Was du über Bewerbertests wissen musst. Interview mit Joachim Diercks, Teil 1

Was du über Bewerbertests wissen musst. Interview mit Joachim Diercks, Teil 1

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Seit fast 18 Jahren entwickelt Joachim Diercks mit seiner Firma Cyquest Eignungstests für den Recruiting Prozess. In sogenannten Online-Assessments absolvieren Bewerber Eignungstests der Unternehmen online. Außerdem können bereits vor einer Bewerbung Self-Assessments durchgeführt werden. Damit sollen möglichst viele Bewerbungen geeigneter Personen erzielt werden. Dieses Prinzip wird neben Unternehmen auch für Hochschulen eingesetzt, um junge Menschen in die richtigen Studiengänge zu bringen.

Hohe Bewerberzahlen, kaum Unterschiede

Mit dem ersten Online-Assessment im Jahr 2003 kamen viele Zweifel auf: Unsicherheit herrschte vor allem über die Frage, ob die entsprechende Person den Test wirklich alleine zuhause am Computer ausfüllt oder ob sie Hilfe erhält. Aufgrund der fehlenden Aufsicht kamen dieser Bewerbertests für viele Unternehmen nicht infrage. Mittlerweile sind die Verfahren ausgereift und haben sich durchgesetzt. Dafür ist unter anderem die Digitalisierung verantwortlich, die auch in den Personalabteilungen Einzug gehalten hat. In der breiten Masse sind die Tests aber noch nicht angekommen. Sie werden sehr selektiv eingesetzt, zum Beispiel bei der Rekrutierung von Azubis, Trainees und Praktikanten.
In diesen Bereichen kommen zum einen hohe Bewerberzahlen vor, zum anderen lassen sich bei diesen Bewerbern die Lebensläufe noch nicht unterscheiden, sodass oft nur die Schulnote berücksichtigt werden könnte. Deshalb durchlaufen nun alle Bewerber die Tests, erst dann folgt eine Entscheidung. Joachim ist optimistisch, dass sich dieses Verfahren noch in höheren Alters- und Berufsklassen etablieren wird. Schließlich sind Fehlentscheidungen bei höheren Positionen meist noch gravierender.

Subjektivität und Trefferquote

Ein weiteres Problem im Recruiting ist die subjektive Beurteilung der Bewerber. Viele Personaler entscheiden nach ihrem Bauchgefühl. Das hat durchaus seine Berechtigung: Die Mitarbeiter möchten ihren Arbeitsalltag mit sympathischen Personen verbringen. Bewerbertests helfen bei der Vorauswahl, denn in dieser Phase passieren oft Fehler. Ein schicker Lebenslauf oder eine fünf in Mathe gelten als Kriterien für eine Zu- oder Absage, sind aber oft kein Indikator für das Verhalten oder die Persönlichkeit der Bewerber. Wenn alle unabhängig von ihren Unterlagen getestet werden, fällt die Bewertung besser und differenzierter aus. Subjektivität beim persönlichen Kennenlernen ist in Ordnung, wenn die Auswahl dann nur noch unter geeigneten Leuten erfolgt. Die Wahrscheinlichkeit von Auswahlfehlern ist durch die Tests gering. Aber auch die Selbstselektion durch Self-Assessments vor einer Bewerbung beeinflussen die Trefferquote. Im Idealfall sind hier Arbeitgebermarke und Anforderungen so klar formuliert, dass sich nur noch passende Menschen bewerben.
Wie die Testverfahren durch Computer bei den Bewerbern ankommen und was „Recrutainment“ bedeutet, erfährst du ebenfalls im ersten Teil des Interviews.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

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Show Notes

  • Joachim Diercks und Cyquest [1:28]
  • Online-Assessment [5:17]
  • Einsatzbereiche [8:34]
  • Warum ein Test hilft [12:48]
  • Akzeptanz bei den Bewerbern [24:41]

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Personen in dieser Episode

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