Mehr Abschlüsse im B2B: So verdoppelst du deine Closing-Rate mit Angebotsdramaturgie & Testimonials. Mit Jan Roskosch


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Geschätzte Lesedauer: 8 Minuten
Du kennst das Problem bestimmt. Zuerst hast du ein fantastisches Erstgespräch geführt. Danach nickt der Kunde begeistert. Folglich stehen alle Zeichen auf Grün. Anschließend machst du dich an die Arbeit. Du schreibst nämlich ein detailliertes Angebot. Dieses schickst du dann als klassisches PDF per E-Mail raus. Und dann? Plötzlich herrscht absolute Stille. Oft erlebst du regelrechtes Ghosting. Somit versandet der Deal im Nirgendwo. Woran liegt das genau? Viele Deals scheitern absolut nicht am Preis. Stattdessen scheitern sie an einer völlig fehlenden Struktur. Genau hier setzen wir heute an. Wenn du deine B2B Closing-Rate verdoppeln willst, brauchst du zwingend eine glasklare Angebotsdramaturgie. Deshalb zeige ich dir heute die Lösung gemeinsam mit Jan Roskosch von MOVYNG Media. Dadurch führst du das Buying-Center gezielt zum „Ja“. Außerdem sprechen wir ausführlich über smarte Prozesse. Ebenso beleuchten wir die enorme Macht von Video-Testimonials. Schließlich lernst du, wie dein Champion dich intern souverän verkaufen kann.
Warum klassische B2B-Angebote meistens scheitern
Lass uns ehrlich sein. Der klassische Angebotsprozess im Vertrieb ist oftmals komplett kaputt. Einerseits investieren wir unzählige Stunden in die harte Akquise. Andererseits qualifizieren wir den Lead extrem sorgfältig. Dennoch überlassen wir auf den letzten Metern alles dem Zufall. Das ist fatal. Folglich ist der allergrößte Fehler das berüchtigte PDF-Pingpong.
Das Problem mit dem sogenannten „PDF-Pingpong“
Zuerst schickst du ein PDF mit Preisen heraus. Daraufhin leitet dein Ansprechpartner es intern munter weiter. Anschließend lesen der Geschäftsführer oder der Einkäufer das Dokument. Allerdings lesen sie es komplett ohne den nötigen Kontext. Sie sehen nämlich nur nackte Zahlen und abstrakte Features. Deine ursprüngliche Begeisterung ist völlig verschwunden. Deswegen werden deine stärksten Argumente schlichtweg überlesen. Das Resultat ist infolgedessen oft eine rein preisgetriebene Entscheidung. Dadurch verlierst du die volle Kontrolle über deinen eigenen Verkaufsabschluss. Das darf dir niemals passieren, wenn du deine B2B Closing-Rate verdoppeln möchtest.
Fehlende Führung im komplexen Buying-Center
Im B2B-Sales hast du es fast immer mit einem großen Buying-Center zu tun. Mehrere Entscheider reden dabei intensiv mit. Jeder hat schließlich seine ganz eigenen Schmerzen und Ziele. Zusätzlich bringt jeder eigene, hartnäckige Einwände mit. Ein einfaches Dokument kann diese hohe Komplexität folglich niemals abfangen. Deshalb brauchst du zwingend eine packende Dramaturgie. Diese macht dein Angebot absolut unverwechselbar. Du musst den Kunden sprichwörtlich an die Hand nehmen. Ebenso musst du ihn konsequent führen. Ansonsten übernimmt der Zweifel unweigerlich die Führung. Letztendlich ist der mühsame Deal dann tot.
Die perfekte Angebotsdramaturgie: Schritt für Schritt zum „Ja“
Wie machst du es also spürbar besser? Die Lösung liegt eindeutig in einer bewährten Struktur. Eine gute Angebotsdramaturgie ist nämlich wie ein extrem spannender Film. Sie hat erstens einen starken Anfang. Zweitens baut sie gezielt Spannung auf. Drittens liefert sie unwiderlegbare Beweise. Zuletzt endet sie mit einem unwiderstehlichen Finale. So baust du deinen Angebotsprozess folglich optimal auf.
Phase 1: Der Quali-Call als unverrückbares Fundament
Der Prozess beginnt schon lange vor dem eigentlichen Angebot. Er startet vielmehr mit einem extrem klar geführten Quali-Call. Hier musst du besonders früh primen. Was bedeutet das genau? Du kündigst bereits im Erstgespräch detailliert an, wie die nächsten Schritte aussehen. Du sagst beispielsweise: „Herr Kunde, im nächsten Schritt schicke ich Ihnen absolut kein langweiliges PDF. Stattdessen setzen wir uns nochmal kurz zusammen. Ich präsentiere Ihnen dann eine konkrete Projektskizze.“ Dadurch weiß das Buying-Center sofort, was auf sie zukommt. Somit übernimmst du direkt die Führung.
Phase 2: Die Projektskizze (80 % Standard, 20 % Magie)
Vergiss das klassische, langweilige Textdokument. Erstelle stattdessen eine Projektskizze als interaktive Präsentation. Diese sollte idealerweise etwa 30 bis 40 Folien umfassen. Klingt das nach viel? Ist es allerdings nicht, wenn du es richtig machst. Der Trick dabei ist simpel. 80 % dieser Präsentation sind schlichtweg dein bewährter Kern. Das ist sozusagen dein Standard. Die restlichen 20 % machst du jedoch absolut passgenau. Diese 20 % schneidest du extrem spitz auf die individuellen Ziele des Kunden zu. Folglich zeigst du ihm dadurch, dass du seine Welt vollkommen verstanden hast.
Phase 3: Live präsentieren – Das „betreute Lesen“
Jetzt kommt der allerwichtigste Punkt. Du verschickst diese Präsentation niemals vorab per E-Mail. Stattdessen präsentierst du sie immer live! Ob vor Ort oder im Video-Call, du machst folglich ein sogenanntes „betreutes Lesen“. Dabei führst du den Kunden gezielt durch deine Nutzen-Story. Ebenso sprichst du mögliche Risiken ganz offen an. Darüber hinaus erklärst du die Preise im direkten Kontext zum messbaren Mehrwert. So kontrollierst du durchgehend das Tempo. Alle im Raum haben dadurch denselben Informationsstand. Und das Beste daran ist: Wenn Einwände auftauchen, kannst du sie unmittelbar behandeln. Das ist zweifellos der absolute Hebel, um deine B2B Closing-Rate verdoppeln zu können.
Video-Testimonials als ultimativer Conversion-Booster
Selbst die allerbeste Präsentation hat jedoch einen kleinen Haken. Du bist schließlich der Verkäufer. Natürlich sagst du vehement, dass dein Produkt super ist. Der Kunde weiß das ohnehin. Daher brauchst du dringend externen Beweis. Genau hier kommen Jan Roskosch und sein Team von MOVYNG Media ins Spiel. Kurze, absolut hochwertige Video-Testimonials erhöhen deine persönliche Glaubwürdigkeit enorm. Sie wirken nämlich exakt dort, wo im Kopf des Kunden kritische Einwände entstehen.
Warum Social Proof im B2B-Umfeld unverzichtbar ist
Menschen kaufen immer von Menschen. Außerdem orientieren sich Menschen bevorzugt an anderen Menschen. Wenn der IT-Leiter deines potenziellen Kunden folglich sieht, wie ein anderer IT-Leiter schwärmt, passiert etwas Magisches. Das empfundene Risiko sinkt dadurch gefühlt auf null. Der Social Proof im Vertrieb ist folglich eine extrem starke Waffe. Dein Gegenüber denkt sich unweigerlich: „Wenn das bei denen so hervorragend funktioniert, dann klappt das garantiert auch bei uns.“ Das macht deinen Champion im Unternehmen extrem stark. Er hat somit harte Beweise an der Hand. Dadurch kann er dich intern souverän verkaufen.
Qualität vor Quantität: Worauf es bei B2B-Testimonials ankommt
Achtung ist hier geboten. Ein verwackeltes Handy-Video reicht im professionellen B2B-Umfeld oftmals nicht aus. Besonders im Enterprise-Umfeld muss die Qualität definitiv stimmen. Professionell produzierte Videos zahlen nämlich direkt auf deine eigene Marke ein. Sie treffen überdies die hohe Erwartungshaltung deiner anspruchsvollen Zielgruppe. Aber keine Sorge, du musst keinen stundenlangen Kinofilm zeigen. Oft genügt bereits eine knappe Sequenz von 30 bis 60 Sekunden. Damit bleibt dein Flow in der Präsentation optimal erhalten. Nichtsdestotrotz ist die Wirkung maximal.
So setzt du Testimonials punktgenau in deiner Präsentation ein
Es reicht absolut nicht, einfach irgendwo wahllos ein Video abzuspielen. Die wahre Kunst liegt stattdessen im perfekten Timing. Du musst die Testimonials folglich punktgenau platzieren. Nur so unterstützt du deine Argumentationskette wirklich optimal.
Einwände vorwegnehmen durch echte Kundenstimmen
Überlege dir unbedingt vor der Präsentation Folgendes. Was ist der allergrößte Einwand dieses speziellen Kunden? Ist es vielleicht die lange Implementierungszeit? Dann zeigst du exakt an der Stelle, an der du über das Onboarding sprichst, einen passenden Clip. In diesem Clip sagt ein bestehender Kunde beispielsweise: „Wir hatten echt Angst, aber das Team hat uns komplett stressfrei an Bord geholt.“ Boom. Dadurch ist der Einwand komplett zerstört, bevor er überhaupt ausgesprochen wurde.
Den Time-to-Value und harten ROI glasklar belegen
Bevor du letztendlich zum Preis kommst, musst du zwingend den Wert aufbauen. Hier lieferst du folglich Clips, die Wirkung und Qualität untermauern. Lass deine zufriedenen Kunden ausführlich über den Return on Investment (ROI) sprechen. Wenn das Buying-Center schließlich hört, dass sich die Investition schnell gerechnet hat, passiert etwas Tolles. Dein aufgerufener Preis erscheint plötzlich wie ein absolutes Schnäppchen.
Der Mutual Action Plan: Verbindlichkeit nach der Präsentation schaffen
Die Präsentation lief bisher super. Die Testimonials haben perfekt gesessen. Der Kunde ist jetzt richtig heiß. Was passiert nun? Jetzt darfst du ihn keinesfalls vom Haken lassen. Du brauchst stattdessen einen Mutual Action Plan (MAP). Das ist folglich ein gemeinsamer Aktionsplan, der absolute Verbindlichkeit schafft.
To-dos und Termine glasklar definieren
Noch im Termin vereinbarst du verbindliche To-dos. Wer macht folglich was bis wann genau? Wann spricht der Champion beispielsweise mit dem Geschäftsführer? Du machst direkt den nächsten festen Termin aus. Das formale, schriftliche Angebot folgt oft erst ganz am Schluss. Das PDF ist dann nur noch reine Formsache.
Up-Selling und Cross-Selling strategisch timen
Wenn du diese Bausteine klug kombinierst, passieren oft großartige Dinge. Kundinnen und Kunden wechseln dadurch häufig vom kleinsten in das größte Paket. Warum ist das so? Weil durch die Dramaturgie das gefühlte Risiko massiv sinkt. Biete daher in deiner Präsentation immer verschiedene Optionen an. Nutze diese positiven Projektmomente, um Up- und Cross-Selling strategisch perfekt zu platzieren.
Zusätzlich hier noch ein kleiner Profi-Tipp am Rande. Sichere dir das Kundentestimonial immer erst danach. Wenn das Projekt erfolgreich läuft, ist die Begeisterung schließlich am höchsten. So verstärkt sich der Effekt für deine nächsten Pitches enorm.
Fazit: B2B Closing-Rate verdoppeln ist kein Zufall
Du siehst also ganz klar: Mehr Abschlüsse im B2B sind absolut kein Zufall. Es ist vielmehr pures, erlernbares Handwerk. Du brauchst zwingend eine smarte Angebotsdramaturgie. Du musst den Prozess aktiv führen, statt passiv PDFs zu verschicken. Und du musst starke Video-Testimonials konsequent als unwiderlegbaren Beweis nutzen. Wenn du diese entscheidenden Schritte in deinen Vertriebsprozess integrierst, wirst du massiv profitieren. Du wirst nicht nur deine B2B Closing-Rate verdoppeln. Du wirst außerdem deutlich größere Pakete verkaufen.
Bau dir deshalb jetzt sofort dein eigenes Angebots-Playbook. Schnapp dir die bewährten Leitfäden für Testimonial-Interviews. Erstelle konkrete Vorlagen, die deine Champions intern richtig stark machen. Dein Umsatz wird es dir letztendlich danken!
Wie du deine Angebotsdramaturgie perfekt aufbaust und präsentierst, um souverän mehr Abschlüsse zu erzielen.
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Schritt 1: Führe einen sauberen Quali-Call durch.
Bereite den Kunden zuerst auf den Prozess vor. Kündige dabei direkt an, dass das Angebot live präsentiert wird.
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Schritt 2: Erstelle eine maßgeschneiderte Projektskizze.
Nutze deinen 80 % Standard. Individualisiere die restlichen 20 % danach exakt auf die Schmerzen des Kunden.
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Schritt 3: Integriere punktgenaue Video-Testimonials.
Platziere Kundenstimmen strategisch geschickt vor der Preisnennung. Dadurch nimmst du Einwände elegant vorweg.
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Schritt 4: Präsentiere das Angebot live.
Vermeide PDF-Pingpong um jeden Preis. Führe stattdessen durch das Dokument und behandle Einwände direkt.
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Schritt 5: Vereinbare einen Mutual Action Plan.
Definiere am Ende der Präsentation ganz klare To-dos. Fixiere außerdem sofort den nächsten Termin.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur B2B Closing-Rate
Indem du aufhörst, Angebote als unkommentierte PDFs zu versenden. Nutze stattdessen eine geführte Angebotsdramaturgie. Präsentiere außerdem live in einem Meeting. Dadurch untermauerst du deine Argumente optimal mit starken Video-Testimonials.
Im B2B kaufst du selten allein. Ein Buying-Center besteht oft aus mehreren Entscheidern mit unterschiedlichen Zielen. Folglich holt eine gute Dramaturgie alle ab. Sie nimmt Einwände strukturiert vorweg, bevor es zur Preisdiskussion kommt.
Sie liefern den ultimativen Social Proof im Vertrieb. Wenn ein vergleichbarer Kunde schwärmt, baut das massiv Vertrauen auf. Das hilft deinem internen Champion schließlich, dich gegenüber Vorgesetzten viel besser zu verkaufen.
In einer Live-Präsentation gilt ganz klar: In der Kürze liegt die Würze. Kurze Clips von 30 bis maximal 60 Sekunden sind daher absolut ideal. Sie unterbrechen deinen Flow nicht. Dennoch setzen sie einen starken Anker für Qualität.
Ein Mutual Action Plan (MAP) ist ein gemeinsamer, verbindlicher Fahrplan. Er legt exakt fest, wer bis wann welche Aufgaben erledigt. Das verhindert folglich, dass der Deal im Sande verläuft. Außerdem hält es den Prozess am Laufen.
Was sind deine bisherigen Erfahrungen mit PDF-Angeboten? Hast du deine Angebotspräsentation vielleicht schon auf „Live“ umgestellt? Schreib mir gerne auf LinkedIn oder lass uns direkt austauschen. Wenn dir dieser Beitrag heute geholfen hat, teile ihn unbedingt mit deinem Sales-Team. Happy Closing!
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