fehler, die deinen Online-Interview absolut klingen können. Und welche gravierenden Fehler das sind und wie du sie vermeiden kannst, darum geht es in dieser Folge. Hallo, mein Name ist Christopher Funk und heute sprechen wir über Online-Job-Interviews. Online-Job-Interviews werden immer wichtiger, wahrscheinlich wirst du ohne Online-Job-Interview deinen Job nicht bekommen. Irgendwo sind die immer zwischengeschaltet und ich erlebe immer wieder, dass gerade bei diesen Online-Job-Interviews dumme Fehler passieren, die du ganz einfach vermeiden kannst. Und heute möchte ich mit dir diese Fehler ansprechen und dafür sorgen, dass du sie nicht mehr machst, denn die sind einfach ganz einfach abzustellen. Fehler Nummer eins ist schlechte Beleuchtung. Licht ist super, super wichtig. Und wir sehen immer wieder bei Online-Interviews, dass jemand im Dunkeln horkt. Das heißt, du kannst den gar nicht richtig erkennen. Oder aber zum Beispiel, dass er ganz viel Licht von hinten hat. Das heißt, er hat einen heidigen Schein und mich herum erblendet quasi mit seiner Erscheinung das Gegenüber. Und das sind oft Sachen, die man bewusst gar nicht wahrnimmt, aber es erzeugt halt einen schlechten Eindruck, wenn du nicht gut zu erkennen bist, wenn du das Gegenüber blendest. Deswegen sorg dafür, dass du gute Beleuchtung hast, dass du gut ausgeleuchtet bist. Man sieht das ja bei professionellen Fotografen und Kameraleuten. Eine der wichtigsten Punkte hier ist immer Licht. Also schau, dass du eine Lampe hast, die idealerweise nicht von ganz vorne, aber so von der Seite dein Gesicht anleuchtet. Schau, dass hinter dir es eher dunkel ist. Neutraler Hintergrund, da komme ich gleich nochmal zu. Also, dass nicht hinter dir das Licht ist, sondern dass es quasi so ein bisschen von der Seite kommt von links oder rechts mit ein oder zwei Lampen. Also auch gerne eine Lampe abstöpseln, rechts und links vor dir hinstellen, so dass du schön von der Seite oder so von Halbfrontal angeleuchtet wirst. Das ist nicht besonders schwierig, aber man muss es halt machen. Wenn du so ein Handyring hast zum Beispiel kannst du auch den benutzen und den so seitlich von dir platzieren. Schau halt nur idealerweise auch immer das Video mal anmachen und schauen, okay, wie siehst du aus auf dem Bild auf der Kamera. Fehler Nummer zwei und das sehe ich immer wieder, das ist der Hintergrund. Du willst wirken in dem Interview und nicht das, was hinter dir ist. Also schau, dass du idealerweise dich nicht irgendwie in den Kaffee setzt, wo hinter dir ständig Leute vorbeigehen, wo was passiert, wenn dann soll das wirklich so weit weg sein, dass es nicht mehr stört. Schau, dass du einen neutralen Hintergrund hast, dass du es nicht im Schlafzimmer aufnimmst, in der Wäschekammer oder sonst irgendwo wo es hinter dir komplett unordentlich ist. Bei manchen Bewerbern habe ich schon in die, auf den Spül gucken müssen, in der Küche oder wo die Wäsche drin liegt. Das sind alles Sachen, was lenkt die Leute ab vom Wesentlichen. Das Wesentliche ist bis du und das, was du zu sagen hast. Also schau, dass hinter dir ein neutraler Hintergrund ist. Also sich von der neutralen Wand setzen. Kann von mir auch ein Bild sein, dass jetzt nicht groß ablenkt oder eine Schranktür oder so, sodass quasi du wirkst und nicht das, was hinter dir passiert. Fehler Nummer 3 und das wirkt auch ganz komisch, wenn du das gegenüber nicht anschaust. Ja, also das kann ja, sobald siehst du jetzt, das sieht ganz komisch aus, wenn ich jetzt so wie rede und dich nicht anschaue. Das habe ich bei Online-Interviews aber ganz oft, weil die Kamera oder der Monitor nicht synchron sind. Das heißt, es könnte sein, dass da eine Kamera ist und da eine Monitor. Dadurch hast du keinen Augenkontakt. Das ist schon mal das erste. Schau, dass du Augenkontakt hast. Das Zweite ist, wir wollen der Gespräche auf Augenhöhe führen. Das ist ja bei uns jetzt schon in Metaphargespräche auf Augenhöhe führen. Also sorgt dafür, dass dein Gespräch auch auf Augenhöhe stattfindet. Wir sind ja jetzt auch auf Augenhöhe. Die meisten Interviews finden aber so statt, dass jemand runter guckt auf die Kamera. Das Notbox hier, ich gucke jetzt runter. Oder auch, es kann auch sein, dass ich hoch gucke, dass ich nach oben gucke. Beides wirkt nicht besonders gut. Wenn ich auf jeden Fall runter schaue, das wissen wir auch, wirkt mich gut. Wenn ich hoch schaue, das wirkt eigentlich auch nicht besonders clever. Also schau bitte, dass dein Interview auf Augenhöhe stattfindet, dass du während des Interviews in die Kamera sehen kannst. Wie machst du das? Also gerade bei Notbox ist ja oft, dass da oben die Kamera ist und dass ich halt runter schaue. Deswegen idealerweise Bücher oder sowas nehmen, um das aufzubocken, sodass du die Kamera auf Augenhöhe hast, dass du sie dann quasi vor dir stehen hast. So kannst du dafür sorgen, dass du auf Augenhöhe mit deinen Gegenüber sprichst. Du kannst natürlich den unruhigen Hintergrund auch ausblenden, indem du so ein Kunsthintergrund einwendest. Das ist ja bei den meisten Online-Präsentationsprogrammen jetzt möglich. Du kannst weich zeichnen. Bitte nicht irgendwelche lustigen Bilder im Hintergrund vom Strand oder von New Yorker Skyline oder sowas. Wie gesagt, auch das sind Sachen, die ablenken. Wenn du einen Hintergrund nimmst, dann bitte auch was möglichst neutrales. Der Nachteil an diesen Hintergründen ist oft, gerade wenn du mehr Haare hast, als ich, dass die Haare oft abgeschnitten werden, weil das ja quasi so eine KI macht. Und manchmal funktioniert es auch nicht ganz. Das heißt, du bewegst dich und plötzlich sieht man doch, was hinter dir ist. Was du vielleicht nicht willst, das gesehen werden kann. Also deswegen wäre für mich die bessere Variante, immer dich vor eine Tür zu setzen oder vor eine Schrank, als jetzt quasi so ein Kunsthintergrund zu nehmen. Ein Gespräch lebt dir davon, dass es möglichst flüssig abläuft, dass du den Gegenüber verstehst und dass das Gegenüber auch dich versteht. Deswegen sorg dafür, dass du eine gute Internetverbindung hast. Idealerweise vorher testen. Überleg dir auch, ob es vielleicht ein Fallback gibt. Also wenn jetzt dein WLAN ausfällt, dass du vielleicht ein Kabel nimmst oder dass du vielleicht noch auf ein Mobilfunk umsteigen kannst. Sorg dafür, dass die Verbindung wirklich stabil ist, dass nicht irgendwie dein Mitbewohner oder dein Partner währenddessen irgendwelche Videos runterläht oder streamt und damit die Verbindung einbrechen lässt. Also sorg einfach dafür, dass möglichst wenig technische Störungen da sind. Test dir das Ganze vorher. Schau, dass du möglichst auch alle anderen Programme schließt auf deinem Rechner, so dass alle Power für dieses Interview da ist, also deine Power und die Power des Rechners. Damit bist du dann auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Uns auch, ich glaube, ich kann nicht sagen, aber ich sage es jetzt noch nochmal. Natürlich wirkt so ein Interview immer besser, wenn du es tatsächlich mit einem Rechner oder einem Laptop machst, als wenn du es mit deinem Handy machst. Damit das ist immer nervös. Der Ausschnitt ist eigentlich kleiner. Wenn die dir irgendwas zeigen wollen am Monitor oder sowas, wird es dann schon sehr kleinteilig, das zu sehen. Also deswegen schau, dass du dir einen Rechner besorgst, leist oder den so vorbereitet ist, dass du wirklich am Rechner arbeiten kannst. Fehler Nummer 5 ist, dass du dieses Online-Interview unterschätzt. Viele sagen, ja, ich habe erst mal einen Vorgespräch. Nee, es gibt keine Vorgespräche. Es gibt auch nur eine Chance, einen guten Eindruck zu machen. Und wenn du in einem dieser Vorgesprächen schlechten Eindruck machst, bist du raus. Deswegen sorg auch bei einem Vorgespräch, bei dem ersten Interview, bei dem Online-Interview dafür, dass du so aussiehst, wie man es von dir erwartet, dass du die Klamotten anhast, dich so vorbereitet, wie du es auch bei einem Live-Interview machen würdest. Weil wie gesagt, wenn du das Online-Interview verpasst, wird es keine Live-Interview geben. Bereitste dich richtig vor, schau auch, dass du quasi richtig positioniert in der Kamera bist, dass du dort auch so bleibst. Manchmal sieht man dann, dass Leute irgendwie aus dem Bild rausrutschen, aus irgendwelchen Gründen, dass sie eine komische Körpersprache haben, weil sie irgendwie komisch vorgelehnt sind oder zur Seite. Also schau, dass du in dem Interview so wirkst, als würdet ihr euch wirklich persönlich gegenüber setzen. Und der siebte Fehler, das ist eigentlich das A und O Sorge für einen guten Ton. Du wirst es bei YouTube sehen, der Ton ist eigentlich immer wichtiger als das Bild. Also wenn du merkst, du kannst den Sprecher nicht gut verstehen, kann das Bild so toll sein, wie es will, dann gehst du eigentlich raus. Und genauso ist es bei den Interviews auch, schau, dass der Ton stimmt. Wie kannst du das erreichen? Idealerweise, dass du dir ein Mikro besorgst, die sind jetzt auch nicht mehr besonders teuer, dass du natürlich dieses Mikro auch ausprobierst und testest, so dass du wirklich dafür sorgst, dass der Ton glasklar rüberkommt. Damit hast du schon einen strategischen Vorteil. Bei Kopfhörern wäre ich auch ein bisschen vorsichtig. Idealerweise nicht so riesige Mickey-Mäuse, dass du aussiehst wie ein Fluglose, sondern eher dann Dezente oder auch dann die Earphones oder sowas, die du dir reinstecken kannst ins Ohr. Das ist eine Option. Ich fände es eigentlich am besten, wenn der Ton tatsächlich aus dem Lautsprecher kommt und du einen Mikrofon hast, um das zu sprechen kannst. Und als Bonus-Trick, das ist gar kein Trick, aber es ist super wichtig, testen, testen, testen. Wenn dir das Interview wichtig ist, verabredest du dich am besten mit einem Freund oder mit einem Kollegen und sagst, hey, lass uns grad mal die Verbindung testen, du machst deinen Rechner an, rutsch den anderen auf den Bildschirm, sprichst ein bisschen, schaust, okay, passt die Verbindung fachst nach, hey, kannst du mich gut verstehen? Kannst du mich gut sehen? Wie sieht der Hintergrund aus? Also das Ganze mal durchtesten, wenn du zum Beispiel auch was einblenden möchtest, eine kleine Präsentation, probier das Ganze mal durch, zeig die Präsentation auf dem Bildschirm, klick mal drauf, ob alles funktioniert. Testen ist eigentlich das A und O. Damit kriegst du auch mehr Sicherheit für dich, du kriegst ein besseres Gefühl und du kannst dir sicher sein, dass dann, sagen wir mal, zu 99% die Technik auch funktioniert, wenn es darauf ankommt. So, jetzt weißt du, was die wichtigsten Fehler sind bei Online-Interviews und wie gesagt, du wirst wahrscheinlich bei den allerallermeisten Jobs ohne ein gutes Online-Interview nicht zu einem Livegespräch eingeladen oder einen Vertragsangebot bekommen. Deswegen ist es super wichtig, dass du dich richtig darauf vorbereitet hast, dass du nichts vergisst. Und damit das nicht passiert, habe ich für dich noch eine Checkliste zusammengestellt, wobei wir alle wichtigen Punkte zusammengestellt haben, die du beachten solltest, wenn du einen Online-Interview vor dir hast. Die Checkliste verlinke ich dir hierhin in den Infokarten und natürlich in der Beschreibung und in den Schonungspunkt vom Podcast. Jetzt weißt du, wie du dich technisch perfekt auf einen Online-Interview vorbereitet hast. Jetzt kommen wir nochmal ganz kurz zum Inhaltlichen. Inhaltlich ist es ja so, dass es Fragen gibt, die immer wieder vorkommen in Live-Interviews oder auch in Online-Interviews. Und auf diese Fragen solltest auch du richtig gut vorbereitet sein. Deswegen habe ich dir eine Folge gemacht mit den wichtigsten Fragen, die den meisten Interviews vorkommen und natürlich auch mit den Antworten. Wie konnte man so eine Frage idealerweise beantworten? Diese Folge verlinke ich dir hier unten in der Beschreibung und natürlich in den Schonunten des Podcasts.