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High Culture Hiring: So rekrutiert ScaleUp enua Top-Talente. Mit Albert Schwarzmeier

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High Culture Hiring: So rekrutiert ScaleUp enua Top-Talente. Mit Albert Schwarzmeier

Geschätzte Lesedauer: 7 Minuten

High Culture Hiring: Der Turbo für dein Recruiting

Stell dir vor, dein Unternehmen wächst in nur zwei Jahren von 15 auf 51 Mitarbeitende. Darüber hinaus verdreifachst du deinen Umsatz. Und das alles machst du profitabel, nämlich völlig ohne verrückte Burn-rate. Klingt unmöglich? Ist es aber nicht. Genau das hat schließlich das Medizinalcannabis-Scale-up enua geschafft. Ihr Geheimnis? Sie nennen es High Culture Hiring.

Ich habe mich deshalb mit dem CEO Albert Schwarzmeier zusammengesetzt. Ich wollte nämlich genau wissen, wie dieses kompromisslose Recruiting-System funktioniert. In dieser Episode nehmen wir daher den kompletten Prozess auseinander. Denn schnelles Wachstum gelingt bekanntlich nur mit den richtigen Leuten. Wenn du also dein Team skalieren willst, ohne dass du deine Unternehmenskultur zerstörst, bist du hier goldrichtig.

Warum der Wettbewerb um Talente ein System erfordert

Top-Talente zu rekrutieren, ist im B2B Sales heute zweifellos eine Mammutaufgabe. Der Wettbewerb ist zwar hart. Trotzdem zieht derjenige, der das Prinzip des High Culture Hiring verstanden hat, die besten Leute fast schon magnetisch an. Lass uns also tief eintauchen.

Was bedeutet High Culture Hiring wirklich?

High Culture Hiring ist keineswegs ein leeres Buzzword. Vielmehr ist es ein knallhartes, messbares System. Es stellt nämlich sicher, dass jeder neue Mitarbeiter nicht nur fachlich glänzt, sondern auch menschlich zu hundert Prozent ins Team passt.

Die kompromisslose Philosophie von enua

Bei enua macht man grundsätzlich keine halben Sachen. Albert und sein Team haben nämlich verstanden: Ein toxischer High-Performer kostet am Ende deutlich mehr, als er einbringt. Die Philosophie lautet daher: Kultur geht über alles. Nur wer tatsächlich die Werte des Unternehmens teilt, bekommt schließlich einen Vertrag. Das schützt einerseits das bestehende Team und hält andererseits die Motivation hoch.

Warum Talent allein längst nicht mehr ausreicht

Wir alle kennen sicherlich diese Blender. Auf dem Papier sehen sie zwar fantastisch aus. Der Lebenslauf ist perfekt. Die Skills sind ebenso da. Aber in der Praxis reißen sie das ganze Team mit ihrer negativen Art nach unten. Talent ist folglich nur die Eintrittskarte. Der Culture Fit entscheidet hingegen, ob jemand bleibt und darüber hinaus wirklich performt. Genau hier setzt schließlich das High Culture Hiring an.

Die 4 Säulen für jede erfolgreiche Stellenanzeige

Bevor bei enua überhaupt eine einzige Stellenanzeige live geht, muss das Fundament stehen. Albert nutzt dafür vier klare Säulen. Wenn allerdings eine davon wackelt, wird schlichtweg nicht rekrutiert.

Purpose: Warum existiert diese Rolle?

Jede Rolle braucht zunächst einen Sinn. Warum stellen wir diese Person überhaupt ein? Welches Problem löst sie genau? Wenn der Purpose klar ist, zieht das automatisch Bewerber an, die wirklich etwas bewegen wollen. Es geht schließlich nicht nur um einen Jobtitel. Es geht vielmehr um eine Mission.

Impact: Was verändert der neue Mitarbeiter?

Top-Talente wollen außerdem Wirksamkeit spüren. Sie wollen nämlich wissen, welchen Impact sie auf das Unternehmen haben. Zeige deshalb genau auf, was diese Position bewirken wird. Das trennt letztendlich die Macher von den reinen Verwaltern.

KPIs: Wie wird Erfolg messbar gemacht?

Vertriebler lieben bekanntlich Zahlen. Aber auch in anderen Abteilungen sind klare KPIs extrem wichtig. Bei enua weiß deswegen jeder Kandidat schon vor dem ersten Interview, an welchen Metriken er gemessen wird. Das schafft einerseits maximale Transparenz und verhindert andererseits falsche Erwartungen.

Culture Fit: Passt die Person ins Team?

Das ist zweifellos die wichtigste Säule. Passt die Person wirklich zu unseren Werten? Ist sie zudem bereit, die Extrameile zu gehen? Bei enua wird dieser Fit daher systematisch im Interview abgefragt. Wer hier durchfällt, ist raus. Und zwar ohne Diskussion.

Der perfekte Recruiting-Funnel für Scale-ups

Wenn die Anzeige endlich steht, öffnet sich der Funnel. Hier verlässt sich enua jedoch nicht auf Zufälle. Sie nutzen stattdessen einen strategischen Mix aus verschiedenen Kanälen, um den Funnel prall zu füllen.

Sourcing über LinkedIn und StepStone

Natürlich spielen dabei Plattformen wie LinkedIn und StepStone eine riesige Rolle. Gezielte Posts und gut platzierte Ads bringen schließlich Reichweite. Allerdings muss die Botschaft stimmen. Wer nämlich High Culture Hiring betreibt, muss auch in seinen Ads absolut authentisch kommunizieren.

Die Macht eines starken Empfehlungsprogramms

Das absolute Highlight bei enua ist jedoch folgendes: Bereits 30 % aller Neueinstellungen kommen tatsächlich über Empfehlungen der eigenen Mitarbeiter. Wenn dein Team deine Firma weiterempfiehlt, machst du offensichtlich etwas richtig. Das senkt zudem die Cost-per-Hire enorm und bringt Bewerber, die oft bereits kulturell vorqualifiziert sind.

Speed is Key: Der High-Speed Recruiting Prozess

Die besten Kandidaten sind bekanntermaßen schnell vom Markt. Wer also wochenlang braucht, um sich zu melden, verliert garantiert. Daher punktet enua besonders mit absolutem Tempo. Speed schlägt schließlich Perfektion, wenn es um den ersten Kontakt geht.

48 Stunden bis zum ersten Videocall

Sobald sich ein Top-Talent bewirbt, meldet sich die HR-Abteilung innerhalb von 48 Stunden. Es gibt dann sofort einen kurzen Videocall. Das zeigt einerseits Wertschätzung und hält andererseits das Momentum aufrecht.

Hiring-Manager in der gleichen Woche

Nach dem HR-Call geht es direkt weiter. Der Hiring-Manager spricht nämlich noch in derselben Woche mit dem Kandidaten. Es gibt also keine langen Pausen. Keine Hängepartien. Das Tempo bleibt somit dauerhaft hoch.

Das Geschäftsführer-Interview am siebten Tag

Spätestens am siebten Tag trifft jede Bewerberin oder jeder Bewerber schließlich eine Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer. Ja, du hast richtig gehört. Albert Schwarzmeier nimmt sich bewusst diese Zeit. Weil Recruiting für ihn absolute Chefsache ist.

Das Panel-Prinzip: Ein „Nein“ beendet alles

Am Ende entscheidet zudem ein Panel. Und hier gilt ausnahmslos eine eiserne Regel: Fällt auch nur ein Daumen im Panel nach unten, endet der Prozess sofort. Das erfordert zwar Mut. Aber es spart enua unglaublich viel Zeit, Geld und vor allem Nerven. Es gibt deshalb keine Kompromisse beim Culture Fit.

Onboarding: Die ersten 30 Tage entscheiden

Der Vertrag ist nun unterschrieben. Ist das High Culture Hiring damit vorbei? Absolut nicht. Jetzt geht es nämlich erst richtig los. Ein starkes Onboarding ist schließlich entscheidend, um die PS auch auf die Straße zu bringen.

Rotation durch alle wichtigen Abteilungen

Neue Kolleginnen und Kollegen durchlaufen bei enua deshalb in den ersten 30 Tagen ein straffes Programm. Sie rotieren dabei durch alle wichtigen Abteilungen: Sales, Supply Chain, Data und Quality. Dadurch verstehen sie einerseits das hoch regulierte Produkt blitzschnell und lernen andererseits die Schnittstellen kennen.

Quick Wins schon in Woche 4

Das Ziel dieses Onboardings ist zudem klar definiert. Jeder neue Mitarbeiter soll bereits in Woche vier seine ersten Quick Wins liefern. Das motiviert nämlich extrem und bestätigt beiden Seiten, dass die Entscheidung tatsächlich richtig war.

Recruiting als absolute Chefsache

Viele Geschäftsführer delegieren das Recruiting leider komplett an HR. Das ist jedoch ein fataler Fehler, besonders in der Wachstumsphase. Albert macht es hingegen anders. Er ist nämlich mittendrin.

Employer Branding aktiv leben

Albert veröffentlicht beispielsweise wöchentlich drei Beiträge auf LinkedIn. Er teilt dabei Insights, zeigt die Kultur und positioniert enua somit als Top-Arbeitgeber. Er misst Employer-Branding-KPIs außerdem genauso akribisch wie Vertriebszahlen. Auf diese Weise schützt er schließlich die Kultur, obwohl das Team rasant wächst.

Datengetriebenes Recruiting im Blick

High Culture Hiring ist keinesfalls ein Bauchgefühl. Es basiert vielmehr auf harten Daten. Ein konsequentes Reporting ist deshalb der Schlüssel, um den Prozess ständig zu optimieren.

Warum Metriken entscheidend sind

Jede Woche prüft das People-Team bei enua daher die wichtigsten Kennzahlen. Wie hoch ist zum Beispiel die Time-to-Hire? Wie konvertiert der Funnel genau? Wo liegen zudem die Cost-per-Hire? Sobald ein Ziel verfehlt wird, reagiert das Team sofort. Sei es entweder mit neuen Sourcing-Quellen oder angepassten Interviewfragen.

Quick Takeaways: High Culture Hiring auf einen Blick

  • Klarheit vor Start: Definiere zunächst jede Rolle strikt nach Purpose, Impact, KPIs und Culture Fit.
  • Mitarbeiter als Recruiter: Nutze unbedingt ein starkes Empfehlungsprogramm, weil es dein bester Kanal ist.
  • Tempo machen: Erster Call in 48 Stunden, zudem das CEO-Interview an Tag 7. Wer wartet, verliert nämlich.
  • Das Veto-Recht: Ein „Nein“ im Panel bedeutet automatisch das sofortige Ende des Prozesses.
  • Onboarding mit Plan: Führe neue Leute deshalb durch alle Abteilungen für schnelle Quick Wins.
  • Daten lügen nicht: Messe Time-to-Hire sowie Conversion wöchentlich und passe sofort an.

Fazit: Wie Du den War for Talent gewinnst

Mein Fazit aus dem Gespräch mit Albert ist daher glasklar: High Culture Hiring ist zweifellos ein absoluter Wachstumsbooster. Wer seine Firmenkultur nämlich messbar macht und zudem jede einzelne Einstellung an knallharten, klaren Kriterien ausrichtet, der gewinnt garantiert. Sogar in hochkomplexen Nischen wie etwa dem Medizinalcannabis.

Der nächste Schritt für dein Scale-up

Hör dir jetzt die komplette Episode an, wenn du dein Recruiting auf High-Speed und High-Quality bringen willst. Du bekommst Alberts komplette Checkliste direkt auf die Ohren. Wie sieht dein aktueller Recruiting-Prozess eigentlich aus? Wo verlierst du vielleicht noch zu viel Zeit? Schreib mir deine Erfahrungen gerne auf LinkedIn oder in die Kommentare. Lass uns darüber diskutieren!

Was genau ist High Culture Hiring?

Es ist ein kompromissloser Recruiting-Prozess, bei dem der kulturelle Fit eines Bewerbers (Culture Fit) genauso hart geprüft und bewertet wird wie seine fachlichen Fähigkeiten. Passt die Einstellung nämlich nicht zur Firmenkultur, wird folglich nicht eingestellt.

Wie schnell sollte ein guter Recruiting-Prozess sein?

Top-Talente sind bekanntermaßen schnell vom Markt. Enua zeigt deshalb, dass ein erster Kontakt innerhalb von 48 Stunden und zudem eine finale Entscheidung innerhalb von sieben Tagen (inklusive CEO-Interview) möglich und extrem effektiv sind.

Warum ist das Onboarding beim High Culture Hiring so wichtig?

Das Onboarding festigt schließlich die Entscheidung. Durch frühe Einblicke in verschiedene Abteilungen (wie Sales und Supply Chain) verstehen neue Mitarbeiter das Produkt nämlich schneller und können bereits im ersten Monat erste messbare Erfolge (Quick Wins) erzielen.

Was sind die 4 Säulen einer Stellenanzeige?

Jede Rolle sollte grundsätzlich nach Purpose (Warum existiert die Rolle?), Impact (Was bewirkt sie?), KPIs (Wie wird der Erfolg gemessen?) und Culture Fit (Passen die Werte?) definiert werden, bevor man mit der Suche beginnt.

Wie senke ich meine Cost-per-Hire im Scale-up?

Der beste Hebel ist zweifellos ein starkes Empfehlungsprogramm für Mitarbeiter. Wenn das eigene Team Bewerber bringt, fallen nämlich weniger Kosten für externe Sourcing-Kanäle an und die Bewerber passen oftmals schon sehr gut zur Kultur.

So baust du dein eigenes High Culture Hiring System auf:

  1. Schritt 1: Stelle klare Regeln für dein Team auf.

    Definiere deine Unternehmenskultur zunächst messbar. Überlege dabei genau, welche Werte nicht verhandelbar sind und mache diese somit zum Kern deines Prozesses.

  2. Schritt 2: Strukturiere deine Ausschreibungen neu.

    Schreibe Stellenanzeigen künftig nur noch nach den vier Säulen: Purpose, Impact, KPIs und Culture Fit. Verzichte dabei auf Standardfloskeln.

  3. Schritt 3: Optimiere deine Geschwindigkeit.

    Richte deine internen Abläufe so ein, dass Bewerber innerhalb von 48 Stunden Feedback bekommen. Blocke dir zudem als Geschäftsführer feste Zeiten für Interviews.

  4. Schritt 4: Führe das Panel-Prinzip ein.

    Lass am Ende immer mehrere Personen aus dem Team entscheiden. Gib jedem dabei ein Veto-Recht. Wenn einer nicht überzeugt ist, wird die Person nicht eingestellt.

  5. Schritt 5: Messe deine KPIs wöchentlich.

    Tracke deine Time-to-Hire und deine Funnel-Conversion. Wenn es irgendwo hakt, passe deine Maßnahmen noch in der gleichen Woche an.


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